Ich mag die Dunkelheit. Bevor Wayne da war bin ich absichtlich oft erst dann spazieren gegangen, wenn es dunkel war. Und dann auch zum Feld (aber nur asphaltierte Wege) und nicht im beleuteten bebauten Bereich. Ich mag, dass sich alles viel Stiller anfühlt und man seine Ruhe hat.
Wayne ist im Dunkeln deutlich weniger entspannt, wachsamer und auch reaktiver, darum gehe ich mit ihm nicht so gern im Dunkeln. Auch von komischen Leuten angesprochen werde ich irgendwie nur mit ihm - oder es fällt mir erst jetzt auf, weil er im Dunkeln auch extrem drauf reagiert. Darum gehe ich ungern im Dunkeln und lege immerhin die Morgen-und Mittagsrunde im Winter so, dass wir immerhin größtenteils Tageslicht haben. Die Abendrunde übernimmt meistens mein Freund - weniger wegen der Dunkelheit, sondern weil ich unter der Woche alle anderen Runden mache.
Mittlerweile will Wayne abends gar nicht mehr raus (sch*** Böller), aber immerhin 10 Minuten und sich lösen ist immer machbar. Dann bleibt man halt auf dem beleuchteten Platz, wenn er den dunkleren Teil der Runde verweigert.
Wir kennen auch ein Team, wo der Hund phasenweise bei Dunkelheit gar nicht raus will. Da ist dann im Winter zwangsweise die Lösepause nachts deutlich länger. Finden sie auch nicht gut, aber kann man nix machen, wenn der panische Hund sich sowieso nicht löst hilft auch raus zwingen nix. Da gehen sie dann zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang jeweils los. Allerdings muss man das dann natürlich auch passend machen mit Arbeit etc.
Auch wenn ich früher auch gerne ohne Taschenlampe gelaufen bin, merke ich mittlerweile wie unpraktisch diese Begegnungen für andere Personen sein können. Wenn ich jemanden von weitem sehe, kann ich wayne und mich drauf vorbereiten. Wenn ich aber nur erahnen kann, dass da jemand kommt, und dann auch nicht weiß ob mit oder ohne Hund, macht mich das Dank wayne mittlerweile echt nervös 🙈 Und auch er zeigt einen großen Unterschied im Verhalten, ob er das Licht schon von weitem gesehen hat oder nicht.