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Fatma & Nora
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Anzahl der Antworten 67
zuletzt 2. Juni

Schwere bis gar keine Selbstregulation

Hallo zusammen 😊, unser Welpe (10 Wochen alt), ein Mischling aus Golden Retriever und Australian Shepherd dreht so gut wie an jedem Abend durch. Er bellt, schnappt (vor allem seinen Schwanz) springt hoch und kriegt sich nicht ein. Tagsüber ist er auch oft überdreht. Allerdings begleiten wir ihn da in sein Auslaufgitter mit einer Schleckmatte oder Futter. Danach geht es meist und er schläft ein. Nach 30 oder 45 min wach sein (tagsüber) zeigt er schon Übermüdung und dreht über. Und wir begleiten ihn wieder hinein usw.. Am Abend ist es aber am schlimmsten. Aktuell schläft er nachts in seiner Box. Auch da bekommt er was zum Schlecken. Aber bis er einschläft kratzt, bellt und jault er in der Box. Sowohl im Gitter als auch in der Box haben wir nur eine kleine Kuscheldecke und ein Seil zum Kauen. Wir schauen eigentlich, dass er nicht zu viel Input, aber viel Ruhe bekommt. Dennoch sind wir verzweifelt. Wir wissen, dass Welpen sich noch nicht selbst regulieren können, aber habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht? Können wir (noch) was anderes tun?
 
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Ramona
1. Juni 14:49
Es ist absolut nicht ungewöhnlich bei Welpen. Ja die überdrehen absolut schnell, und japp so einige Jagen dann auch mal den eigenen Schwanz. Kontrolle und Führung übernehmen muss der Mensch natürlich trotzdem. Das Leben mit Welpen heißt primär eigene Entschleunigung und eine Brise Humor, darf nicht fehlen. Aktuell würde ich tatsächlich schauen, dass euer ,Aktivitätslevel‘ keinesfalls mehr wie 10-20 Minuten überschreitet. Überprüft euch mal selbst welche Art von Tätigkeiten/Spielen ihr so generell mit ihm macht. Es gibt Dinge die pushen mehr auf wie andere. Dinge wie wildes Gerangel, Ball und co würden bei mir erstmal hinten anstehen. Lieber etwas machen wo Speed nicht nötig ist. Angeknipst kriegt man sie immer schnell. Eher Schnüffelspiele oder Balanceübungen. Also eher alles wo Ruhe und Kopf gebraucht wird. Das ihr viel kauen und Lecken lasst ist gut, Körperpflege kann auch entspannend sein, sehr langsame und ruhige Bürstenstriche in Haarwachstumsrichtung können pflegerische Maßnahmen der Mutter imitieren. Achtet darauf, dass ihr die Ruhe auch mit raus nehmt, viel rumstehen, herumsitzen, und sich die Welt begucken. Hier geht es absolut nicht um Strecke machen. Dabei geht’s um dosiertes Aussetzen von Reizen, hier liegt absolut die Würze in der Kürze. Die wenigsten Welpen brauchen mehr wie 5-10 Minuten von diesen Input. Überprüft euren Alltag: wo geht ihr hin, passiert in der Ecke eher viel oder eher wenig? Könnt ihr rausfahren aus der Stadt Z.b. und da optimieren? Baut bewusst Ruhetage ein, und sperrt die Welt sozusagen aus! Das sind Tage in denen absolut nichts geboten wird: weder Spiel noch Spaß, noch aushalten von Aussenreizen oder Kommandos lernen. Lediglich existieren und atmen! Für sehr viele Welpen ist das ein Game changer! Habt primär den Gesichtsausdruck eures Hundes im Auge: Wer den Maniac erkennt, hat Möglichkeiten abzufangen. Weit aufgerissene Augen, Stressadern die über den Fang verlaufen, ein wenig hechelndes geöffnetes Maul. Habt Geduld vor allem mit euch selbst! Sich zusammen zu raufen bedarf ein wenig Zeit.
Besser hätte man es nicht sagen können ❤️
 
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Fatma & Nora
1. Juni 14:50
Danke für deine Worte 😊. Er lernt schnell und die Bindung zwischen mir und ihm und meiner Partnerin und ihm wird auch immer vertrauter. Er beobachtet auch viel. Macht er alles toll. Und er ist toll. Wir achten einfach intensiv drauf, dass er genug Schlaf hat und nicht zu viel überreizt wird 😊. Ich denke, dass ist so das, worauf wir achten sollten.
 
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Nicole
1. Juni 14:55
Danke für deine Worte 😊. Er lernt schnell und die Bindung zwischen mir und ihm und meiner Partnerin und ihm wird auch immer vertrauter. Er beobachtet auch viel. Macht er alles toll. Und er ist toll. Wir achten einfach intensiv drauf, dass er genug Schlaf hat und nicht zu viel überreizt wird 😊. Ich denke, dass ist so das, worauf wir achten sollten.
Das ist häufig die Krux an der Sache, gerade beim schnellen Lerner neigt man dazu zu viel auf einmal zu machen.

