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Dogorama
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heute 08:14

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
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Jens
27. Sept. 10:37
Absolut sinnvoll eine getrennte Wiese.
Große Hunde können alleine durch ihr Gewicht gefährlich werden, ohne das böse Absicht dahinter steht.
 
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Tanja
27. Sept. 10:49
Also genau das was ich gesagt habe mehr Übungsfläche. Wo zb mal eine wackelbrücke steht und man als Halter mit seinem Hund was üben kann.
Meinetwegen, aber solche Ansprüche habe ich garnicht. Mit Trainingsgeräten kann mein Hund eh nichts anfangen und wenn, müssten die so groß sein, dass diese auch ne Gefahr für andere Hunde darstellen könnten. Ne, einfach nur ein parkähnliches Gelände, wo man Freilauf /Rückruf entspannt üben kann, wo mein Hund auch mal ohne Leine laufen kann, Hundebekanntschaften im Vorbeigehen macht und Hundehalter nicht gleich zusammenzucken, ihre Hunde auf den Arm nehmen und um sich treten, weil sie (zu Recht) Angst um ihren kleinen Hund haben. Hätte ich auch, wenn man die Größenverhältnisse so sieht und man erahnen kann, was alles auch unbeabsichtigt passieren könnte. Für so einen unbeabsichtigten Fehltritt möchte ich jedenfalls nicht verantwortlich sein, deshalb halte ich mich eher fern. Das wäre schrecklich, denn jeder hängt ja an seinem Hund, egal ob groß oder klein.
Ich habe mich bei deinem Kommentar nur an dem dauernden Trainieren und Üben gestoßen. Damit kann ich nicht so ganz mitgehen, da mein Hund nicht zu der Sorte gehört, die so eifrig sind, dass sie dauernd was mitmachen würden, sondern eher ganz gechillt schnüffeln, rennen und toben dürfen, das ist das, was er braucht. (Ich brauche keine Übungspfad, keine Übungswiese, das kann man bei ner Hundeschule haben.)
Und das geht nun mal nur, wenn kleine und große Hunde getrennte Laufstrecken haben. Es geht ja nicht um Einzelfälle, Bazulu war beim Spielen auch immer ganz vorsichtig. Der hat sogar mit ner 8 Wochen alten Bulldogge ganz vorsichtig gespielt und vor den anderen beschützt, hat die dabei zwar völlig eingeschleimt, aber der Kleine war total stolz darauf, dass er den größten Kumpel auf dem Platz hat. Bei dem passierte da auch nichts. Iven hingegen ist bis jetzt eher Typ "Holzklotz" und spielt gröber. Kann ich auch nix für. Das kann man kleinen Hunden einfach nicht zumuten. Daher bin ich für die Trennung, damit ich auch mal was davon habe, was andere kostenlos nutzen und was ich durch meinen Vereinsbeitrag mitfinanziere, aber seit Jahren nicht nutzen kann.
 
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Katrin
27. Sept. 11:03
Nein.
Wenn jeder seinen Hund ordentlich erzogen hat und er soziales Verhalten kennt, kommen alle Hunde gut aus.
 
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Gabriele
27. Sept. 11:07
Bin da etwas Zwiespalten. Ich denke schon das hunde egal welcher Größe, sich eine hundewiese teilen könnten. Es kommt immer auf die Individuums an. Mein Akita früher hätte ich ohne probleme mit kleineren Hunden interagieren lassen können. Meine jetzige Bulldogge ist dafür aber zu stürmisch. Die macht in der größe kein unterschied. Vermeide hunde wiesen also in der regel, damit alle anderen die chance haben und ihren besuch dort genießen können.
Respekt, das nenne ich Verantwortung 👍
 
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Bianca
27. Sept. 11:30
Dieses Thema hat Hundehalter mit kleineren Hunden in meiner Umgebung schon oft bewegt. Ich freue mich, wenn meine kleine Fellnase auch mit größeren Hunden spielt., was er auch macht, aber..
..die Erfahrung in eingezäunten Freilaufzonen zeigt leider auch, daß viele Halter ihre großen Hunde einfach drauf los rennen lassen. Die Hunde müssen ja nicht gleich bösartig sein, haben aber nun mal sehr viel mehr Kraft. Weiche daher immer auf andere Flächen aus. Ja, ein Freilaufgebiet für kleine Hunde wäre schön. Aber auch mehr Hundehalter die Rücksicht nehmen und ihre großen Hunde im Griff haben.
 
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Jana
27. Sept. 11:31
Ich fände es erstmal gut, wenn es überhaupt mehr umzäunte Hundeauslaufflächen geben würde.

In Berlin habe ich zumindest schon einen Platz in Lichtenberg kennengelernt, wo innerhalb der Auslauffläche noch eine weitere abgetrennte Fläche war. Das ist nicht nur für kleine Hunde interessant sondern auch für ängstliche egal welcher Größe.
 
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Bianca
27. Sept. 11:32
Ich fände es erstmal gut, wenn es überhaupt mehr umzäunte Hundeauslaufflächen geben würde. In Berlin habe ich zumindest schon einen Platz in Lichtenberg kennengelernt, wo innerhalb der Auslauffläche noch eine weitere abgetrennte Fläche war. Das ist nicht nur für kleine Hunde interessant sondern auch für ängstliche egal welcher Größe.
Das ist ja super. Schade, zu weit weg von uns.
 
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Dorota
27. Sept. 11:34
Wie kommst du zu der Meinung?
Ja genau, eigentlich... und deshalb meiden Kleinhundebesitzer solche Hundewiesen 😉
 
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Carola
27. Sept. 11:47
Also genau das was ich gesagt habe mehr Übungsfläche. Wo zb mal eine wackelbrücke steht und man als Halter mit seinem Hund was üben kann.
Dafür gibt es Hundesportvereine, Hundeschulen und bei uns in der Nähe gibt es sogar einen Waldpfad für Hunde. Da muss man dann eben hinfahren. Das hat aber nichts mit der normalen Freilauffläche zu tun wo die Hunde trotz Leinenpflicht auch mal frei sein können. Übrigens eine wunderbare Gelegenheit den Rückruf zu üben. Der muss nämlich auch dann funktionieren wenn zehn andere Hunde herumtoben.
 
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Tanja
27. Sept. 12:03
Nein. Wenn jeder seinen Hund ordentlich erzogen hat und er soziales Verhalten kennt, kommen alle Hunde gut aus.
Entschuldige, aber da muss ich dir widersprechen! Eine 80/90kg Dogge kann im Spiel schon unbeabsichtigt was anrichten, wenn ein kleiner Hund dazwischen kommt! Ich lebe seit Jahren mit Doggen zusammen und die sind sehr gutmütig, habe ne lange Zündschnur, sind lieb und tun anderen Hunden eigentlich nichts, es sei denn, sie werden extem angegangen. Aber beim Spiel kann einiges passieren, so schnell kann man nicht eingreifen, wenn da was kleines plötzlich im Weg steht. Dann ist schon was passiert! Man muss halt Verantwortung leben mit einem solchen Hund und daher ist eine Freilauffläche, auf der groß und klein zusammen spielen echt mit Vorsicht zu genießen! Für kleine Hunde ist das schon lebensgefährlich und das muss man eben als HH auch wissen!!!! Ich für.meinen Teil möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass jemand seinen Hund durch einen unbeabsichtigten Tritt verliert! Das könnte ich mit meinem Gewissen nicht abmachen und daher bin ich für getrennte Flächen!