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Annel
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zuletzt 26. Sept.

Auslauffläche nur für kleine Hunde?

https://www.fr.de/frankfurt/huendin-sunny-eine-auslaufflaeche-fuer-chihuahua-94505286.html


Eine Initiative in Frankfurt fordert eigene, eingezäunte Auslaufflächen für kleine Hunde (wie Chihuahua „Sunny“). Grund ist die hohe Verletzungsgefahr auf normalen Hundewiesen durch das Gewicht, die Kraft und das oft stürmische Verhalten großer Hunde.

Wie seht Ihr diesen Vorschlag?

Schützt eine Größentrennung kleine Hunde sinnvoll vor Verletzungen – oder verhindert sie, dass Hunde den Umgang mit Artgenossen aller Größen lernen?
Liegt das Problem bei fehlenden Zäunen oder eher bei mangelnder Rücksicht und Kontrolle durch die Halter großer Hunde?
Ist die Aufteilung ohnehin knapper städtischer Grünflächen in Spezialzonen (z. B. für Kleinhunde unter 10 kg) praktikabel und fair?
 
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Tina
24. Sept. 14:19
Nehmen wir mal an wir haben zwei abgegrenzte Bereiche. Die Stadt definiert die Bereiche "bis 10 kg" und "ab 10 kg".

Ich stelle mir die Umsetzung schwer vor. Ein zierlich gebauter 12kg Hund muss dann zu den großen? Der alte oder kranke 30 kg Hund, der nur noch bisserl mitlaufen mag, muss dann zu den stürmischen Großen? Der blinde Hund, wo packen wir den hin? Ach und die Dreibeinigen? Gedanklich wäre ich jetzt schon bei folgenden Bereichen: klein, mittel, groß, krank, behindert, jung, mittelalt, senior....puh.
Qualzuchten und Herdenschutzhunde machen ihre Ansprüche auf einen eigenen Bereich juristisch geltend.
Oh je.....und jetzt?

Ich denke bei solchen Auslaufflächen muss der Besitzer immer mit einer erhöhten Verletzungsgefahr rechnen, egal bei welcher Größe. Ich halte es für nicht umsetzbar und kontrollieren wird es auch keiner.

Ach, und wer übernimmt eigentlich die Kosten? (ohne laufende Kosten fallen je nach Größe Kosten ab 20.000€ an)

In dem Artikel geht es ja um Angst und Verletzungsrisiko. Also: kleine Hunde unter sich können sich dann zu 100% nicht verletzten? Stolpern, Beissererein...ich dachte das kann bei jedem Hund vorkommen?
 
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Kim
24. Sept. 14:29
Meiner Meinung nach liegt es eher an den Haltern. Ich hab ein Rottweiler und ein Chihuahua. Für beide war es wichtig den Umgang miteinander zu lernen. Mein Rotti hat dadurch gelernt, daß es nun mal mit kleineren Hunden anders ist als mit größeren und mein Chihuahua ist dadurch, was größere Hunde angeht, weder aggressiv noch ängstlich oder kläfft sie an. Für beide hat es Vorteile. Klar, bei der Kleinen muss ich schon aufpassen, aber das ist alles Erziehungssache. Wenn es Hunde sind die wir kennen, kein Problem. Vorsichtig bin ich dann da bei Hunde die wir nicht kennen.
 
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Sonja
25. Sept. 11:09
Die HH nehmen leider oft ihre Aufsichtspflicht nicht ernst (der tut nichts) (die regeln das schon).
Große und kleine Hunde müssen den Umgang miteinander lernen.
Das Problem ist eher, wenn ein z.B. 40 KG Welpe, der noch tolpatschig ist und seine Pfoten nicht im Griff hat, versehentlich auf einen kleinen z.B. 5 KG Hund tritt.
 
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Annett
25. Sept. 14:01
Bei uns gibt es sowieso keine solchen Auslaufflächen und ich halte da auch nicht viel davon, wenn da bunt zusammengewürfelt alle möglichen (fremden) Hunde aufeinander losgelassen werden und die Halter möglichst noch dabei Handy spielen, oder sich unterhalten und nicht auf die Hunde achten. 🙈🙈🙈 Da würde ich jetzt meinen Hund sowieso nicht reinschicken, egal, wie groß er ist. Zumindest nicht, ohne mir vorher anzuschauen, was da gerade abgeht, wie Hunde und Halter sich verhalten und auch wie viele Hunde gerade da sind. Wir haben hier zum Glück keinen Leinenzwang und so begegnet man sich unterwegs in Wald und Feld, kennt sich auch oft und läuft dann einfach ein Stück zusammen. Die Hunde kennen sich, oder treffen zumindest nur auf einen oder 2 unbekannte Hunde. Auch wenn man läuft und nicht nur rumsteht, funktioniert das bei Hundebegegnungen wesentlich stressfreier. Es gibt auch eine private Hundegruppe, die sich täglich zu einer Hunderunde trifft, der man sich anschließen kann. Wer Lust hat, kommt einfach mit. Es ist schon sehr wichtig, dass große und kleine Hunde miteinander klarkommen, aber der passende Ort, um das zu üben ist für mich nicht so eine Hundewiese.🙈 Auch Hunde mit annähernd gleicher Größe können sich ordentlich verletzen, wenn man das einfach laufen lässt.
 
