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Verfasser
angelos
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Anzahl der Antworten 31
zuletzt 9. Okt.

Boxer Hund springt mich viel an.

Mein 11 Monate alter boxer rüde, springt mich sehr viel an draußen, hat jmd tipps wie ich das unterbinden kann, ein grund hab ich gemerkt ist aufregung anderer hunde, manchmal macht er das auch so, ich weiß nicht so recht wie ich damit umgehen soll, für tipps wäre ich offen ?!
 
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angelos
3. Okt. 18:35
Hab nur gefragt, da ich mit meinem Hund (jetzt 10 Monate) ne zeitlang das Problem hatte, dass er nämlich keinerlei Geduld hatte und mich dann ansprang und anknabberte. Hab ich in den Griff bekommen, dann hätte ich dir sagen können, wie ich das gemacht habe. Ich wünsche dir alles Gute und dass du hier viele hilfreiche Tipps kriegst und dein Problem damit lösen kannst!
Vielen lieben dank für die mühe, ich habe einfsch das gefühl das er ganz schnell kippt vom verhalten her, und finde ed super schwer damit umzugehen weil er es sehr penetrant macht, futter und so hilft auch nicht wirklich;(
 
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Tina
3. Okt. 18:42
Was machst du denn, wenn er Dich anspringt?

Das "Hände beissen" könnte eine Reaktion auf Bewegungsreize sein. Vielleicht verstärkst Du unbewusst das Verhalten. (?) Gerade in dem Alter sind sie sehr reizempfänglich.

Kann es sein, dass er dich massregelt?

Wie lastest Du ihn denn aus?
 
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angelos
3. Okt. 18:52
Was machst du denn, wenn er Dich anspringt? Das "Hände beissen" könnte eine Reaktion auf Bewegungsreize sein. Vielleicht verstärkst Du unbewusst das Verhalten. (?) Gerade in dem Alter sind sie sehr reizempfänglich. Kann es sein, dass er dich massregelt? Wie lastest Du ihn denn aus?
Ich mach meistens gar nichts am anfang hab ich versucht ihn über die leine zu kontrollieren aber wenn so 28kg in der leine hängen recht schwierig, jetzt bin ich daran es mit keiner aufmerksamkeit zu geben, kein reden hände weg aber da hört er nicht auf und macht immer weiter, ich lasst ihn geistig über verschiedene suchspiele draußen sowie drinne, rennen lass ich ihn und entspannte spaziergänge mit nur schnüffeln. Um am tag so ca 3x 3-5 training
Danke
 
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angelos
3. Okt. 18:54
Was machst du denn, wenn er Dich anspringt? Das "Hände beissen" könnte eine Reaktion auf Bewegungsreize sein. Vielleicht verstärkst Du unbewusst das Verhalten. (?) Gerade in dem Alter sind sie sehr reizempfänglich. Kann es sein, dass er dich massregelt? Wie lastest Du ihn denn aus?
Ich wüsste nicht was ich unter massregeln verstehen sollte ?
 
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Annett
3. Okt. 20:11
Vielen lieben dank für die mühe, ich habe einfsch das gefühl das er ganz schnell kippt vom verhalten her, und finde ed super schwer damit umzugehen weil er es sehr penetrant macht, futter und so hilft auch nicht wirklich;(
Wann und wie hast du es denn mit Futter probiert? Setzt du es an der falschen Stelle ein, kannst du damit sein Verhalten noch bestärken, weil du es unbewusst belohnst.
Wenn er dabei sehr penetrant ist und in die Hände beißt, könnte es tatsächlich auch sein, dass er dich maßregelt.
 
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Jochen
3. Okt. 20:14
Ich wüsste nicht was ich unter massregeln verstehen sollte ?
Das bedeutet, er möchte dich vehement davon überzeugen, dass seine Ideen gerade am besten sind und du das gefälligst einzusehen hast.
Ich habe bei Lotta mal den Fehler gemacht, immer an dem gleichen Ort beim Spaziergang mit ihr zu spielen (nicht falsch verstehen, bei vielen Hunden kann das sogar gut sein, Stichwort Inselspaziergänge, bei anderen aber eben nicht) Das hatte zur Folge, dass das so eine extreme Erwartungshaltung geschürt hatte, dass sie eines Tages hochgesprungen ist und mir heftig in die Schulter gebissen hat.

Du musst das Anspringen als Symptom verstehen. Die Ursache ist sehr wahrscheinlich der hohe Stresspegel.
Dh., du kannst es nicht isoliert betrachten. Wichtig ist, und das klingt jetzt ein bisschen ausgeleiert, konsequent (nicht mit Strenge verwechseln) und liebevoll Grenzen zu etablieren.

