Oh wenn ich hier so einige Beiträge lese kann ich mir das schon vorstellen. Es scheint Menschen zu geben die emotional so abhängig von Ihrem Hund sind dass sie sich alleine nicht mehr bewegen können.
Sie scheinen eine symbiotische asymmetrische Beziehung gegenüber einer erwachsenen gleichberechtigten Beziehung vorzuziehen und darum muss der Hund halt herhalten. Der kann sich nämlich nicht wehren.
Das finde ich sowohl für Mensch als auch für Hund äußerst bedenklich zumal ich es als emotionalen Missbrauch der Hunde betrachte.
Ich denke nicht dass es Hunden zuträglich ist wenn sie überall mit hingeschleift werden denn es gibt durchaus Situationen wo Hundelein sich auf dem Sofa wohler fühlt.
Diese Vermutung liegt durchaus nahe, Carola.
Es könnte sich aber auch um eine gewollte emotionale Abhängigkeit handeln, verbunden mit einer möglichen mangelnden Sozialkompetenz, verminderter Lebenserfahrung durch fehlende Allgemeinbildung oder eingeschränkter persönlicher Weiterentwicklung während des ausschließlichen Hundekontakts.
Wer den Hund zum Mittelpunkt des Lebens macht, riskiert den Blick für seinen eigenen Status Quo und die artspezifischen Bedürfnisse des Tieres zu verlieren.
Der Hund wird dann als Ausgleichsobjekt wahrgenommen und vermenschlicht, anstatt als eigenständiges Lebewesen.
Dabei sollte es doch jedem möglich sein, sich rechtzeitig auf ein Event vorzubereiten und entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um am Ende nicht solche egoistischen Ultimaten an die Gesellschaft heranzutragen, oder?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!