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Cäcilia
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zuletzt 1. Okt.

Das Dilemma mit der Rollleine

Als ich gerade mit meinen beiden vom 🚴‍♂️🐕🐕 zurückkam , sah ich von weitem schon das Desaster : Frau mit Rollleine , daran ein Miniterrier . Der Mini sprang wild bellend auf uns zu , Frauchen kriegte die Rollleine nicht eingerollt , im Gegenteil, das letzte Stück rollte auch noch ab . Damit es kein Unglück gab , stieg ich vorsichtshalber vom Fahrrad . Rollleinen-Frauchen versuchte gleichermaßen verzweifelt wie erfolglos sowohl die Leine als auch den Hund unter Kontrolle zu bekommen. Was mir innerlich gut tat , meine beiden würdigten den Kläffer keines Blickes , sondern setzten ihren Weg entspannt fort .
Meine Frage an euch : was haltet ihr von Rollleinen ? Sollte es nicht besser eine ordentliche Anleitung dafür geben ?
 
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Romina
21. Sept. 15:42
Für Hunde die nicht (mehr) gut sehen ist eine Rollleine aufgrund des Zugs super. Sie gibt Sicherheit und Orientierung.
 
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Tanja
22. Sept. 18:06
Ich denke, dass es auf den Hund ankommt, welche Leine geeignet ist oder auf das, was man damit gerade vorhat und wo man sie einsetzt. Vorausgesetzt man kann mit einer Rollleine umgehen und der Hund ist damit in allen Situationen beherrschbar und wenn man den Hund zwar angeleint lassen möchte, ihm aber gleichzeitig mehr Freiraum gewähren will, dann kann auch eine Rollleine tatsächlich funktionieren. Dabei muss der Hund aber schon über einen gewissen Grundgehorsam verfügen und sein Temperament zügeln können. Junge und verspielte große Hunde oder Angsthunde gehören definitiv nicht an eine Rollleine. Bei Bazulu war das kein Problem, der konnte auch an einer Rollleine laufen, jedoch bei Iven wäre das (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) glatter Selbstmord! Zu Trainingszwecken kann auch eine Schleppleine sinnvoll sein. Aber man sollte sich vorher der Kräfte, die ein Hund über einen solch langen Hebel entwickeln kann, bewusst sein und den Radius, den man seinem Hund gewähren kann, entsprechend seinem Halte- und Standvermögen anpassen, denn sonst wird soetwas sehr gefährlich und man kann dem Hund gleich die Leine hinterher schmeissen oder auch weglassen, kommt aufs selbe raus. Für mich kommen beide Leinen derzeit nicht in Frage, ich kann nur mit kurzem Hebel arbeiten (normale Leine 2m /1m), zumindest solange bis die Erziehung abgeschlossen ist und wir im Training so weit sind, dass ich mich 100%ig auf meinen Hund verlassen kann. Sonst könnte ich mir genauso gut nen Kleinwagen an die Gürtelschnalle hängen und den Wagen einen Abgrund runter rollen lassen. Da hätt ich dann genauso viel Einfluss drauf wie auf den Hund! 🤣
 
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Lee
24. Sept. 10:00
Ich liebe meine Rolleine fürs Fahrradfahren oder Wandern. Vorallem an Orten mit Leinenpflicht. Ich leine meinen Hund aber auch immer an die normale Leine, sobald mir jemand entgegen kommt. Die Rolleine ist also nur Freilauf mit minimaler Sicherheit bzw Schleppleine ohne Matsch und einwickeln meine Wanderpartner.
Ich funde es aber auch erschreckend, wie bei manchen die Rolleinenthematik gehandhabt wird. Ich hatte auch schon mehr als einmal vorallem kleinere Hunde mit einer Rolleine in meinem kleben.
Ich finde, sie sind mit Vorsicht zu genießen und vorallem in Stadtsettings auch mit den Straßen etc einfach sehr gefährlich
 
