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Dogorama
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heute 05:27

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
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Christa
27. Sept. 14:26
Ich habe generell keine guten Erfahrungen mit den eingezäunten Hundefreilaufflächen in meiner Umgebung gemacht. Diese werden häufig als "Tob-Dich-Aus-Ohne-Grenzen-Und-Regeln-Arenen" verstanden. Das dabei kleine Hunde unter die Räder geraten, wundert mich nicht. Leider erkennen viele HuHa bei ihren Vierbeinern nicht, wo ein soziales Spiel aufhört und Mobbing/Stalking (was vom HuHa kontrolliert/unterbunden werden muss) anfängt. Ich habe mal ein Video gesehen, auf der Hunde aller Größen auf einer Freillauffläche irgendwo in den USA gespielt haben. War interessant zu sehen, dass es dort sehr gut klappte. Warum? Weil die Menschen ihre Hunde im Blick hatten. Sie waren dabei und saßen nicht in Unterhaltungen vertieft am Rand der Fläche. Wenn das Spiel zu wild, zu einseitig wurde und/oder zu Lasten körperlich unterlegener Hunde ging, griff der jeweilige HuHa ein. Und dass, ohne das der HuHa des unterlegenen Hundes erst darum bitten musste. So sieht Rücksichtnahme aus. Und dann können sich große und kleine Hunde auch auf einer Wiese tummeln...Aber auch nur dann!
Ich gehe seit 7 Jahren auf einen Hundefreilaufplatz in Deutschland und auch hier kann es wunderbar klappen....
 
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Ingo
27. Sept. 14:27
Große Hunde die kleine Hunde versuchen zu attackieren, da sind die Besitzer nicht fähig ihre Hunde zu beobachten, zu blockieren und anzuleiten. Ich kenne viele kleine Hunde (Terrier), die gehen große Hunde an dass diese die Flucht ergreifen. Ich wäre dafür in einem geregelten Rahmen alle Hunde spielen zu lassen.
Sehr richtig. Wir haben einen großen und einen kleinen Hund.
1. Hunde kennen keine Größe, unser Kleiner ist der Rocker, der Große ein einfühlsamer (Jagd-)Hund
2 . Gegen einen Kangal ist mein Münsti klein. Auf welchen Platz soll ich dann?
Wenn wir unsere Gassigänge machen treffen wir eine kleine Malteserdame. Sie zeigt meinem Münsti die Zähne und knurrt leise, zack, zieht er den Schwanz ein und meidet sie.
3. Unser kleiner Maltipoo macht so ziemlich alles an, was nur nach Hund aussieht. Wie gesagt, Hunde kennen keine Größe.

Was ist zu tun?
Wie immer. Herrchen/Frauchen müssen achtsam sein, die Situation richtig einschätzen, die Lösung von (sich vielleicht anbahnenden, evtl. möglichen) Problemen nicht dem Hund überlassen sondern für den Hund die nötigen Entscheidungen treffen.
Entscheidungen, die beiden gerecht werden, mal so, mal so. Unsere akzeptieren das.
 
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Jenni
27. Sept. 14:28
Das sehe ich auch so. Es kommt viel mehr auf das Temperament und die Kommunikation des einzelnen Hundes an. Meiner kommuniziert sehr fein und vorsichtig und wenn der auf einen Bollerkopp trifft (meist ein Labbi, Doodle etc), dann hat er schon keine Lust mehr bzw ist schnell überfordert/genervt von der anderen Art der Kommunikation. Dafür flitzt er super mit den Kleinen. 🤷‍♀️ Ich gehe aber nicht (mehr) auf Hundewiesen, weil es zu oft so ist, dass die Halter klönen und die Hunde machen lassen und niemand mitbekommt, wenn es da Stress gibt. Mit ausgesuchten Hunden darf er spielen wenn's passt und ansonsten eben nicht. Ich fände es eher gut, wenn getrennte Bereiche dafür genutzt werden könnten, die Gruppengröße zu beschränken, damit es für die Hunde überschaubar bleibt (auch vom Stressniveau) und man auch ein bißchen sehen kann, ob es vom Temperament her passt.
Ich meide auch Hundewiesen wo ich weiß das dort nicht geachtet wird seit Peanut von mehreren Huskys bedrängt wurde und die Besitzerin nichts machte . Zum Glück gibt es eine Alternative die inoffizielle Hundewiesen ist meistens leer
 
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Christa
27. Sept. 14:47
Ich finde Hundeauslaufflächen generell schwierig. Der Hund wird gezwungen sich mit allen anwesenden Hunden auseinander zu setzen. Eine extrem stressige Situation. Kontrollierte Kontakte finde ich besser. Ich nehme aber meinen immer weg von kleinen Hunden. Es gibt 4 kleine die ihn kennen und auch wissen wie sie agieren sollen und vom Rest halte ich ihn fern. Vielleicht könnte man getrennte Zeiten einführen, wenn es dann schon sein muss.
Also als Zwang sehe ich das jetzt nicht. Man kann das ja einfach testen und wenn es für meinen Hund Stress bedeuten würde bleibe ich weg. Ich gehe seit 7 Jahren auf einen Freilauf und habe schon zig mal erlebt, wie anfangs ängstliche Hunde nach ganz kurzer Zeit aufgelebt sind. Klar hängt das auch immer an den anderen Besitzern, die gerade da sind...
 
