Ich habe Martin Rütter zu dem Thema schon einiges sagen hören (ich meine, es war in einer Talkshow – oder doch beim Hundeprofi?). Hier mal die Quintessenz:
Zum Thema Pipi-Lecken:
"Das Lecken am Urin ist für den Hund kein Ekel-Faktor, sondern pure Information. Das ist das Social Media des Hundes. Da steht drin: Wer war hier, wie alt ist die Dame, ist sie gut drauf und was hat sie gefrühstückt? Wer seinem Hund das Schnüffeln und Lecken komplett verbietet, verpasst ihm quasi ein permanentes Informations-Blackout."
Zum Thema Kastration:
"In Deutschland wird oft so schnell kastriert, dass man das Gefühl hat, die Leute hätten Angst, das Verhalten könnte ansteckend sein. Aber Leute, versteht doch: Ein Rüde, der Pipi leckt und mit den Zähnen klappert, ist nicht krank. Der ist einfach nur ein Kerl! Wer den Hund deshalb unters Messer legt, müsste konsequenterweise auch jedem Pubertierenden das Handy wegnehmen den Internetanschluss kündigen und ihn im Keller einsperren."
Zum Thema Training:
"Wenn dein Hund jeden Pipi-Cocktail vom Boden aufsaugt und dich dabei komplett vergisst, dann ist das kein hormoneller Defekt, sondern ein Erziehungsproblem. Der Hund hat schlicht gelernt: Ich entscheide hier, wo es langgeht und wie lange wir an dieser Pfütze stehen. Da hilft kein Skalpell, da hilft eine klare Ansage und ein ordentliches Rückruftraining."
Er trifft es meiner Meinung nach richtig gut 👍🏼