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Annett
24. Sept. 18:54
Ich denke, dass es auf den Hund ankommt, welche Leine geeignet ist oder auf das, was man damit gerade vorhat und wo man sie einsetzt. Vorausgesetzt man kann mit einer Rollleine umgehen und der Hund ist damit in allen Situationen beherrschbar und wenn man den Hund zwar angeleint lassen möchte, ihm aber gleichzeitig mehr Freiraum gewähren will, dann kann auch eine Rollleine tatsächlich funktionieren. Dabei muss der Hund aber schon über einen gewissen Grundgehorsam verfügen und sein Temperament zügeln können. Junge und verspielte große Hunde oder Angsthunde gehören definitiv nicht an eine Rollleine. Bei Bazulu war das kein Problem, der konnte auch an einer Rollleine laufen, jedoch bei Iven wäre das (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) glatter Selbstmord! Zu Trainingszwecken kann auch eine Schleppleine sinnvoll sein. Aber man sollte sich vorher der Kräfte, die ein Hund über einen solch langen Hebel entwickeln kann, bewusst sein und den Radius, den man seinem Hund gewähren kann, entsprechend seinem Halte- und Standvermögen anpassen, denn sonst wird soetwas sehr gefährlich und man kann dem Hund gleich die Leine hinterher schmeissen oder auch weglassen, kommt aufs selbe raus. Für mich kommen beide Leinen derzeit nicht in Frage, ich kann nur mit kurzem Hebel arbeiten (normale Leine 2m /1m), zumindest solange bis die Erziehung abgeschlossen ist und wir im Training so weit sind, dass ich mich 100%ig auf meinen Hund verlassen kann. Sonst könnte ich mir genauso gut nen Kleinwagen an die Gürtelschnalle hängen und den Wagen einen Abgrund runter rollen lassen. Da hätt ich dann genauso viel Einfluss drauf wie auf den Hund! 🤣
Sorry, aber abgeschlossen ist die Erziehung eigentlich nie in so einem Hundeleben. Und zu 100% kannst du dich tatsächlich auf keinen Hund verlassen. Selbst der besterzogenste Hund ist nun einmal ein Tier und kann in unvorhersehbaren und/ oder ungewöhnlichen Situationen unberechenbar reagieren. Ein Restrisiko hast du immer.
 
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Tanja
24. Sept. 21:41
Sorry, aber abgeschlossen ist die Erziehung eigentlich nie in so einem Hundeleben. Und zu 100% kannst du dich tatsächlich auf keinen Hund verlassen. Selbst der besterzogenste Hund ist nun einmal ein Tier und kann in unvorhersehbaren und/ oder ungewöhnlichen Situationen unberechenbar reagieren. Ein Restrisiko hast du immer.
Dann definieren wir Erziehung unterschiedlich, das ist ja nicht schlimm, oder? Für mich setzt sich die Ausbildung meines Hundes aus Erziehung und Training zusammen. Wie soll ich das genau erklären... Ich versuche es mal: Erziehung ist für mich die Grundlage am Anfang, das Klarmachen der Regeln und der Kommandos, die ich brauche. Das Training ist das Üben / Überprüfen der Einhaltung dieser Regeln/Kommandos und letzteres, da stimme ich dir zu, gilt lebenslang. Natürlich macht ein Hund nicht alles immer richtig, es ist ein Tier, da stimme ich dir auch zu. Ich bin kein Narr, aber auch kein Rechtsanwalt, der seine Kommentare nach allen Lücken und Interpretationsmöglichkeiten überprüft. Vielleicht war es ne unglückliche Formulierung, aber ich wollte lediglich klar machen, dass man nur dann einen Hund an einem solch langen Hebel laufen lassen kann, wenn kein Risiko für andere entsteht. Und das hängt meiner Meinung nach bei einer solch langen Leine ab einem gewissen Gewicht (ich meine da nicht 5 kg Hunde) vor allem auch vom Verhalten des Hundes ab. Ich für meinen Teil muss besonderes Augenmerk auf die Leinenführigkeit legen, das liegt an der Rasse. Meinem Hund (auch wenn ich ihm in anderen Punkten einiges durchgehen lasse 🤣) muss ich jedoch im Punkte Leinenführigkeit die gleiche Perfektion wie die eines Blindenführhundes bei der Arbeit aufgrund seiner Kraft, der Größe und des Gewichtes (ausgewachsen 80/90kg) abverlangen, da wir sonst für die Umwelt (Mensch und Tier) nicht tragbar wären. Bis jetzt ist es mir immer geglückt, meine Hunde so zu erziehen, dass ich mich in diesem (für mich wichtigsten) Punkt auf sie verlassen konnte. Nur damit du dich nicht von meinem Profil fehlgeleiten lässt: Iven (9 Monate, jetzt schon 60 kg) ist mein siebter eigener Hund, Tierschutzhunde und die Hunde aus meiner Kindheit, mit denen ich aufgewachsen bin, nicht mitgezählt. Und ich hoffe sehr, dass mir das mit ihm auch so zuverlässig gelingt wie bei seinen Vorgängern, aber wir sind schon auf nem sehr guten Weg dahin und setzen alles dran (nur in diesem Punkt!) perfekt zu werden. 😁
 
