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Dogorama
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heute 09:04

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
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Karin
27. Sept. 09:56
Ich meide öffentliche Auslaufflächen aufgrund schlechtester Erfahrungen. Insbesondere größere Hunde toben auf den Freilaufflächen. Unser Hund ist zwar schnell, aber großen Hunden körperlich natürlich unterlegen. Ein Risiko.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen dort hin gehen, um ungestört einen Plausch zu halten, sind abgelenkt und achten während des Erzählens nicht auf ihre Hunde. Dieses wichtige Beobachten, insbesondere wenn Hunde sich nicht oder kaum kennen, findet dann nicht statt.
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Susanne
27. Sept. 09:58
Also ich habe ein 4 Monate altes Mix-Mädel mit jetzt schon fast 14 Kilo. Wenn die Hunde zu klein sind, fühle ich mich nicht wohl. Sie braucht ja nur mal drüber rennen oder drauf steigen - alles nicht aggressiv, aber für einen kleinen Hund einfach zu gefährlich.
Wenn bei uns so ein kleines Tierchen in den Auslauf kommt, nehme ich meine an die Leine und wir üben was oder chillen einfach nur.

Um die eigentliche Frage zu beantworten, wenn wir alle aufeinander Rücksicht nehmen, braucht es keine getrennten Bereiche.
 
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Jörg
27. Sept. 10:02
Da muss ich mich mal wieder einmischen, denn ich bin der Meinung, dass auch Hunde das Bedürfnis haben mal zu toben und ausgelassen zu spielen. Gerade bei Hunden, die aufgrund ihrer Größe und Masse immer nur an kurzer Leine geführt werden können. Ich stehe immer wieder vor dem Problem, denn Iven und ich mussten jetzt aus dem Hundverein / Spielgrupppe raus, weil nur noch kleinere Hunde da sind und mein Hund mit denen einfach nicht mehr gefahrlos spielen kann. Da musste die Reißleine gezogen werden, denn es kann ja auch nicht sein, dass er immer angeleint bleiben muss, während die anderen ausgelassen spielen dürfen. Er versteht ja nicht, warum er nicht mitmachen darf. Das ist nicht schön für nen jungen Hund. Aber welche Alternativen haben wir, um uns auspowern zu dürfen? Ich kann die Antwort gleich vorwegnehmen: Hier im Umkreis keine! Mit 9 Monaten ist Iven superlieb zu anderen Hunden, aber einfach noch paddelig und den Freilauf in ungesichertem Rahmen (solche Sachen wie Schleppleinen kannste bei der Größe vergessen) ist mir in dem Alter bei einem zwar gutmütigen, aber uneinsichtigen und verspielten Clown einfach noch zu riskant. Nur Spaziergang lastet ihn nicht aus, danach, egal wie lang du läufst, ist er immer noch fit wie Mungo und Fahrrad geht aufgrund von Alter, Masse und Gewicht auch nicht (da bleibste nicht drauf sitzen, der zieht dich weg!) So wären Hundefreilaufflächen eine Alternative, wenn dort nicht auch so viele kleine Hunde rumlaufen würden. Ich für meinen Teil bin seit Jahren Mitglied in dem Verein, der die Hundefreilauffläche hier im Ort ermöglicht und betreibt, zahle stets jährlich meinen Beitrag und bin einer der wenigen, die sie nicht nutzen kann. Fair ist das nicht. Aus diesem Grunde wäre ich schon für verschiedene Freilaufgebiete für geoß und klein, jedoch nicht für die oft schnöden Wiesen, sondern eben für parkähnliche Anlagen wie hier im Ort, die auch für den Hundhalter schön sind und wo man im gesicherten Rahmen auch verschiedene Dinge üben kann.
Also genau das was ich gesagt habe mehr Übungsfläche. Wo zb mal eine wackelbrücke steht und man als Halter mit seinem Hund was üben kann.
 