Versucht euch trotzdem damit zurückzuhalten, ein 10 Wochen alter Welpe muss eigentlich noch nichts können außer seinen Namen und vielleicht noch ein ,No‘
 
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Fatma & Nora
1. Juni 14:55
Es ist absolut nicht ungewöhnlich bei Welpen. Ja die überdrehen absolut schnell, und japp so einige Jagen dann auch mal den eigenen Schwanz. Kontrolle und Führung übernehmen muss der Mensch natürlich trotzdem. Das Leben mit Welpen heißt primär eigene Entschleunigung und eine Brise Humor, darf nicht fehlen. Aktuell würde ich tatsächlich schauen, dass euer ,Aktivitätslevel‘ keinesfalls mehr wie 10-20 Minuten überschreitet. Überprüft euch mal selbst welche Art von Tätigkeiten/Spielen ihr so generell mit ihm macht. Es gibt Dinge die pushen mehr auf wie andere. Dinge wie wildes Gerangel, Ball und co würden bei mir erstmal hinten anstehen. Lieber etwas machen wo Speed nicht nötig ist. Angeknipst kriegt man sie immer schnell. Eher Schnüffelspiele oder Balanceübungen. Also eher alles wo Ruhe und Kopf gebraucht wird. Das ihr viel kauen und Lecken lasst ist gut, Körperpflege kann auch entspannend sein, sehr langsame und ruhige Bürstenstriche in Haarwachstumsrichtung können pflegerische Maßnahmen der Mutter imitieren. Achtet darauf, dass ihr die Ruhe auch mit raus nehmt, viel rumstehen, herumsitzen, und sich die Welt begucken. Hier geht es absolut nicht um Strecke machen. Dabei geht’s um dosiertes Aussetzen von Reizen, hier liegt absolut die Würze in der Kürze. Die wenigsten Welpen brauchen mehr wie 5-10 Minuten von diesen Input. Überprüft euren Alltag: wo geht ihr hin, passiert in der Ecke eher viel oder eher wenig? Könnt ihr rausfahren aus der Stadt Z.b. und da optimieren? Baut bewusst Ruhetage ein, und sperrt die Welt sozusagen aus! Das sind Tage in denen absolut nichts geboten wird: weder Spiel noch Spaß, noch aushalten von Aussenreizen oder Kommandos lernen. Lediglich existieren und atmen! Für sehr viele Welpen ist das ein Game changer! Habt primär den Gesichtsausdruck eures Hundes im Auge: Wer den Maniac erkennt, hat Möglichkeiten abzufangen. Weit aufgerissene Augen, Stressadern die über den Fang verlaufen, ein wenig hechelndes geöffnetes Maul. Habt Geduld vor allem mit euch selbst! Sich zusammen zu raufen bedarf ein wenig Zeit.
Vielen Dank für deine schöne und informative Nachricht.
 
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Elke
1. Juni 16:59
N Welpe braucht noch keine Auslastung, der muss erstmal ankommen und ist mit Reize verarbeiten und Benehmen lernen erstmal ausgelastet genug. Außerdem heißt aktiv nicht das man ständig oder viel mit dem Hund machen muss. Diese Hunde sind schnell auf 180 und grad bei denen ist Ruhe und Regulieren lernen das A und O. Die ersten Jahre ist das erstmal Priorität sonst zieht man sich n überfordertes Duracell Hässchen ran was nurnoch abspackt und nicht runter kommt.
10 Wochen schon von der Mama weg? Ich denke er hat noch Angst so allein in der Box.
 
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Kathi
1. Juni 17:14
Es ist absolut nicht ungewöhnlich bei Welpen. Ja die überdrehen absolut schnell, und japp so einige Jagen dann auch mal den eigenen Schwanz. Kontrolle und Führung übernehmen muss der Mensch natürlich trotzdem. Das Leben mit Welpen heißt primär eigene Entschleunigung und eine Brise Humor, darf nicht fehlen. Aktuell würde ich tatsächlich schauen, dass euer ,Aktivitätslevel‘ keinesfalls mehr wie 10-20 Minuten überschreitet. Überprüft euch mal selbst welche Art von Tätigkeiten/Spielen ihr so generell mit ihm macht. Es gibt Dinge die pushen mehr auf wie andere. Dinge wie wildes Gerangel, Ball und co würden bei mir erstmal hinten anstehen. Lieber etwas machen wo Speed nicht nötig ist. Angeknipst kriegt man sie immer schnell. Eher Schnüffelspiele oder Balanceübungen. Also eher alles wo Ruhe und Kopf gebraucht wird. Das ihr viel kauen und Lecken lasst ist gut, Körperpflege kann auch entspannend sein, sehr langsame und ruhige Bürstenstriche in Haarwachstumsrichtung können pflegerische Maßnahmen der Mutter imitieren. Achtet darauf, dass ihr die Ruhe auch mit raus nehmt, viel rumstehen, herumsitzen, und sich die Welt begucken. Hier geht es absolut nicht um Strecke machen. Dabei geht’s um dosiertes Aussetzen von Reizen, hier liegt absolut die Würze in der Kürze. Die wenigsten Welpen brauchen mehr wie 5-10 Minuten von diesen Input. Überprüft euren Alltag: wo geht ihr hin, passiert in der Ecke eher viel oder eher wenig? Könnt ihr rausfahren aus der Stadt Z.b. und da optimieren? Baut bewusst Ruhetage ein, und sperrt die Welt sozusagen aus! Das sind Tage in denen absolut nichts geboten wird: weder Spiel noch Spaß, noch aushalten von Aussenreizen oder Kommandos lernen. Lediglich existieren und atmen! Für sehr viele Welpen ist das ein Game changer! Habt primär den Gesichtsausdruck eures Hundes im Auge: Wer den Maniac erkennt, hat Möglichkeiten abzufangen. Weit aufgerissene Augen, Stressadern die über den Fang verlaufen, ein wenig hechelndes geöffnetes Maul. Habt Geduld vor allem mit euch selbst! Sich zusammen zu raufen bedarf ein wenig Zeit.
Kann mich hier nur anschließen! Anfangs ist das ankommen und Ruhe lernen so viel wichtiger als alles andere.

