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Claudia
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zuletzt 31. März

Was ist wenn die Besitzer Angst im Dunklen haben?

Ich weiß die Frage klingt erstmal komisch, aber betrifft wahrscheinlich mehr als man glaubt.😅 Eine Freundin von mir hat einen Hund und da sie Angst alleine im Dunkeln hat geht sie wirklich nur im Hellen spazieren oder sie ruft mich an und wir gehen zusammen. Ich fühle mich eigentlich zur jeder Uhrzeit draußen sicher, egal ob jetzt Nacht oder Tag, würde ich eine Frucht haben wäre es für mich aber auch sehr unpraktisch, denn mit meinen Arbeitszeiten bleibt oft nur die Dunkelheit zum Gassi gehen. Meine Frage ins Forum, gibt es welche unter euch die Angst in der Dunkelheit haben und wie geht ihr damit um? Was macht ihr wenn keine andere Zeit zum Gassi gehen übrig bleibt? Bin gespannt ob sich jemand meldet.🤗
 
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Kati
26. Dez. 08:27
Also "lieber" gehe ich auch im Hellen. Und ja es ist auch Orts-abhängig.
Bero ist im Dunkeln auch einfach wachsamer und als Schäferhund ja eh eher skeptisch, das macht Begegnungen dann auch mal schwieriger als im Hellen. Auch weil ich wachsamer und vorsichtiger bin.
Aber es hilft ja nichts.
Mir ist dann wichtig, dass man uns sieht und nicht umfährt. Also hat er sein Leuchtie und ich eine kleine Leuchte an der Jacke. Stirnlampe ist situationsabhängig.

Wenn man die Möglichkeit hat im Dunkeln nur in den eigenen Garten zu müssen ist das natürlich eine gute Lösung. Ansonsten vielleicht eine nette Gassibekanntschaft suchen.
Ansonsten finde ich es schwierig zu sagen "ich gehe nicht im Dunkeln vor die Tür". Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo der Hund einfach mal muss. Und gerade momentan haben wir einfach sehr kurze Tage.
 
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Nadine
26. Dez. 08:45
Ich mag die Dunkelheit. Bevor Wayne da war bin ich absichtlich oft erst dann spazieren gegangen, wenn es dunkel war. Und dann auch zum Feld (aber nur asphaltierte Wege) und nicht im beleuteten bebauten Bereich. Ich mag, dass sich alles viel Stiller anfühlt und man seine Ruhe hat.

Wayne ist im Dunkeln deutlich weniger entspannt, wachsamer und auch reaktiver, darum gehe ich mit ihm nicht so gern im Dunkeln. Auch von komischen Leuten angesprochen werde ich irgendwie nur mit ihm - oder es fällt mir erst jetzt auf, weil er im Dunkeln auch extrem drauf reagiert. Darum gehe ich ungern im Dunkeln und lege immerhin die Morgen-und Mittagsrunde im Winter so, dass wir immerhin größtenteils Tageslicht haben. Die Abendrunde übernimmt meistens mein Freund - weniger wegen der Dunkelheit, sondern weil ich unter der Woche alle anderen Runden mache.

Mittlerweile will Wayne abends gar nicht mehr raus (sch*** Böller), aber immerhin 10 Minuten und sich lösen ist immer machbar. Dann bleibt man halt auf dem beleuchteten Platz, wenn er den dunkleren Teil der Runde verweigert.

Wir kennen auch ein Team, wo der Hund phasenweise bei Dunkelheit gar nicht raus will. Da ist dann im Winter zwangsweise die Lösepause nachts deutlich länger. Finden sie auch nicht gut, aber kann man nix machen, wenn der panische Hund sich sowieso nicht löst hilft auch raus zwingen nix. Da gehen sie dann zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang jeweils los. Allerdings muss man das dann natürlich auch passend machen mit Arbeit etc.

Auch wenn ich früher auch gerne ohne Taschenlampe gelaufen bin, merke ich mittlerweile wie unpraktisch diese Begegnungen für andere Personen sein können. Wenn ich jemanden von weitem sehe, kann ich wayne und mich drauf vorbereiten. Wenn ich aber nur erahnen kann, dass da jemand kommt, und dann auch nicht weiß ob mit oder ohne Hund, macht mich das Dank wayne mittlerweile echt nervös 🙈 Und auch er zeigt einen großen Unterschied im Verhalten, ob er das Licht schon von weitem gesehen hat oder nicht.
 
