Zur Pausengestaltung: Ich hocke mich hin und wir lauschen gemeinsam in den Wald. Das nimmt Pepe meistens sehr gut an. Willy nimmt sich immer selber Auszeiten, die ich dann natürlich respektiere, er legt sich in die Seite rein und kaut auf einem Stock rum.
Aber bei Mira funktioniert doch die Reichmann‘sche Leckerlisuchpause, oder?
Wir sind sicher alles andere als Pausenprofis. Ich schiebe die Schuld dafür gern auf Miras Terrieranteil, aber mir ist bewusst, dass das nicht die ganze Wahrheit ist 😇 und ich finde, dafür, dass uns das nicht so liegt, bekommen wir das auf unseren Alleingängen doch sonst recht passend hin.
Sonst bedeutet ohne „Dauerbeschuss“. Wenn irgendwo Wild in der Nähe ist, bleibt sie eben durchgehend ein bissl unter Strom (was das runterkommen erschwert) und wir starten nicht „frisch“ in die nächste Situation.
Leckerlisuchpause haben wir gestern auch gemacht, aber wirklich runter zu kommen, wo gefühlt aus jeder Windrichtung frisches Damwild kommt war uns nicht richtig möglich. Um wieder ein bisschen Tempo rauszunehmen und dafür zu sorgen, dass man nicht fließend von einer Situation in die nächste hetzt, die Verbindung nicht flöten geht, hat es gut geholfen.
Sie hat es auch wirklich toll gemacht, ich denke nur, mehr Pause (oder eh auch deutlich weniger Strecke) hätte uns beiden besser getan.