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Annett
25. Sept. 10:33
Dann definieren wir Erziehung unterschiedlich, das ist ja nicht schlimm, oder? Für mich setzt sich die Ausbildung meines Hundes aus Erziehung und Training zusammen. Wie soll ich das genau erklären... Ich versuche es mal: Erziehung ist für mich die Grundlage am Anfang, das Klarmachen der Regeln und der Kommandos, die ich brauche. Das Training ist das Üben / Überprüfen der Einhaltung dieser Regeln/Kommandos und letzteres, da stimme ich dir zu, gilt lebenslang. Natürlich macht ein Hund nicht alles immer richtig, es ist ein Tier, da stimme ich dir auch zu. Ich bin kein Narr, aber auch kein Rechtsanwalt, der seine Kommentare nach allen Lücken und Interpretationsmöglichkeiten überprüft. Vielleicht war es ne unglückliche Formulierung, aber ich wollte lediglich klar machen, dass man nur dann einen Hund an einem solch langen Hebel laufen lassen kann, wenn kein Risiko für andere entsteht. Und das hängt meiner Meinung nach bei einer solch langen Leine ab einem gewissen Gewicht (ich meine da nicht 5 kg Hunde) vor allem auch vom Verhalten des Hundes ab. Ich für meinen Teil muss besonderes Augenmerk auf die Leinenführigkeit legen, das liegt an der Rasse. Meinem Hund (auch wenn ich ihm in anderen Punkten einiges durchgehen lasse 🤣) muss ich jedoch im Punkte Leinenführigkeit die gleiche Perfektion wie die eines Blindenführhundes bei der Arbeit aufgrund seiner Kraft, der Größe und des Gewichtes (ausgewachsen 80/90kg) abverlangen, da wir sonst für die Umwelt (Mensch und Tier) nicht tragbar wären. Bis jetzt ist es mir immer geglückt, meine Hunde so zu erziehen, dass ich mich in diesem (für mich wichtigsten) Punkt auf sie verlassen konnte. Nur damit du dich nicht von meinem Profil fehlgeleiten lässt: Iven (9 Monate, jetzt schon 60 kg) ist mein siebter eigener Hund, Tierschutzhunde und die Hunde aus meiner Kindheit, mit denen ich aufgewachsen bin, nicht mitgezählt. Und ich hoffe sehr, dass mir das mit ihm auch so zuverlässig gelingt wie bei seinen Vorgängern, aber wir sind schon auf nem sehr guten Weg dahin und setzen alles dran (nur in diesem Punkt!) perfekt zu werden. 😁
Prinzipiell meinen wir ja wahrscheinlich das Gleiche. Und es ist natürlich völlig klar, dass ein 60 kg Hund an einer solchen Leine nochmal etwas ganz anderes ist, als ein 10 oder 15 kg schwerer Hund. Das sollte sich jeder vorstellen können. Mir ging es um diese Formulierung und das hat nichts mit einem Rechtsanwalt zu tun. Hier lesen ja auch unerfahrene Hundehalter mit, oder welche, die es sogar erst noch werden wollen. Und da entsteht sonst der falsche Eindruck, ich erziehe meinen Hund mal eine Weile und wenn ich fertig bin, ist alles super und klappt ab sofort dann immer. Und genau so ist das ja eben nicht. Und Erziehung und Training gehört für mich einfach zusammen. Das sind keine zwei getrennten Dinge. Du wirst ohne Training keinen gut erzogen Hund bekommen. Nur durch das konsequente Training kann ich ihm doch meine Regeln und Kommandos begreiflich machen und dann natürlich immer wieder üben und festigen. Und das ist halt nicht irgendwann abgeschlossen. Natürlich hat man dann einen Grund drin und das Ganze wird nach und nach leichter und immer besser. Das ist ja das Ziel. Trotzdem wird ein Hund (genau wie Kinder auch) das immer mal wieder hinterfragen, der eine mehr, der andere weniger🤪und dann ist erneut Training angesagt. Dazu kommen immer mal wieder neue Baustellen oder Lebensumstände, die jedes Mal wieder erneutes intensiveres Training erfordern, denn eigentlich trainiert man ja immer. 🤷‍♀️ Das meine ich damit, dass das nie abgeschlossen ist und man sich nie zu 100% darauf verlassen kann, gerade mit Schleppleine oder auch im Freilauf. Der Hund kann das 100 mal gut machen. Beim 101 Mal knallt oder donnert es vielleicht, ein Hase rennt über den Weg oder was auch immer. Und dann reagiert der Hund eben vielleicht nicht so, wie erwartet und es trainiert wurde. Und genau das meine ich . Nun muss jeder für sich entscheiden, ob er wegen des Restrisikos den Hund dann nie an die Schleppleine nimmt ( ist sicher eben auch größenanhängig), oder nie in den Freilauf lässt….
Ich für meinen Teil gehe dieses Restrisiko ein, versuche natürlich, es so klein wie möglich zu halten. Gerade die Schleppleine sollte ja eigentlich sowieso nur vorübergehend zum Training verwendet werden, um z.B. nach und nach in den Freilauf zu kommen und/ oder den Rückruf zu üben. Irgendwann muss man dann aber trotzdem das Risiko eingehen, dem Hund zu vertrauen. Für mich käme z.B. nicht infrage, den Hund lebenslang an der Leine zu führen, nur weil er vielleicht doch im schlimmsten Fall einem Reh oder Hasen nachlaufen könnte, was mir z.B. bei meinem ersten Hund in fast 16 Jahren 2 mal passiert ist.
Und noch einmal, ich gebe dir völlig recht, dass es auch abhängig von der Größe, vom Trainingszustand und auch vom Temperament des jeweiligen Hundes ist, wie und wann man das entscheidet. Das muss jeder nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Das Problem ist, dass einige dazu offensichtlich nicht wirklich in der Lage sind, oder sich nicht die Mühe machen zu trainieren und einfach einem unerzogenen Hund mehr Freiheit an der Flexi oder Schleppleine geben. 🙈🙈🙈
 
