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Gina
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Anzahl der Antworten 15
zuletzt 22. Aug.

Milchleisten raus? Mammatumore

Wichtige Frage, Bitte um Erfahrungswerte/Fachwissen!!🚨❤️ Mammaturmore / Kastration / Gebärmuttervereiterung Meine Hündin Sammy ist 9 Jahre alt, ein Goldendoodle mit ca. 15 kg und nicht kastriert. 🔹 Vorgeschichte: Im März 2025 wurde an der linken Milchleiste (vorletzte Zitze) ein bösartiger Mammatumor entfernt (etwas kleiner als eine Erbse). Februar 2026 wurde rechts ein gutartiger Mammaturmor entfernt. 🔹 Aktuelle Situation: Mitte April 2026, etwa 3 Wochen vor ihrer Läufigkeit hab ich den Knoten ertastet. 🔹 Geplante OP & unterschiedliche Meinungen: • Erste Tierärztin: → nur den Tumor entfernen, möglichst kurze/flache Narkose → keine Kastration, da sie in dem Alter keine weiteren Mammatumoren mehr vorbeugen kann • Zweite Meinung: → Entfernung des hinteren Teils der linken Milchleiste (die letzten 3 Zitzen), da dieser Bereich ein eigenes Lymphsystem hat → nicht die komplette Milchleiste, um den Eingriff kleiner zu halten → zusätzlich evtl. Kastration • bei unauffälliger Gebärmutter: nur Eierstöcke • bei Auffälligkeiten: Gebärmutter mit entfernen 🔹 Wichtig: Mir ist bewusst, dass eine Kastration in diesem Alter keine neuen Mammatumoren mehr verhindern kann, da die hormonellen Einflüsse bereits tief im Körper verankert sind. Es geht bei der Kastration nicht um die Mammatumoren, sondern ausschließlich um: • die Vorbeugung gutartiger (hormonabhängiger) Veränderungen • und darum, eine Gebärmuttervereiterung lebenslang ausschließen zu können. 🔹 Zusätzliche Aussage der zweiten Tierärztin: Sie sagte offen, sie würde eine Kastration bei ihrer eigenen Hündin nur dann durchführen, wenn diese starke Probleme mit der Läufigkeit gehabt hätte (z. B. Scheinschwangerschaften, Milchbildung, starke Belastung). Das hatte Sammy nie – ihre Läufigkeiten waren immer unauffällig. ❓ Meine offenen Fragen an euch: • Wie groß ist der Eingriff (Milchleisten-OP + evtl. Kastration) wirklich? • Wie sind eure Erfahrungen mit der Wundheilung bei älteren Hündinnen? • Ist die OP-Dauer eventuell zu lang für eine 9-jährige Hündin? • Würdet ihr die Kastration trotzdem machen lassen oder darauf verzichten? Ich fühle mich gerade sehr unsicher und überfordert und wäre dankbar für eure Erfahrungen und ehrlichen Meinungen 🙏🐶
 
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Carola
19. Aug. 14:30
Oder eben die beiden hinteren Milchleisten ?
Ja das würde ich mir überlegen dann das vergrößert die OP ja nicht erheblich und es wäre in einer Narkose zu bewerkstelligen.
 
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Simone
19. Aug. 15:53
Ich habe damals schon empfohlen die kompletten leisten zu entfernen. Weil da immer wieder neue kommen. Meine Hündin hatte auch nie Probleme mit den läufigkeiten trotzdem sind die Eierstöcke Zystisch verändert wurde gestern erst ein ct gemacht das ist eine andere Hündin wie die wo die leisten raus genommen bekommen hat bei ihr war das gleiche mit den Eierstöcken. Meine Hündin wird auch kastriert wir warten nur noch auf titter Bestimmungen weil die Milz auch entfernt werden soll
 
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Marie
19. Aug. 17:08
Hallo 🙋🏼‍♀️

zur Milchleiste: Was raus ist, kann nicht mehr entarten. Ich würde entfernen. Ja, die OP ist groß, aber nicht die Chirurgie selbst, sondern die Nachsorge.

Zur Kastration wegen einer Pyometra:
Wenn du kastrierst, dann sowohl Ovarien als auch den Uterus. Weil der Urerus auch ohne Ovarien entarten kann.
Mit höherem Alter steigt das Risiko natürlich, logisch.

Die OP selbst sind eben in der Nachsorge nicht ganz einfach. Wenn man den Hund konsequent 10 Tage in Watte packt, ist es machbar, aber es sind große Wunden, ohne Frage.

Ich habe meine Hündin kastrieren lassen müssen, aber ich bin ehrlich, das war kein einfaches Spiel in Nachgang dafür zu sorgen, dass kein Zug drauf kommt etc.
Was wirklich problematisch war: meine Hündin konnte keine Entzündungshemmer bekommen, dadurch war es doppelt wild bei uns. Aber nach den 10 Tagen war der Spuk vorbei 🤝

Und zum Alter: 9 Jahre bei einem großen gesunden Hund sind wirklich kein Thema 🙂
 
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Simone
20. Aug. 05:56
Hallo 🙋🏼‍♀️ zur Milchleiste: Was raus ist, kann nicht mehr entarten. Ich würde entfernen. Ja, die OP ist groß, aber nicht die Chirurgie selbst, sondern die Nachsorge. Zur Kastration wegen einer Pyometra: Wenn du kastrierst, dann sowohl Ovarien als auch den Uterus. Weil der Urerus auch ohne Ovarien entarten kann. Mit höherem Alter steigt das Risiko natürlich, logisch. Die OP selbst sind eben in der Nachsorge nicht ganz einfach. Wenn man den Hund konsequent 10 Tage in Watte packt, ist es machbar, aber es sind große Wunden, ohne Frage. Ich habe meine Hündin kastrieren lassen müssen, aber ich bin ehrlich, das war kein einfaches Spiel in Nachgang dafür zu sorgen, dass kein Zug drauf kommt etc. Was wirklich problematisch war: meine Hündin konnte keine Entzündungshemmer bekommen, dadurch war es doppelt wild bei uns. Aber nach den 10 Tagen war der Spuk vorbei 🤝 Und zum Alter: 9 Jahre bei einem großen gesunden Hund sind wirklich kein Thema 🙂
Meine Hündin hat beide leisten entfernt bekommen in 2 ops wir hatten null probleme mit wund Heilung sie ist am nächsten tag der op mit den anderen Hunden ganz normal wieder mit spazieren
 
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Nadine
20. Aug. 09:08
Meine Hündin hatte auch keine Wundheilungsstörungen. Das heilte wie im Bilderbuch. Eine Mammaleiste kam komplett raus. Auf der anderen Seite drei Mammakomplexe in einer zweiten OP selbstverständlich. Kastriert wurde sie nicht.. das bereute ich, als sie mit 15 Jahren eine Gebärmuttervereiterung bekam. Die platzte und sie hatte eine Sepsis. Sie wurde erfolgreich operiert und war nach wenigen Tagen wieder die Alte. In diesem Sinne - operiert auf jeden Fall bei solchen Notfällen!