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Claudia
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heute 14:35

Hüftproblem ohne sichtbare Anzeichen und Schmerzen

Milla ist 4 3/4 Jahre alt, ist vergnügt, spielt viel, gerne schnell und rüpelig. Ich erzähl einfach mal, was mir so aufgefallen ist und ihr haut mal raus, was euch dazu einfällt. -Sie hebt das linke Bein zum pinkeln, eher nicht wie beim Rüden, also nicht vom Körper weg, sondern einfach nur hochheben -Wenn sie liegt und ich das linke Bein etwas anhebe, schreit sie recht schnell. Das rechte Bein kann ich deutlich höher heben. - Beim Gehen und Laufen keinerlei Auffälligkeiten -keine Schmerzen beim Anfassen, Massieren, Bürsten -Beim Spielen manchmal kurzer Aufschrei, mutmaßlich, wenn „an der Seite was ist“ (Rempler, Weggerutscht) -sie hat dort rotes Fell, nur ein kleiner Punkt, ca. 2€ groß , keine Wunde oder gerötete Haut, aber auch bisher kein übermäßiges Lecken beobachtet Bis auf das rote Fell sind die Anzeichen schon länger da, habe aber bis vor kurzem keinen Zusammenhang gesehen. Mein Plan ist, mit ihr zu einem Orthopäden zu gehen und sie röntgen zu lassen um etwaige Schäden (z.B. Verformung vom Gelenk) zu erkennen. Beim TA waren wir deswegen noch nicht.
 
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Tim
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9. Apr. 06:25
Erstmal Diagnostik, auf jeden Fall mal ein HD Röntgen oder zumindest erstmal normal, der normale Tierarzt erkennt beim abtasten ja oft schon woher es kommt, kann sich das Gangbild anschauen. Spezialist ist natürlich noch besser. Physiotherapie würde dann im Anschluss sinnvoll sein
"Mal eben so" HD-Röntgen macht man nicht. Hunde werden dafür nicht umsonst vollständig in Narkose gelegt. Allein die birgt schon immer ein Risiko. Dazu kommt, dass bei diesem Check, bei dem Hüften und Gelenke extremst überdehnt werden, auch Verletzungen entstehen können bzw. die Symptome verschlimmern können. Bei HD wären auch definitiv permanent andere Symptome sichtbar. Die sieht man nicht nur zwei bis dreimal im Jahr. Meine Tierärztin sagte auch, das wäre das Letzte was sie testen würde. Nur wenn es unbedingt sein muss.
 
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Tim
8. Apr. 20:47
Interessant, Sam hat seit etwa einem Jahr die gleiche Problematik. Auch so im normalen Alltag überhaupt keine Probleme,keine Schonhaltung, nichts. Viel laufen geht, joggen geht, Fahrradfahren geht, springen geht.Nur alle paar Wochen mal, wenn überhaupt, beim Spielen, ein Aufschrei. 10 Sekunden humpeln, dann wieder weg. Beim Pinkeln kann er das Bein komischerweise auch ganz normal und hoch heben. Aber sobald es ein Stück weiter nach oben "gedehnt" wird, ist es ihm unangenehm. Ist mir zuerst damals beim Abtrocknen aufgefallen.

Beim TA waren wir, wenn auch nicht primär dafür. Er bekam Schmerzmittel und angeblich ging es damit besser. Angeblich sage ich, weil sie davor und danach an ihm rumgerenkt hatte. Ich persönlich hab da im Alltag aber weder eine negative noch eine positive Veränderung gesehen.

War mir auch sicher, dass bei einer der bestimmten Bewegungen, es ihm trotzdem weh tun würde. Danach war das Thema eigentlich für mich vom Tisch und erledigt. Habe seitdem auch nichts mehr unternommen. Das es ihm weh tut kommt, wenn überhaupt,alle paar Wochen mal für ne Sekunde vor, warum soll ich ihn also jetzt permanent mit Schmerzmitteln vollpumpen?

