Huhu. Wir nutzen es auch sehr gern, aber nicht bei jedem Trick.
Beispiel Tür zu stupsen - möglichst ganz kleinschrittig zerlegt angehen.
Erst immer markern, wenn sie zur Tür guckt, dann wenn sie ein Schritt drauf zu geht, dann wenn sie immer näher ran geht usw. Bei Charly hat es bei dieser Übung wirklich lange gedauert, bis sie dahinter gestiegen ist, das die Nase ran soll und stupsen, ein Klebezettel an der Tür hat uns unterstützt, Geduld war das Zauberwort und es hat nach vielen Tagen funktioniert.
Wenn ich zu lange trainiere und merke sie ist drüber und kann nicht mehr im Kopf dabei bleiben, warte ich nicht bis sie noch ein letztes Mal die Tür anguckt oder was wir eig gerade machen, sondern beende positiv mit etwas ganz einfachen wie Sitz oder so und belohne dafür. Am besten ist aber, wenn man rechtzeitig "wenns am schönsten ist" und der aktuelle (klein)Schritt gerade super geklappt hat aufhört und gar nicht erst drüber kommt. Lieber öfters kurze Einheiten als zu lang.
Andere Übungen wie den Kopf ablegen auf ein Target gingen total schnell, das sie das richtige Verhalten angeboten hat und sie konnte es quasi fast sofort auf Anhieb, es ist sehr unterschiedlich je nach Schwierigkeit/Komplexität der Übung und auch Tagesform
Dabei hatte ich auch erst nur das angucken vom Target belohnt, dann die Annäherung und schließlich wenn die Nase schon mal drauf war und dann hat sie auch super schnell schon das Kinn abgelegt also schon in der 1. Session,,was mich selbst erstaunt hat, manche Dinge flutschen wohl auch einfach mal direkt.
Und wir arbeiten bei so etwas immer mit Clicker + Leckerli. Das klappt bei uns super, man merkt ihr auch an, dass sie in den Modus Nachdenken/Kopfarbeit geht und sie sichtbar Freude daran hat.