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Christine
27. Sept. 10:06
Ich habe einen kleinen selbstbewussten Bolonkarüden 6,5 kg. Wir gehen regelmäßig zu den angebotenen Sozialkontaktstunden unseres Hundetrainings. Es gibt die Zwergengruppe für kleine bis mittelgroße Hunde und die Raufergruppe für die großen. Dass das so angeboten wird, hat seine Berechtigung. Wenn Hunde im Spielen/Rennen sind, überrennen sie durchaus einen Hund, der da „gerade im Weg steht“. Nicht mit Absicht, sondern weil sie es in ihrem Sturm der positiven Hormone bzw im „gerade zum Spielpartner umdrehen“, nicht sehen und nicht stoppen können. Artur kann sehr gut sozial kommunizieren, hat auch keine Angst vor großen Hunden. Meine Schwester hat einen Golden Retriever und einen mittelgroßen Mischlingsrüden. Da die Hunde sich kennen, gibt’s keine Probleme. Der GR mag kleine Hunde und ist vorsichtig. Der MR zeigt klar seine Grenze, wenn Artur ihm zu sehr auf die Pelle rückt.
Um Artur zur eigenen Sicherheit mehr Respekt vor Hunden beizubringen, die nicht seiner Gewichtsklasse entsprechen habe ich unseren Trainer gefragt, ob er mal für eine kurze Weile bei den Raufern mitmachen kann. Die Antwort kam prompt und war ein klares Nein, auf keinen Fall. Das Risiko für Verletzungen ist einfach zu groß.
Auch schließe ich mich den Kommentaren an, dass Hundehalter der großen Hunde sich entweder untereinander unterhalten, telefonieren oder aufs Handy schauen. Und das nicht nur auf Freilaufflächen. Auch beim Spazierengehen. Der Hund wird abgeleint und darf machen, was er will. Viele halten es auch nicht für nötig, ihren Hund bei Begegnungen rechtzeitig abzurufen und ggf. anzuleinen. Ich bin aufgrund solcher unschönen Erfahrungen nur noch mit Schleppleine unterwegs. Letztens fragte mich eine Frau mit Border Collie, ob mein Hund noch jung wäre und ich ihn an der langen Leine trainiere? Immerhin hat sie ihren Hund zu sich gerufen und angeleint. Vermutlich war sie deshalb angesäuert.
Aber was wäre denn gewesen, meiner wäre auch frei gelaufen? Mit einer Hündin ist er fein, bei intakten Rüden entscheidet Sympathie. Hätte ich ihn abgerufen, hätte ich vermutlich auch den Jagd- bzw. Hütetrieb ausgelöst.
Und wer gut logisch denken und schlussfolgern kann, würde ja selbst auch nicht freiwillig in einer (deutlich) höheren Gewichtsklasse spielen…..
Und dass manche (kleinen) Hunde in bestimmten Situationen bellen (kläffen), hat oft mit Genetik und ihren Erfahrungen und weniger mit Erziehung zu tun. Auch große Hunde tun das genauso.
 
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Christine
27. Sept. 10:10
Es gibt keinen Welpenschutz
👍🏻 Allenfalls im eigenen Rudel….
 
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Christine
27. Sept. 10:14
Bei uns spielen große und ganz kleine zusammen. Mein Neufi ist bei kleinen ganz vorsichtig und grenzt andere Hunde von den Kleinen ab wenn die zu toll werden . Beispiel Neufi mit 57 Kilo , Pudel 6 Kilo , Wippet mit 7 Kilo und der Kleinste Hund ist Mischling mit 5 Kilo
Wenn die Hunde sich kennen, ist das oft kein Problem. Gerade, wenn ein Hund dabei ist, der sich als Leithund versteht und das von dir oben beschrieben „managt“ 👍🏻
 
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Christine
27. Sept. 10:16
Ich habe generell keine guten Erfahrungen mit den eingezäunten Hundefreilaufflächen in meiner Umgebung gemacht. Diese werden häufig als "Tob-Dich-Aus-Ohne-Grenzen-Und-Regeln-Arenen" verstanden. Das dabei kleine Hunde unter die Räder geraten, wundert mich nicht. Leider erkennen viele HuHa bei ihren Vierbeinern nicht, wo ein soziales Spiel aufhört und Mobbing/Stalking (was vom HuHa kontrolliert/unterbunden werden muss) anfängt. Ich habe mal ein Video gesehen, auf der Hunde aller Größen auf einer Freillauffläche irgendwo in den USA gespielt haben. War interessant zu sehen, dass es dort sehr gut klappte. Warum? Weil die Menschen ihre Hunde im Blick hatten. Sie waren dabei und saßen nicht in Unterhaltungen vertieft am Rand der Fläche. Wenn das Spiel zu wild, zu einseitig wurde und/oder zu Lasten körperlich unterlegener Hunde ging, griff der jeweilige HuHa ein. Und dass, ohne das der HuHa des unterlegenen Hundes erst darum bitten musste. So sieht Rücksichtnahme aus. Und dann können sich große und kleine Hunde auch auf einer Wiese tummeln...Aber auch nur dann!
👍🏻 Sehr gut auf den Punkt gebracht!
 
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Jennifer
27. Sept. 10:25
Nein, man sollte seinen Hund von Anfang an an andere Hunde lassen so wird das sozialverhalten gestärkt und es wird nicht so. Viel gebellt oder aus Angst geknurrt. Hier das perfekte Beispiel auf einem Bild
 
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Konny
27. Sept. 10:28
Wenn die Hunde sich kennen, ist das oft kein Problem. Gerade, wenn ein Hund dabei ist, der sich als Leithund versteht und das von dir oben beschrieben „managt“ 👍🏻
Es kommen immer Hunde die wir nicht kennen. Wir lassen aber die Hunde immer von draußen schauen und warten wie sich das entwickelt . Wir hatten einen extremen Angsthund und der ist nach dem dritten Mal reingekommen. Und er ist jetzt sehr selbstbewusst geworden. So etwas freut einen zu sehen . Was bei uns toll ist , die Besitzer schauen auf ihre Hunde und da wird vom Mensch eingegriffen. HH die das nicht begreifen kommen meistens auch nicht mehr .
 
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Laura
27. Sept. 10:31
Bin da etwas Zwiespalten. Ich denke schon das hunde egal welcher Größe, sich eine hundewiese teilen könnten. Es kommt immer auf die Individuums an. Mein Akita früher hätte ich ohne probleme mit kleineren Hunden interagieren lassen können. Meine jetzige Bulldogge ist dafür aber zu stürmisch. Die macht in der größe kein unterschied. Vermeide hunde wiesen also in der regel, damit alle anderen die chance haben und ihren besuch dort genießen können.