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Artur
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zuletzt 5. März

Weihnachten ohne Hund?

Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage. Naja eigentlich ist es mehr eine Umfrage. Folgende Situation: Das Weihnachtsessen mit der ganzen Familie findet dieses Jahr bei meiner Cousine statt. Meine Hündin darf nicht kommen und daran ist auch nichts zu rütteln. Jetzt die Frage: Würdet ihr an meiner Stelle trotzdem hingehen und den Hund 5 Stunden alleine lassen oder aus Prinzip nicht hingehen und Weihnachten stattdessen mit dem Hund verbringen? Mich würden mal eure Meinungen interessieren.
 
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Carola
18. Nov. 15:54
Unsere beiden Hunde können locker 5h alleine bleiben, die Pennen dann und gut ist ABER dieses hundeverbot heißt für uns: Ok Party findet OHNE UNS statt ! Außer es gibt dort Personen mit einer starken hundeallergie oder sonstige gesundheitliche Gründe. Aber so ohne wirklich wichtigen Grund, dabb würden wir nicht hingehen !
Ich dachte immer ein Gastgeber hat das Hausrecht und muss seine Regeln nicht begründen aber man lernt ja dazu.
Was mich doch mal bei der " nicht ohne meinen Hund Fraktion" interessieren würde ob auch bei ihnen jeder seinen hund/hunde mitbringen darf.

Sind die Hunde dieser"nicht ohne meinen Hund Fraktion" so gut erzogen und so Umwelt erfahren dass sie beispielsweise mit vorhandenen Hunden, vorhandenen Katzen vorhandenen Kleinkindern problemlos klar kommen können?
Können diese Hunde es problemlos aushalten wenn der zehnjährige Darth Vader gegen den Elfjährigen Luke Skywalker mit dem neuen Lichtschwert inklusive dazugehörigem Sound kämpft?
Können die Hunde damit umgehen wenn der neugierige dreijährige gerade das Trommeln oder irgendein fürchterlich spannendes kreischendes und leuchtendes Spielzeug entdeckt hat?
Es kann ja durchaus Gründe geben warum jemand Hunde zu bestimmten Gelegenheiten nicht im Haus haben möchte oder bestimmte Hunde nicht im Haus haben möchte.
 
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Melanie
18. Nov. 16:15
Ich dachte immer ein Gastgeber hat das Hausrecht und muss seine Regeln nicht begründen aber man lernt ja dazu. Was mich doch mal bei der " nicht ohne meinen Hund Fraktion" interessieren würde ob auch bei ihnen jeder seinen hund/hunde mitbringen darf. Sind die Hunde dieser"nicht ohne meinen Hund Fraktion" so gut erzogen und so Umwelt erfahren dass sie beispielsweise mit vorhandenen Hunden, vorhandenen Katzen vorhandenen Kleinkindern problemlos klar kommen können? Können diese Hunde es problemlos aushalten wenn der zehnjährige Darth Vader gegen den Elfjährigen Luke Skywalker mit dem neuen Lichtschwert inklusive dazugehörigem Sound kämpft? Können die Hunde damit umgehen wenn der neugierige dreijährige gerade das Trommeln oder irgendein fürchterlich spannendes kreischendes und leuchtendes Spielzeug entdeckt hat? Es kann ja durchaus Gründe geben warum jemand Hunde zu bestimmten Gelegenheiten nicht im Haus haben möchte oder bestimmte Hunde nicht im Haus haben möchte.
Für mich ist das mit der Rücksichtnahme auch ehrlich gesagt keine Einbahnstraße. Es gibt nun mal Menschen die eben Hunde schlicht und ergreifend nicht mögen🤷.
Für mich wäre jedenfalls auch das vollkommen OK. In der Regel sind auch Feiertage wie Ostern, Weihnachten usw. Planbar.

Abgesehen von den von Dir genannten Umwelterfahrungen durch Kinder oder andere Hunde, ist gerade an Weihnachten in vielen Familien oft auch eine Emotionsgeladene Stimmung unter den Erwachsenen mit am Tisch. Egal ob durch Streitigkeiten, die pure Wiedersehensfreude da man dann Familienmitglieder trifft die sehr weit weg wohnen oder wie bei uns in diesem Jahr die Tatsache das es das erste Weihnachten ohne meinen Vater ist. Auch so etwas bekommen Hunde dann durchaus mit.
 
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Carola
18. Nov. 16:22
Für mich ist das mit der Rücksichtnahme auch ehrlich gesagt keine Einbahnstraße. Es gibt nun mal Menschen die eben Hunde schlicht und ergreifend nicht mögen🤷. Für mich wäre jedenfalls auch das vollkommen OK. In der Regel sind auch Feiertage wie Ostern, Weihnachten usw. Planbar. Abgesehen von den von Dir genannten Umwelterfahrungen durch Kinder oder andere Hunde, ist gerade an Weihnachten in vielen Familien oft auch eine Emotionsgeladene Stimmung unter den Erwachsenen mit am Tisch. Egal ob durch Streitigkeiten, die pure Wiedersehensfreude da man dann Familienmitglieder trifft die sehr weit weg wohnen oder wie bei uns in diesem Jahr die Tatsache das es das erste Weihnachten ohne meinen Vater ist. Auch so etwas bekommen Hunde dann durchaus mit.
Genau so ist es! Ehrlich gesagt habe ich grundsätzlich nichts dagegen wenn jemand seinen Hund mitbringt(hängt aber auch vom Hund ab) was mich aufregt ist dieser Egoismus!
Und ja Weihnachten kann auch sehr emotional sein aus unterschiedlichsten Gründen und meist stört ein Hund ja nicht mal aber das ist auch nicht gesagt dass er sich unbedingt wohlfühlt.
Wenn bei uns der Trubel richtig groß ist verschwinden die Hunde in ihre Box und schlafen dort bis alles vorbei ist.
 