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Schnu
25. Sept. 12:27
Bis April 2025 waren sie in unserer Stadt eigendlich nichtmal erlaubt, maximal 2m dürfte die Leine sein.
Wurde leider aufgehoben.
Ich kann damit umgehen, mag sie aber nicht, da sie einfach nur unhandlich sind ab einer gewissen Größe. 🐶🥰
 
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Christa
25. Sept. 14:24
Am liebsten wärs mir wenn sie verboten werden, mir kam gestern auch eine auf engem Trampelpfad entgegen. Kriegt man Puls wenn man die Leine schon von weitem ratschen hört. Einfach ne Gefahr für alle Beteiligten, grad weil immer die dummen Tutnix und "der Hund muss unbedingt nen großen Radius haben zum Glücklich sein" Idioten mit ihren unerzogenen Hunden sowas haben. Komischerweise haben Leute mit erzogenen Hunden immer gescheite Führleinen.
Lisa, man kann ja gerne unterschiedliche Meinungen haben, aber andere als Idioten zu bezeichnen finde ich nicht prickelnd!
 
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Tanja
25. Sept. 15:15
Prinzipiell meinen wir ja wahrscheinlich das Gleiche. Und es ist natürlich völlig klar, dass ein 60 kg Hund an einer solchen Leine nochmal etwas ganz anderes ist, als ein 10 oder 15 kg schwerer Hund. Das sollte sich jeder vorstellen können. Mir ging es um diese Formulierung und das hat nichts mit einem Rechtsanwalt zu tun. Hier lesen ja auch unerfahrene Hundehalter mit, oder welche, die es sogar erst noch werden wollen. Und da entsteht sonst der falsche Eindruck, ich erziehe meinen Hund mal eine Weile und wenn ich fertig bin, ist alles super und klappt ab sofort dann immer. Und genau so ist das ja eben nicht. Und Erziehung und Training gehört für mich einfach zusammen. Das sind keine zwei getrennten Dinge. Du wirst ohne Training keinen gut erzogen Hund bekommen. Nur durch das konsequente Training kann ich ihm doch meine Regeln und Kommandos begreiflich machen und dann natürlich immer wieder üben und festigen. Und das ist halt nicht irgendwann abgeschlossen. Natürlich hat man dann einen Grund drin und das Ganze wird nach und nach leichter und immer besser. Das ist ja das Ziel. Trotzdem wird ein Hund (genau wie Kinder auch) das immer mal wieder hinterfragen, der eine mehr, der andere weniger🤪und dann ist erneut Training angesagt. Dazu kommen immer mal wieder neue Baustellen oder Lebensumstände, die jedes Mal wieder erneutes intensiveres Training erfordern, denn eigentlich trainiert man ja immer. 🤷‍♀️ Das meine ich damit, dass das nie abgeschlossen ist und man sich nie zu 100% darauf verlassen kann, gerade mit Schleppleine oder auch im Freilauf. Der Hund kann das 100 mal gut machen. Beim 101 Mal knallt oder donnert es vielleicht, ein Hase rennt über den Weg oder was auch immer. Und dann reagiert der Hund eben vielleicht nicht so, wie erwartet und es trainiert wurde. Und genau das meine ich . Nun muss jeder für sich entscheiden, ob er wegen des Restrisikos den Hund dann nie an die Schleppleine nimmt ( ist sicher eben auch größenanhängig), oder nie in den Freilauf lässt…. Ich für meinen Teil gehe dieses Restrisiko ein, versuche natürlich, es so