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Christine
27. Sept. 14:58
Sehr richtig. Wir haben einen großen und einen kleinen Hund. 1. Hunde kennen keine Größe, unser Kleiner ist der Rocker, der Große ein einfühlsamer (Jagd-)Hund 2 . Gegen einen Kangal ist mein Münsti klein. Auf welchen Platz soll ich dann? Wenn wir unsere Gassigänge machen treffen wir eine kleine Malteserdame. Sie zeigt meinem Münsti die Zähne und knurrt leise, zack, zieht er den Schwanz ein und meidet sie. 3. Unser kleiner Maltipoo macht so ziemlich alles an, was nur nach Hund aussieht. Wie gesagt, Hunde kennen keine Größe. Was ist zu tun? Wie immer. Herrchen/Frauchen müssen achtsam sein, die Situation richtig einschätzen, die Lösung von (sich vielleicht anbahnenden, evtl. möglichen) Problemen nicht dem Hund überlassen sondern für den Hund die nötigen Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die beiden gerecht werden, mal so, mal so. Unsere akzeptieren das.
Das setzt aber voraus, daß man seinen Hund auch lesen kann. 😉
 
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paula
27. Sept. 15:14
Dann möchte ich auch eine Fläche wo nur 40 kg plus toben darf.
die 40kg+ sind nur nicht gefährdet wie die kleinen zwischen den großen hunden. Da ist es schon erstmal schlauer eine sichere fläche für die kleinen zu haben
 
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Jens
27. Sept. 15:30
Ich frage mich gerade, wo da die (Gewichts-)Grenze liegen soll. Mein Hund hat knapp 40cm und 13 kg. Für einen 2kg Hund wäre er auch gefährlich, wo hingegen ein 40kg Hund für ihn gefährlich sein könnte. Hier gibt es in der Nähe eine Hundewiese, die man exklusiv reservieren kann, für unverträgliche Hunde z. Bsp. ... oder für Kleine.
Ich glaube, das Gewicht ist nicht einmal so entscheidend. 4kg Bichon (egal welcher von den Vieren) unterscheiden sich da schon von 4kg Terrier oder Dackel und sind einfach empfindlicher.

Schnöffi (5kg, Malteser) hat auch nicht unbedingt Probleme mit großen Hunden an sich, problematisch sind eher die Netten, die ganz freundlich mal eben die Pfoten auf die Schultern oder den Rücken legen. Da geht es eben nicht um aggressives Spielen - einfach nur um den Gewichtsunterschied/Körperbau und das führt letztlich zu Verletzungen. Das ist eigentlich der Hauptgrund warum ich solche getrennten Ausläufe gar nicht so schlecht finden würde.
 
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Karla
27. Sept. 15:36
Super Idee! Ich habe einen großen, den rufe ich dann zu mir und sage ihm „langsam“ aber ein richtiges Renn-Spiel würde ich nicht erlauben, ich hätte Angst, dass er aus Versehen dem Zwerg weh tut.
👍
 
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Katharina
27. Sept. 15:38
Ja bei uns gibt es das.
 
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Irina
27. Sept. 16:03
Ich persönlich finde getrennte Freilaufflächen für kleine und große Hunde wirklich sinnvoll. 😊 Es geht ja überhaupt nicht darum, dass große und kleine Hunde nicht miteinander klarkommen – viele tun das problemlos.

Aber eben nicht alle. Nicht jeder große Hund ist den Umgang mit kleinen Hunden gewohnt oder kann sie richtig einschätzen. Und wenn ein 30- oder 40-Kilo-Hund etwas zu stürmisch spielt, kann das für einen kleinen Hund schnell gefährlich werden, auch wenn überhaupt keine böse Absicht dahintersteckt.

Mit getrennten Bereichen hätte einfach jeder die Wahl und könnte selbst entscheiden, wo der eigene Hund am besten aufgehoben ist. Das würde meiner Meinung nach für mehr Sicherheit und vor allem für entspanntere Freilaufzeiten für Hunde und Halter sorgen. 🐶