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Maya
26. Dez. 11:06
Ich gehe auch ungern im Dunkeln raus, weil ich so schlecht gucken kann... Abends geht mein Mann. Wenn er nicht da ist, dann muss ich gehen. Bobby trägt ein Leuchtie und ich habe eine Taschenlampe... aber wirklich wohl ist mir dabei nicht, deswegen fällt die Runde dann kürzer aus.
 
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Sabine
26. Dez. 12:55
Ich mag es auch nicht im Dunkeln eine Runde zu gehen. Morgens finde ich es zwar auch nicht schön, aber es wird ja hell und es sind doch schon einige mit den Hunden unterwegs, gehen dann auch durch unseren Wald. Abend finde ich es ganz schlimm, gehe dann nur da längs, wo neben dem Weg auf der einen Seite Häuser stehen und auf der anderen genug Knick ist. Bin immer froh wenn dann ein Bewegungsmelder angeht. Morgen beginnt unsere Runde so gegen 7.00 Uhr und abends so zwischen 19.00 und 20.00 Uhr.
 
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Dogorama-Mitglied
26. Dez. 19:33
Ich fühle mich in der Dunkelheit auch nicht besonders wohl.
Persönlich als Frau habe ich schon große Angst vor Übergriffen.
Jedoch würde ich keinem empfehlen mich nachts mit meinem Hund anzugreifen oder ähnliches. Ich denke das geht ziemlich schief für den gegenüber 😅

Ich habe mir auch die folgende Taschenlampe gekauft und ich kann sie jedem nur empfehlen.
Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht warum die verkauft werden darf, sie ist sowas von weitsichtig hell. Mann kann bei völliger Dunkelheit beim
Nachbarn ins Fenster leuchten und rein schauen …(…)
Aber für die Abendrunden in ländlichen Ecken etc. Mega !
Nicht in die Augen leuchten und nicht auf Autos etc:

Shadowhawk LED Taschenlampe,... https://www.amazon.de/dp/B099S4CR82?ref=ppx_pop_mob_ap_share
 
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Carina
26. Dez. 20:08
Ich fühle mich im Dunkeln auch nicht wohl und gehe dann auch nicht mit Balto raus. Morgens ist das kein Thema, da Balto selbst Langschläfer ist. Ich hab zudem das Glück und arbeite meistens im Home Office und habe Gleitzeit, d.h. ich kann auch tagsüber eine große Runde mit ihm raus und arbeite dann hinterher noch weiter, wenn es draußen dunkel ist. Auf dem Nachmittagsgassi erledigt er normalerweise das große Geschäft und am Abend kommt er dann zum Pipi nur nochmal kurz in den Garten. Bzw. wenn wir irgendwo ohne Garten sind, gehe ich mit ihm nur bis zum nächsten Busch oder Baum.
 
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Sandra
27. Dez. 03:40
Angst im Dunkeln habe ich nicht. Ich bin allerdings auf der einen Seite sehr lichtempfindlich und auf der anderen Seite echt Nachtblind. Ist ne Störung in meinem zentralen Nervensystem.
Kommt mir z.B. ein Auto entgegen, dann sehe ich für bestimmt 2-3 Minuten nur noch hell und nichts anderes. Die andere Seite ist halt, dass ich im dunkeln z.B. Umrisse, die für andere noch gut sichtbar sind, nicht erkennen kann. Meine Augen brauchen sehr sehr lange für diesen Wechsel zwischen hell und dunkel. Deswegen fahre ich im dunklen halt auch kein Auto mehr, weil das für mich zu gefährlich ist.
Wir leben dazu in nem schlecht beleuchteten Dorf. Diesbezüglich muss ich halt Maßnahmen ergreifen.
Meine Lösung war halt ne gute Stirnlampe und wenn Autos kommen bleibe ich stehen, schließe kurz die Augen oder drehe mich weg. Die Hunde tragen irgendeine Beleuchtung, damit ich deren Standort sehen kann, die Beleuchtung mich aber wiederum nicht blendet. Dazu tragen sie irgendeinen reflektierenden Kram.

