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Isabelle
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 22
zuletzt 12. Juni

Unliebsame Begegnungen

Ich habe heute leider wieder eine unliebsame Begegnung auf dem Hundespaziergang erlebt. Zwei Damen mit einem kräftigen, schwarzen, dem Aussehen nach Labrador an der Flexileine. Bei meinem Erscheinen, weichen sie zwischen zwei geparkte Autos aus und sagen auf Nachfrage, dass sie nicht wüssten, wie ihr Hund auf andere grosse Hunde reagiere. Ich laufe mit meinem Hund (er läuft ruhig neben mir auf der abgewandten Seite) in grossem Bogen vorbei, da beginnt der Labrador zu bellen, springt in die Leine, die Flexileine rutscht der Dame aus der Hand, worauf der Labrador unvermittelt angerannt kommt und meinen Hund angreift. Es gibt eine wüste Keilerei, ich versuche den Labrador am Geschirr zu packen und auf Abstand zu bringen, bis die geschockte Halterin ihn endlich wegziehen kann. Was ist mit solchen Hunden los? Wie könnte ich eine solche Situationen (ist mir nicht zum ersten Mal passiert) verhindern oder darauf reagieren?
 
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Celine
4. Juni 17:39
Also bei diesem Satz hätte ich schon die Straßenseite gewechselt..zumindest bei einem so großen Hund.

Wenn jemand so eine Situation schon so kommentiert, einfach meiden.

Tut mir echt leid, dass ihr so eine Situation erleben musstet. 😾
 
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Sonja
5. Juni 08:35
das sollte eigentlich vor allem fuer alle groessere Hunde gelten,wo bekannt ist,dass die sich auch gern mit anderen Hunden anlegen wollen
Die kleinen sind viel öfter an Flexis, und deren Besizer können Flexis meist nicht richtig händeln....keine ahnung wie oft schon ( bei 20+ hörte ich auf zu zählen) kleine Hunde sammt Flexi in meinen Hund reingebrettert sind weil der HH mehr Leine gab als zu stoppen oder verkürzen.etc....aber natürlich sind die grossen wieder die übeltäter/schuldigen und dessen HH "unfähig."..
 
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Lisa-Eileen
5. Juni 11:15
Frühzeitig abblocken, wenn du schlecht bist mit präsent sein hilft ne Spritzflasche oder Schellen/ Trainingsdiscs gut um den Fremdhund ausm Tunnel zu holen.
Vorher sollte der eigene Hund aber dran gewöhnt werden das er sich in der Situation nicht erschrickt.
Wenns ein "freundlicher" Tutnix ist hilft auch oft Leckerlies werfen von euch weg das er damit abgelenkt ist.
 
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Sebbi
5. Juni 11:31
Es gibt Hunde, die lassen sich mit gar nichts aus ihrem Tunnel holen.

Wenn ein Aggressor dazu noch schnell und wendig ist, wird es mit dem Blockieren ebenfalls ziemlich schwer.

Wenn der Kontakt schon besteht, würde ich so ziemlich alles versuchen, aber

!!!NIEMALS!!!

den Aggressor wegziehen. Wenn der zugepackt hat und weggerissen wird, werden aus Löchern auch mal schnell größere Fleischwunden!
 
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Heike
5. Juni 18:23
Meiner Erfahrung nach ist großes Theater mit bellen usw hauptsächlich Show, ernstgemeinte Angriffe laufen in der Regel leise ab. Wie man den Hund packen sollte hat Olli ja schon gut geschrieben. Verhinderern kann man die Fehler anderer nicht. Shit happens und es wird sicher auch nicht das letzte mal gewesen sein.
Stimmt, wenn es ernst ist, geht das leise ab, kann ich bestätigen.
Zum Thema Theater und Show. Meine Afra hat drei Erzfeinde, alles Rüden und 2 Köpfe größer als sie selbst. Einer von denen ist ein Deutsch Langhaar, auch jagdlich geführt, der am Fahrrad mitlaufen muss.
Einmal hat sie mich umgeworfen, sich los gerissen und auf den Jagdhund los.
Sie hat den Hund nicht berührt, ist aber vor ihm hin und her gehüpft, und geschrien, dass ich gedacht habe, einer ist verletzt. Der Jäger hat das locker genommen und gemeint, die bellt doch nur. Aber das Geschrei hat mich total irritiert, wirklich schlimm.
Wahrscheinlich hat sie gedacht, dass sie ihn so vertreiben kann. Der war aber ganz ruhig, so nach dem Motto, was ist denn dein Problem? Soviel zum Thema Show.
 
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Alois
10. Juni 09:39
Leider kann sich bei uns jeder einen Hund halten😕
Selbst mit dem größten Wissensdefizit über Hunde ist dies möglich!
Ich persönlich halte eine Schulung mit anschließender Prüfung für den angehenden Hundehalter sinnvoll!
Bei der Schulung wäre unter anderem Stabilisierung sowie Reizüberflutung ein großes Thema.
(Den Hundeführerschein sehe ich als nicht ausreichend an)
Die Schulung wäre auch so umfassend, das die Menschen die dies nicht für den Hund leisten wollen, abspringen würden!

Ist natürlich utopisch😂

Die wirtschaftliche Vermarktung des Hundes ist ein ertragreiches Geschäft geworden😕
Alle Nutznießer würden auf die
Barrikaden gehen!
Züchter, Tierheime, Tierschutzvereine, Hundeschulen u.s.w.