Die "Diagnose" war schlussendlich vermutlich einfach altersbedingte anfängliche Arthrose. Geröngt wurde bisher nicht, auch kein HD-Check,da dafür Narkose nötig wäre und mir und der Tierärztin dafür die Problematik zu gering ist.
 
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Katrin
8. Apr. 20:57
Dein Plan damit zum Orthopäden zu gehen finde ich gut. Zusätzlich kann auch noch ein Physiotherapeut draufschauen. Ich tippe auf einen Nerv bzw ein Problem am LSÜ.
 
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Sonja
8. Apr. 23:57
Rionnag hatte letzes jahr plötzlich ein vergleichbares Problem . Also schmerzen bei gewissen Bewegung,die aber nicht anhielten also "nach ein-zwei Minuten" bewegte er sich wieder ganz normal ohne schonhaltug etc.. Bei ihm war es vorne im Schulter Nackenbereich. Er schrieh auch gelegentlich bei spezivischen Bewegung auf . Hauptsächlichlich wen es ruckartige waren wie z.B beim rennen tobem, spielen. Also wir waren dann beim TA , der meinte: wenn Hunde plötzlich aufschreien sind es oftmals Blokaden,von Gekenken oder Wirbel (wenn es hinten auftritt auch. ISG-Blokade möglich), oder auch verklebte Faszien ( google mal ). Die symptone nach deiner Beschreibung würden zu beiden passen..und beides kann auch zu "punktueller Fellveränderung" führen. 🤗... Rionnag bekam damals Metacam für ca.1 Woche und Physiotherapie...nach ungefähr 2 Wochen war das "Problem behoben" und trat bisher auch nicht mehr auf... Der TA neinte damals auch das eines von beiden die häufigste Ursache sei . Wenn das Problem aber wiederholt aufttete,also nach Besserung und einer Zeitspanne erneut, könne es auch neurologische Ursachen haben...
 
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Simone
9. Apr. 02:06
Hier wird dir niemand helfen können. Ein Tierarzt besuch ist schon lange überfällig. Muss man nicht verstehen wenn das schon länger besteht warum da solange nicht zum Tierarzt gegangen wird
 
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Aga
9. Apr. 04:54
Ich würde dir raten so schnell wie möglich erstmal den normalen Tierarzt aufzusuchen, dann kannst du immer noch andere Diagnostik betreiben aber der erste Gang wäre zum normalen Tierarzt der halt auch Röntgen kann. Ich finde auch da ist es nicht angebracht selbst rumzuprobieren oder hier zu fragen.
 
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Claudia
9. Apr. 05:09
Interessant, Sam hat seit etwa einem Jahr die gleiche Problematik. Auch so im normalen Alltag überhaupt keine Probleme,keine Schonhaltung, nichts. Viel laufen geht, joggen geht, Fahrradfahren geht, springen geht.Nur alle paar Wochen mal, wenn überhaupt, beim Spielen, ein Aufschrei. 10 Sekunden humpeln, dann wieder weg. Beim Pinkeln kann er das Bein komischerweise auch ganz normal und hoch heben. Aber sobald es ein Stück weiter nach oben "gedehnt" wird, ist es ihm unangenehm. Ist mir zuerst damals beim Abtrocknen aufgefallen. Beim TA waren wir, wenn auch nicht primär dafür. Er bekam Schmerzmittel und angeblich ging es damit besser. Angeblich sage ich, weil sie davor und danach an ihm rumgerenkt hatte. Ich persönlich hab da im Alltag aber weder eine negative noch eine positive Veränderung gesehen. War mir auch sicher, dass bei einer der bestimmten Bewegungen, es ihm trotzdem weh tun würde. Danach war das Thema eigentlich für mich vom Tisch und erledigt. Habe seitdem auch nichts mehr unternommen. Das es ihm weh tut kommt, wenn überhaupt,alle paar Wochen mal für ne Sekunde vor, warum soll ich ihn also jetzt permanent mit Schmerzmitteln vollpumpen? Die "Diagnose" war schlussendlich vermutlich einfach altersbedingte anfängliche Arthrose. Geröngt wurde bisher nicht, auch kein HD-Check,da dafür Narkose nötig wäre und mir und der Tierärztin dafür die Problematik zu gering ist.
So ist es bei Milla auch. Keine Schonhaltung, keine Auffälligkeiten im normalen Alltag.
Danke für das Teilen deiner Erfahrung!
 