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Sina
18. Nov. 16:26
Für mich ist das mit der Rücksichtnahme auch ehrlich gesagt keine Einbahnstraße. Es gibt nun mal Menschen die eben Hunde schlicht und ergreifend nicht mögen🤷. Für mich wäre jedenfalls auch das vollkommen OK. In der Regel sind auch Feiertage wie Ostern, Weihnachten usw. Planbar. Abgesehen von den von Dir genannten Umwelterfahrungen durch Kinder oder andere Hunde, ist gerade an Weihnachten in vielen Familien oft auch eine Emotionsgeladene Stimmung unter den Erwachsenen mit am Tisch. Egal ob durch Streitigkeiten, die pure Wiedersehensfreude da man dann Familienmitglieder trifft die sehr weit weg wohnen oder wie bei uns in diesem Jahr die Tatsache das es das erste Weihnachten ohne meinen Vater ist. Auch so etwas bekommen Hunde dann durchaus mit.
Für mich wäre es auch ok, ein paar Stunden ohne Hunde Weihnachten zu feiern.

Aber wieso kann und will man denn nicht akzeptieren, dass manchen Leuten Weihnachten eben nicht so viel bedeutet und sie dann lieber mit ihrem Hund zu Hause bleiben?

Wo bleibt denn da das Verständnis? Für mich wäre es auch vollkommen ok, wenn abgesagt wird, weil man den Hund nicht mitbringen darf, und er nicht alleine bleiben kann.

Vielleicht sieht man die für einen wichtigen Familienmitglieder sowieso regelmäßig und braucht den Kontakt zu den anderen überhaupt nicht.

Wieso immer so schwarz/weiss?
 
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Margit
18. Nov. 16:39
Definitiv würde ich die Stunden lieber mit meinem Hund verbringen!!!
 
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Carola
18. Nov. 16:40
Für mich wäre es auch ok, ein paar Stunden ohne Hunde Weihnachten zu feiern. Aber wieso kann und will man denn nicht akzeptieren, dass manchen Leuten Weihnachten eben nicht so viel bedeutet und sie dann lieber mit ihrem Hund zu Hause bleiben? Wo bleibt denn da das Verständnis? Für mich wäre es auch vollkommen ok, wenn abgesagt wird, weil man den Hund nicht mitbringen darf, und er nicht alleine bleiben kann. Vielleicht sieht man die für einen wichtigen Familienmitglieder sowieso regelmäßig und braucht den Kontakt zu den anderen überhaupt nicht. Wieso immer so schwarz/weiss?
Jeder soll es so halten wie er will mir ist das im Prinzip egal aber mich nervt wenn hier ständig heraustrompetet wird:

!!! nicht ohne meinen Hund!!!!

Wenn dem Gastgeber Vorschriften gemacht werden und gnädig mitgeteilt wird wann man eventuell geneigt wäre seinen Hund nicht mitzubringen! Wenn man schon Toleranz dafür fordert dann warum nicht auch für Gastgeber die vielleicht in diesem Moment oder aus welchen Gründen auch immer keinen Hund im Haus haben wollen?
 
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Margit
18. Nov. 16:45
Was ist denn der Normalfall? Der Normalfall ist dass wir nicht wissen was am nächsten Tag passiert und ob wir einen geliebten Menschen wiedersehen.
Die Frage kann auch sein, ob du deinen Hund wiedersiehst !!!
 
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Carola
18. Nov. 16:50
Die Frage kann auch sein, ob du deinen Hund wiedersiehst !!!
Die Frage kann auch sein ob ich ein Familienmitglied wiedersehe. Bei meinem Hund bin ich mir ziemlich sicher dass ich ihn nach drei bis vier Stunden Schlaf in seiner Box oder auf dem Sofa wiedersehe
 
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Melanie
18. Nov. 16:51
Für mich wäre es auch ok, ein paar Stunden ohne Hunde Weihnachten zu feiern. Aber wieso kann und will man denn nicht akzeptieren, dass manchen Leuten Weihnachten eben nicht so viel bedeutet und sie dann lieber mit ihrem Hund zu Hause bleiben? Wo bleibt denn da das Verständnis? Für mich wäre es auch vollkommen ok, wenn abgesagt wird, weil man den Hund nicht mitbringen darf, und er nicht alleine bleiben kann. Vielleicht sieht man die für einen wichtigen Familienmitglieder sowieso regelmäßig und braucht den Kontakt zu den anderen überhaupt nicht. Wieso immer so schwarz/weiss?
Das gilt aber auch umgekehrt: warum kann man nicht einfach akzeptieren wenn jemand nicht möchte das man seinen Hund mitbringt?
 
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Sina
18. Nov. 16:57
Das gilt aber auch umgekehrt: warum kann man nicht einfach akzeptieren wenn jemand nicht möchte das man seinen Hund mitbringt?
Indem man dann zuhause bleibt, wird das doch akzeptiert? Anders wäre es, wenn man unnütze Diskussionen oder Überredungsversuche startet, oder seinen Hund trotzdem einfach mitbringt.

Irgendwas ist doch immer. Wenn ich einen Partner von jemand nicht mit einlade, den ich nicht mag, gibt's Drama. Wenn das Essen vegetarisch ist, schreit auch irgendein Onkel Herbert "ohne Fleisch, ohne mich"
Von Regeln bzgl Kindern will ich gar nicht anfangen.

Es ist doch allen mehr geholfen, wenn sich dann freiwillig entschieden wird, das abzusagen, wenn man sich mit den Hausregeln nicht wohl fühlt, als dann mit schlechtem Gefühl am Tisch zu sitzen.