Uns ging es anfangs ganz genauso mit unserem Golden Retriever. Mittlerweile ist er zuhause entspannter als ich es mir in der Welpenzeit hätte vorstellen können. ❤️
 
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Fatma & Nora
1. Juni 17:19
Kann mich hier nur anschließen! Anfangs ist das ankommen und Ruhe lernen so viel wichtiger als alles andere. Uns ging es anfangs ganz genauso mit unserem Golden Retriever. Mittlerweile ist er zuhause entspannter als ich es mir in der Welpenzeit hätte vorstellen können. ❤️
Danke, das tut gut zu hören 😊 . Wie alt ist er denn jetzt bzw wann habt ihr gemerkt, dass er entspannter war ?
Wir bleiben dran mit Ruhetraining.
 
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Kerstin
1. Juni 17:39
Eventuell macht ihr ja zuviel mit ihm. Hunde brauchen meines Wissens grundsätzlich 18-20h Ruhe und dementsprechend kann man sich vorstellen wieviel weniger Beschäftigung ein Welpe braucht (30Minuten/Tag?)
 
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Ulrike
1. Juni 17:45
Mein Hütehund hatte auch eine Phase, wo er abends nicht zur Ruhe kam. Das Mäuschen hat richtig geschriehen. Hingelegt, aufgestanden und geschriehen immer abwechselnd. In der Box wurde sie panisch und wild obwohl sie dort zu anderen Zeiten auch gelegen hat. Bei offener Tür. Geschlossene Tür hat sie lange nicht ertragen können. Bei uns war die Lösung, anbinden am Tischbein vor unserem Sofa. In Gefühlt 30 Sekunden lag sie auf der Seite un hat geschlafen. Sie konnte abends eine Weile nicht ohne Begrenzung einschlafen. Kuscheln und Körperkontakt wollte sie nicht in dieser Unruhe. Neben uns liegen und dabei angeleint sein war ihre Hilfe zum einschlafen. Heute kann sie ganz alleine runterfahrenn und ruhen. Nur Geduld ich hoffe ihr findet auch euren Weg. Ruhe und Auslastung müssen sich irgendwie in der Waage halten. Der Hund braucht beides. Eigentlich 3 Sachen. Bewegung und körperliche Arbeit, geistige Auslastun und Lernen in Kooperation mit seinem Menschen, Ruhe, Schlaf und gemeinsam chillen mit seinem Menschen. Von allem Genug und von nichts zu wenig, jedenfalls im Monatsdurchschnitt. Es ist ja, durch äußere Umstände meistens nicht möglich alle Tage optimal zu gestalten. Meiner Meinung nach muss das auch nicht sein. Jedes Lebewesen sollte eine gewisse Anpassungsfähigkeit haben. Ihr müsst halt gucken ob der Hund vor dem überdreht noch eine ruhige Aufgabe bekommen kann. Suchen nach einem Futterbeutel, schleckmatte o.ä. Geben nochmal einen Focus und ruhige Aktivität. Dann kommt der Hund vielleicht leichter runter. Uns hilft ja auch ein Abendsspaziergang gegen Schlaflosigkeit. Damit ist auch leichte Bewegung und etwas geistiger Input kombiniert. Für Hunde ist ein Spaziergang glaube ich aufregender und deshalb nicht das richtige zum runterkommen.
 
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Kerstin
1. Juni 17:56
Trainiert ihr mit ihm? Von Einflüssen fernhalten ist genau der falsche Weg! Ein junger Hund braucht auslastung, auch menthal, sonst dreht er durch.
Das stimmt nicht, bitte belesen dich. Der Hund ist 10 Wochen, der braucht keine Auslastung sondern Ruhe