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Claudia
9. Apr. 05:12
Dein Plan damit zum Orthopäden zu gehen finde ich gut. Zusätzlich kann auch noch ein Physiotherapeut draufschauen. Ich tippe auf einen Nerv bzw ein Problem am LSÜ.
Mit einer Physiotherapeutin habe ich lange (dafür, dass sie dafür kein Geld bekommt) telefoniert. Sie sagte, sie könne sicherlich etwas machen, Syptombehandlung, aber eben keine Ursachenbestimmung. Daher sind wir zu dem Schluss gekommen, erst den Orthopäden aufzusuchen und den TA zu überspringen.
 
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Claudia
9. Apr. 05:17
Rionnag hatte letzes jahr plötzlich ein vergleichbares Problem . Also schmerzen bei gewissen Bewegung,die aber nicht anhielten also "nach ein-zwei Minuten" bewegte er sich wieder ganz normal ohne schonhaltug etc.. Bei ihm war es vorne im Schulter Nackenbereich. Er schrieh auch gelegentlich bei spezivischen Bewegung auf . Hauptsächlichlich wen es ruckartige waren wie z.B beim rennen tobem, spielen. Also wir waren dann beim TA , der meinte: wenn Hunde plötzlich aufschreien sind es oftmals Blokaden,von Gekenken oder Wirbel (wenn es hinten auftritt auch. ISG-Blokade möglich), oder auch verklebte Faszien ( google mal ). Die symptone nach deiner Beschreibung würden zu beiden passen..und beides kann auch zu "punktueller Fellveränderung" führen. 🤗... Rionnag bekam damals Metacam für ca.1 Woche und Physiotherapie...nach ungefähr 2 Wochen war das "Problem behoben" und trat bisher auch nicht mehr auf... Der TA neinte damals auch das eines von beiden die häufigste Ursache sei . Wenn das Problem aber wiederholt aufttete,also nach Besserung und einer Zeitspanne erneut, könne es auch neurologische Ursachen haben...
Danke für deinen ausführlichen Bericht.
Blockade war auch mein erster Gedanke. Verklebte Faszien hab ich selber 😕
Es tritt aber so selten auf, vielleicht 2-3x letztes Jahr beim spielen und sonst wenn ich mal was gucken möchte - also total selten.
Ich hab es aber im Blick.
 
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Simone
9. Apr. 05:20
Danke für deinen ausführlichen Bericht. Blockade war auch mein erster Gedanke. Verklebte Faszien hab ich selber 😕 Es tritt aber so selten auf, vielleicht 2-3x letztes Jahr beim spielen und sonst wenn ich mal was gucken möchte - also total selten. Ich hab es aber im Blick.
Das kann auch das Knie sein oder der Rücken ohne röntgen usw kann man da null sagen
 
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Claudia
9. Apr. 05:25
Hier wird dir niemand helfen können. Ein Tierarzt besuch ist schon lange überfällig. Muss man nicht verstehen wenn das schon länger besteht warum da solange nicht zum Tierarzt gegangen wird
Es wurde mir hier tatsächlich schon geholfen. Erfahrungen auszutauschen und sachlich nett zu kommunizieren liegt halt nicht jedem.
Da es keine wirkliche Problematik gibt, der Alltag ist ja symtomfrei, war ein Zusammenhang zunächst gar nicht erkennbar. Das fiel mir erst in den letzten Tagen auf, dass das pinkeln z.b etwas mit einem nicht belasten, bzw nicht heben können zu tun haben könnte.