klein wie möglich zu halten. Gerade die Schleppleine sollte ja eigentlich sowieso nur vorübergehend zum Training verwendet werden, um z.B. nach und nach in den Freilauf zu kommen und/ oder den Rückruf zu üben. Irgendwann muss man dann aber trotzdem das Risiko eingehen, dem Hund zu vertrauen. Für mich käme z.B. nicht infrage, den Hund lebenslang an der Leine zu führen, nur weil er vielleicht doch im schlimmsten Fall einem Reh oder Hasen nachlaufen könnte, was mir z.B. bei meinem ersten Hund in fast 16 Jahren 2 mal passiert ist. Und noch einmal, ich gebe dir völlig recht, dass es auch abhängig von der Größe, vom Trainingszustand und auch vom Temperament des jeweiligen Hundes ist, wie und wann man das entscheidet. Das muss jeder nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Das Problem ist, dass einige dazu offensichtlich nicht wirklich in der Lage sind, oder sich nicht die Mühe machen zu trainieren und einfach einem unerzogenen Hund mehr Freiheit an der Flexi oder Schleppleine geben. 🙈🙈🙈
Dann meinen wir ja schon im Grunde das Gleiche!
Ich erlebe es nur sehr oft hier im Forum, obwohl ich noch nicht so lange dabei bin, dass Beiträge (nicht nur meine, sondern auch die von anderen) völlig grundlos von einigen Leuten auseinander genommen werden, um quasi das Haar in der Suppe zu finden. Oft geht es nicht fair zu, egal um welches Thema es gerade geht. Ich wusste garnicht, dass sich Hundehalter teilweise derart bekriegen können, obwohl sie alle im Grunde die Liebe zu ihrem Tier verbindet. Mittlerweile bin ich schlauer.
Ich wollte mit meinem Beitrag lediglich mal darauf aufmerksam machen, was vielen Leuten nicht bewusst ist, nämlich dass Hunde an solch langen Leinen, aufgrund des Verhaltens und der Größe trotzdem nicht gesichert sein können, wenn die Erziehung nicht stimmt. Oft werden die Gefahren unterschätzt, was dann zu Unfällen führen kann. Ich wollte nur mal die Sinne dafür schärfen, denn ich darf die Kräfte, die auf einen Körper dabei einwirken können, jedesmal wieder aufs Neue in Extremform erleben, wenn ich mich wieder einmal von einem gut erzogenen Vorgänger verabschieden musste, einen neuen Welpen bekomme und von neuem anfange, einem rasant wachsenden, manchmal uneinsichtigen Clown 🤣 soetwas beizubringen. Ich würde mir wünschen, dass die Hundehalter, die sie verwenden und alltäglich den Gebrauch dieser Leinen völlig unterschätzen, einfach mal diese Kräfte spüren kömnten, die ein Hund an einer solchen Leine entwickeln kann (und dazu bedarf es noch nicht einmal 60 kg oder mehr). Das halten nämlich viele Leute nicht für möglich, bis zu dem Zeitpunkt, in dem sie ihrem Hund auf einmal hinterher fliegen und unsanft zu Boden gehen oder aber so schlau sind, die Leine einfach rechtzeitig loszulassen, denn die wird ihnen eh entrissen. Aber dann ist es für den Auslöser meistens zu spät. Darum ging es mir.
 
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Kirsten
25. Sept. 18:23
Wie kann denn ein Hund an einer 5m Schleppleine 30 m voraus laufen🤔. Habe ich da gerade eine Denkblokade??
In dem er die Leine hinterher schleift, weil der HH sie nicht fest hält 😁