Angst vor Angriffen habe ich nicht. Ich bin mit drei nicht so kleinen Hunden unterwegs, habe früher Kampfsport gemacht und auch Selbstverteidigungskurse besucht … unter anderem weil ich tatsächlich als Jugendliche und dann nochmal in meinen Anfang 20ern angegriffen wurde. Ich habe Pfefferspray dabei, mein Mann besteht drauf, auch wenn ich es wegen der Hunde nur im äußersten Notfall benutzen würde. Dazu trage ich so einen Kugelschreiber in der Tasche, der auf der einen Seite sehr spitz und verstärkt ist. Ursprünglich ist der dazu gedacht Scheiben einzuschlagen wenn man nach einem Autounfall im Auto gefangen ist. Er ist daher auch zur Selbstverteidigung sehr gut geeignet. Den Schreckmoment des Angreifers zur Flucht nutzen. Hat mir auch mein Mann aufgedrückt. Er ist Polizeibeamter und ist daher doch etwas überbesorgt was meine Sicherheit angeht, quasi als Ausgleich zu mir. Er nennt mich oft „angstgefreit“ mit einem unverständlichen Kopfschütteln dabei.
Keine Ahnung ob ich wirklich so unerschrocken bin oder er einfach nur überängstlich 😂🙈
Vielleicht treffen wir uns irgendwo so in der Mitte 😂

Tatsächlich bin ich gerne im Dunkeln unterwegs. Ich liebe die Ruhe, ein Spaziergang im Dunkeln hilft mir vom Tag runter zukommen und zur selbst zur Ruhe zu finden. Wenn ich die Feldwege hier lang gehe kann man super die Stern sehen, gerade weil halt alles so schlecht beleuchtet ist. Die ganze Atmosphäre liebe ich einfach….. offensichtlich sind mir keine Urinstinkte flöten gegangen 😂😂🙈
 
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Sonja &
27. Dez. 08:23
Ich habe mit der Dunkelheit kein Problem. Fühle mich mit Abby auch total sicher. Eigentlich. Aber wir wohnen in einem Gebiet wo es sehr viele Wildschweine gibt. Diese kommen auch ins Wohngebiet und haben schon einige Gärten verwüstet. Vor vielen Jahren auch unseren.
Da bin ich ganz ehrlich, vor denen habe ich Angst.
 
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Lisa-Eileen
27. Dez. 11:28
Also geht ihr im Winter die letzte Runde um 16 Uhr und die erste Runde am Morgen mindestens 15 Stunden später? Das ist aber schon sehr lang, finde ich.
Ich geh vormittags ne große Runde, das langt fürn restlichen Tag was seine Geschäfte angeht.
Anfangs bin ich Abends nochmal ne kleine Runde raus aber da da dann nix rauskam hab ich die dann iwann weggelassen weil er die net braucht.
Den Nachmittag sind wir ja meist am Stall oder bei Terminen und so, da muss ich nicht nochmal Gassi gehen weil er sich da ja auch zwischendurch lösen kann.
 
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Lisa-Eileen
27. Dez. 11:33
Per se macht mir Dunkelheit keine Angst, mit Hunden fühle ich mich eigentlich immer sicher. Ich gehe mit meinen Beiden auch im Dunkeln durch Parks, kleine Wälder, oder schwierige Viertel. Ohne Hunde kommt es auf die Umgebung an, niemals ohne Pfefferspray, lieber früher Abend als früh morgens. Da sind meiner Erfahrung nach einfach mehr Verrückte unterwegs. Niemals würde ich mit Taschen- oder Stirnlampe laufen. Die Vorstellung dass ich nur den Hellen Lichtkegel in ein paar Metern Umkreis sehe, ich aber dafür für alle, auch Memschen die nichts Gutes im Schilde führen könnten, schon von weitem sichtbar bin, während sie sich in der Dunkelheit verstecken können, gruselt mich schon. Sieht mich keiner, bin ich sicherer, so meine Devise.
Find ich iwie unverständlich das viele hier so denken.
Damals als ich noch im dunkeln raus bin hatte ichs extrem oft das andere Hunde in uns reingelaufen sind weil ich sie wegen fehlender Beleuchtung garnicht gesehn habe deswegen geh ich da auch nicht mehr raus.
Ist einfach sau gefährlich weil viele nicht nett sind.
Wenn man nicht gesehn wird ist man find ich eher in Gefahr und ist auch je nach dem was man für nen Hund hat ne Gefahr für andere.
Viele lassen ihre Hunde ja da trotzdem frei oder an langer Flexi laufen.
Im Wald sieht man sich dann erst wenn man direkt voreinander steht was viel zu spät zum reagieren ist.👀
Mindestens der Hund sollte schon beleuchtet sein.