Also wird sich auch nichts ändern, und es bleibt uns nur das Bestreben, derartige oft sehr unterschiedliche oft auch brenzlige Situationen positiv für uns und unseren Hund zu lösen!
 
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Melanie -
10. Juni 09:47
Ach je… wer hat eigentlich diese besch****** Idee mit der Flexileine gehabt 🙈
Gebe dir Recht, die Leine gehört vom Markt genommen!!
 
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Anne
10. Juni 09:59
Wenn der Hund wirklich unkontrolliert in euren Nahbereich gekommen ist und zugebissen hat: dokumentieren, Kontaktdaten erfassen, der Polizei melden. Gefährliche Hunde bekommen Auflagen.
 
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Dieter
10. Juni 10:27
Leider kann sich bei uns jeder einen Hund halten😕 Selbst mit dem größten Wissensdefizit über Hunde ist dies möglich! Ich persönlich halte eine Schulung mit anschließender Prüfung für den angehenden Hundehalter sinnvoll! Bei der Schulung wäre unter anderem Stabilisierung sowie Reizüberflutung ein großes Thema. (Den Hundeführerschein sehe ich als nicht ausreichend an) Die Schulung wäre auch so umfassend, das die Menschen die dies nicht für den Hund leisten wollen, abspringen würden! Ist natürlich utopisch😂 Die wirtschaftliche Vermarktung des Hundes ist ein ertragreiches Geschäft geworden😕 Alle Nutznießer würden auf die Barrikaden gehen! Züchter, Tierheime, Tierschutzvereine, Hundeschulen u.s.w. Also wird sich auch nichts ändern, und es bleibt uns nur das Bestreben, derartige oft sehr unterschiedliche oft auch brenzlige Situationen positiv für uns und unseren Hund zu lösen!
Ich war bei vier Hundeschulen, da meine Hündin alles und jeden anbellen und angesprungen hat. Was wir nicht wussten sie war die vier Jahre nur im Tierheim also noch nie was anderes gesehen. Kurz, alle haben sie angeschaut aber keiner wollte weiter mit ihr trainieren. Einmal sie ist aggressiv, sie hat Angst ohne Maulkorb geht garnichts. Soviel zur Hundeschule. Es hat ein Dreiviertel Jahr gedauert, dann konnte sie sogar ohne Leine laufen. Auch heute bellt sie bei Hundebegegnungen, aber nach kurzer Zeit spielen und läuft sie mit anderen. Manche möchten keine Begegnung, andere kennen sie und haben keine Probleme. Einen Hundeführerschein in Theorie habe ich gemacht, aber mit meiner Hündin würde es nie klappen. Nun nach ihrer Meinung dürfte ich keinen Hund haben. Meine Hündin habe ich jetzt 5 Jahre. Sie musste erstmal Vertrauen aufbauen.
 
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Alois
10. Juni 11:29
Ich war bei vier Hundeschulen, da meine Hündin alles und jeden anbellen und angesprungen hat. Was wir nicht wussten sie war die vier Jahre nur im Tierheim also noch nie was anderes gesehen. Kurz, alle haben sie angeschaut aber keiner wollte weiter mit ihr trainieren. Einmal sie ist aggressiv, sie hat Angst ohne Maulkorb geht garnichts. Soviel zur Hundeschule. Es hat ein Dreiviertel Jahr gedauert, dann konnte sie sogar ohne Leine laufen. Auch heute bellt sie bei Hundebegegnungen, aber nach kurzer Zeit spielen und läuft sie mit anderen. Manche möchten keine Begegnung, andere kennen sie und haben keine Probleme. Einen Hundeführerschein in Theorie habe ich gemacht, aber mit meiner Hündin würde es nie klappen. Nun nach ihrer Meinung dürfte ich keinen Hund haben. Meine Hündin habe ich jetzt 5 Jahre. Sie musste erstmal Vertrauen aufbauen.
Ich habe selbst einen Tierschutzhund, Nina kommt aus Rumänien.
Der Tierschutzhund wird leider nur überwiegend positiv vermarktet.
Das dies auch anders ist, erlebte ich bei Nina!
Bedingt durch nicht bekannte oder nicht publizierte Vorprägungen kann der Arbeitsaufwand ins Unermessliche gehen😕
Das eine derartige Reizüberflutung und damit auch Überforderung zu reaktiven Verhalten führen kann ist oft der Fall😕
Der Hund durfte in den wichtigen Sozialisierungs- und Prägephasen nichts lernen😕
Meist sind die reaktiven Verhaltensmuster schon gefestigt!
Das kann man in keinster Weise,
dem Hundehalter anlasten!!!
Leider kommen bei derartigen Hunden auch normale Hundeschulen an ihre Grenzen😕
Eine verpflichtende objektive Schulung und Aufklärung würde auch den angehenden Hundehalter mehr Einblick bezüglich des oft notwendigen sehr hohen Aufwandes bei Tierschutzhunden geben!
Nicht jede Verhaltensauffäligkeit ist zu eliminieren 😕
Ich finde es toll, das Sie sich einen Tierschutzhund geholt haben!
Das meiner Meinung nach wirkungsvollste aber auch langwierige Hundetraining bei solchen Hunden ist ein BAT-Training!

Hier der link:

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Quelle: Willenskraft Hundeschule https://share.google/dJX8Uy0d4ocbmUHcR


LG Alois