Interessant finde ich ganz besonders diese Stelle:
„Ich vertraue Dir, dass Du gerade einen wichtigen Grund hast, mich davon abzuhalten.“
Was würdet ihr sagen, woher kommt dieses Vertrauen?
Wie wird es beeinflusst, was führt zu mehr oder weniger Vertrauen?
Vielleicht mag da jemand von Erfahrungen mit eigenen Hunden berichten? (:
Die Stelle fand ich auch echt sehr schön. 😀Natürlich muss man dabei auch immer aufpassen, nicht zu sehr zu vermenschlichen, sondern wirklich quasi aus Hundesicht zu denken.
Daher erarbeitet man sich das Vertrauen meiner Meinung nach dadurch, dass man wieder andere Bedürfnisse beim Hund befriedigt (und er sich dadurch quasi „verstanden“ fühlt): schön find ich z.B. immer, wenn sich 2 unbekannte Hunde treffen. Erst wird geschnüffelt und dann geht jeder wieder seiner Wege (so Polli heute, als sie einen ihr unbekannten Bolle getroffen hat). Dann schnüffelt Bolle irgendwo und natürlich muss Polli auch sofort gucken, was es da interessantes zu schnüffeln gibt. Gab nix, nur Rüdengeschäfte… also geht jeder wieder seiner Wege.
Wenn da ein Mauseloch gewesen wäre, hätte sich mit Sicherheit gleich ein Zwiegespräch entwickelt und im weiteren Verlauf wären die beiden schon mehr als Team durch die Gegend gezogen.😀
Und so muss man als Mensch eben rausfinden, was die Fellnase interessant findet… und das ist nunmal bei jeder anders!
Deswegen kann man sich hier Anregungen holen, aber ausprobieren, was wirklich bei dem eigenen Hund zieht, muss man dann schon selber…
Polli z.B. liebt es, geschleudert zu werden, keine Ahnung, warum. Aber sie sucht sich die passenden Äste, drückt sie einem in die Hand und hängt sich dann sogar selber schon auf, soweit es eben geht.
Was hab ich mir dafür schon angehört (Stock ist gefährlich! Die Zähne!!!)… aber für Hundine ist das DER Burner, für den sie vieles stehenlässt!
Echt lustig, weil sie’s ansonsten eher fast nicht mit Stöckchen hat, es sei denn, sie werden zu Kleinholz verarbeitet…🥴