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Eli
26. Sept. 14:57
Ich denke das würde das Problem nur verlagern. Ich habe selbst einen kleinen Hund. Wir hatten leider auch schlechte Hundebegnungen mit größeren Hunden.
Mir fehlt im Alltag oft Rücksichtnahme von Besitzer:innen mit mittelgroßen bis großen Hunden, da sich die Hunde selber z.B. durch wenig Erfahrung schwer im Kontakt mit kleinen Hunden tun. Z.T. auch wenig Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse kleiner Hunde von obigen Besitzer:innen. Wenn mein Hund dann malt bellt, weil er Kontakt möchte habe ich wieder den kleinen nicht erzogen 🙃.
 
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Ute
26. Sept. 15:28
Wenn dann müsste es aber auch eine eigene Auslauffläche für die grossen geben... ABER ich sehe das eher in der Aufgabe der HH und zwar bei beider Seiten : die Kleinhundebesitzer sollten ihren kleinen beibringen, das die grossen nicht provuzieren also ankläffen, anstsarren. etc ..(leider hat so manch kleiner einen "Napoleonkomplex") . Die Grosshundebesitzer ihren grossen beibringen vorsichtig mit kleineren umzugehen....dann klappt das gross+klein auch im Alltag und Spielen /Toben auf einer Hundewiese. Das können die Hunde aber nur lernen wenn gross+klein nicht auf "biegen und brechen" und dauernd von einander getrennt werden. Also die jeweiligen HH konakt zulassen. Rionnag ( >70cm, ca 45kg) hat einige kleine , (unter 10kg) Kumpels.Dazu gehört z.b. ein Rattler-Mix und eine sehr junge (<1Jahr) Dackel-mix vom selben HH. Die drei toben /spielen zusammen.... wir HH machen uns da auch keinen "so grossen Kopf"....klar kann was passieren , (unfälle pasieren nunmal) aber das kann genauso schnell beim Spiel beim ungefähr gleich grossen passieren ( ist Rionnag vor ein paar Jahren passiert, TA war nötig) . Rionnag hat auch grössere Kumpels, z.B. Dogge, Landseer, Mastiff-Mix etc...dann ist er der "kleine"..🙃🤪
Es geht um Kleine Hunde bis 10 kg, und nicht um den Unterschied von Hunden bei 30 oder 60 kg. Verletzungen sind immer blöd, aber bei Kleinsthunden, wie bei Chihuahuas, Yorkis oder Pinschern doch noch mal anders zu bewerten.
Wenn ein solcher Hund ein Bein gebrochen hat, ist das häufig so gut wie gar nicht mehr zu richten. Solch ein Pinscher wohnt hier bei uns in der Gegend
 
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Ute
26. Sept. 15:37
Ich wohne nicht in der Stadt, sondern in einem Kölner Vorort, eher ländlich, feldnah mit Wald ums Eck. Habe selbst 2 Chihuahuas, 3 und 5 kg.
Meine beiden sind den täglichen Umgang mit großen und kleinen Hunden gewohnt, Zuna liebt es mit ihren großen Freunden zu spielen. Dennoch ist sie inzwischen wählerischer und spielt lieber mit ihrer Größe.
Es liegt aber immer in der Verantwortung eines jeden HH, auf seinen Hund im Spiel zu achten und ggfs. dazwischen zu gehen bzw. das Spiel zu unterbrechen oder abzubrechen.
Ich habe hier wirklich Glück. Wirklich fast alle HH nehmen Rücksicht auf den anderen und daher funktioniert es auch richtig gut. Der soziale Umgang wird dadurch gestärkt, dass Große und Kleine zusammen dürfen.
Ich erlebe es eher bei fremden HH mit kleinen Hunden, dass diese Angst vor Hundekontakten haben, leider auch bei meinen beiden selbstbewussten Chihuahuas.
 
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Norman
26. Sept. 15:52
Auslaufflächen sollten für große und kleine Hunde da sein.
Wobei man dann weiter im Thema ausgreifen muß.
Einerseits liegt es in der Verantwortung des Hh seinen Hund zu kennen und einschätzen zu können und andererseits werde ich keine Hundekontakte erzwingen.
In der Stadt, wo sonst keine Freilaufflächen für Hunde sind, sind solche eingezäunten Gebiete sicher sinnvoll, sollten dann aber allen zugänglich sein.
Es gibt eigentlich so schon zu wenig.
Wie will man da noch nach Größe trennen?
Der Umgang der Tiere miteinander sollte auf einem vernünftigen Level stattfinden und weder große noch kleine "Leinenrambos" in einen Konflikt führen.
Unsere Hela kann mit ihren 54 Kilo auch sehr vorsichtig mit kleinen Hunden umgehen, was aber leider eben nicht bei anderen Hunden immer der Fall sein muß.
Zu Glück wohnen wir im ländlichen Raum und haben hier nahezu endlose Wiesen direkt vor der Haustür.
Da kann sich jeder Hund den Platz nehmen, den er braucht.