Stelle zB. einfach mal ein paar Regeln auf, die immer immer eingehalten werden. Was das für welche sind, ist gar nicht so elementar. Denke dir was aus, was du auch immer (!) durchsetzen kannst. Also zB. den Hund immer vor Kreuzungen stoppen lassen bis du ihn wieder freigibst, oder der Hund springt erst nach Freigabe aus dem Auto, oder der Hund darf nicht mehr in die Küche oder oder oder denke dir was aus.
Viele Hunde mögen klare Menschen und klare Kommunikation, das schenkt Sicherheit, Vertrauen und Orientierung.
 
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angelos
3. Okt. 20:22
Wann und wie hast du es denn mit Futter probiert? Setzt du es an der falschen Stelle ein, kannst du damit sein Verhalten noch bestärken, weil du es unbewusst belohnst. Wenn er dabei sehr penetrant ist und in die Hände beißt, könnte es tatsächlich auch sein, dass er dich maßregelt.
Nein er nimmt das futter gar nicht er lässt sich nicht ablenken
 
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angelos
3. Okt. 20:28
Das bedeutet, er möchte dich vehement davon überzeugen, dass seine Ideen gerade am besten sind und du das gefälligst einzusehen hast. Ich habe bei Lotta mal den Fehler gemacht, immer an dem gleichen Ort beim Spaziergang mit ihr zu spielen (nicht falsch verstehen, bei vielen Hunden kann das sogar gut sein, Stichwort Inselspaziergänge, bei anderen aber eben nicht) Das hatte zur Folge, dass das so eine extreme Erwartungshaltung geschürt hatte, dass sie eines Tages hochgesprungen ist und mir heftig in die Schulter gebissen hat. Du musst das Anspringen als Symptom verstehen. Die Ursache ist sehr wahrscheinlich der hohe Stresspegel. Dh., du kannst es nicht isoliert betrachten. Wichtig ist, und das klingt jetzt ein bisschen ausgeleiert, konsequent (nicht mit Strenge verwechseln) und liebevoll Grenzen zu etablieren. Stelle zB. einfach mal ein paar Regeln auf, die immer immer eingehalten werden. Was das für welche sind, ist gar nicht so elementar. Denke dir was aus, was du auch immer (!) durchsetzen kannst. Also zB. den Hund immer vor Kreuzungen stoppen lassen bis du ihn wieder freigibst, oder der Hund springt erst nach Freigabe aus dem Auto, oder der Hund darf nicht mehr in die Küche oder oder oder denke dir was aus. Viele Hunde mögen klare Menschen und klare Kommunikation, das schenkt Sicherheit, Vertrauen und Orientierung.
Okay ich hab spazieren immer als beruhigung genommen also da gab es bei mir noch nie spiel das war wenn hinten im hof, ich verstehe was du meinst, mit regeln und so bei mir muss er sitz an jeder straße machen oder vor meiner wohnungs tür warten bis er rein darf.
 
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Tina
4. Okt. 01:41
Ich mach meistens gar nichts am anfang hab ich versucht ihn über die leine zu kontrollieren aber wenn so 28kg in der leine hängen recht schwierig, jetzt bin ich daran es mit keiner aufmerksamkeit zu geben, kein reden hände weg aber da hört er nicht auf und macht immer weiter, ich lasst ihn geistig über verschiedene suchspiele draußen sowie drinne, rennen lass ich ihn und entspannte spaziergänge mit nur schnüffeln. Um am tag so ca 3x 3-5 training Danke
Die Korrektur über die Leine hat es vermutlich massiv verstärkt. Das Anspringen entsteht vermutlich aus Frust, Überforderung oder Überreizung.

Es ist eine umgerichtetes Verhalten. Ein Ventil. "Jetzt weiss ich nicht wohin mit mir". Deshalb nimmt er dann auch kein Futter: der Stress muss für ihn enorm sein. Die Korrektur bietet keine Alternative oder Orientierung und das Nervensystem fährt noch mehr hoch. Druck erzeugt noch mehr Gegendruck. Deshalb hat die Leinenkorrektur nicht geholfen.

Tipps hast Du schon einige bekommen. Ergänzen würde ich noch. Das Verhalten konsequent sozial ignorieren (nicht schimpfen, nicht schauen. Schimpfen stachelt noch mehr an) und Alternativen aufbauen. In der Regel spielt auch Verhaltensübertragung eine Rolle. Du musst absolut ruhig, besonnen und souverän bleiben. Er braucht keine Korrekktur. Er braucht jemand, der ihm unaufgeregt zeigt wie er eine für ihn stressige, frustierende Situation meistern kann. Wer an der Leine ruckt, ist in der Regel selbst in einer erregten Gefühlslage.

Es kann auch helfen durch ruhigere, feste Routinen das ganze System herunterzufahren. Manchmal ist weniger mehr.
Auch Übertraining kann so etwas hervorrufen oder wenn der Hund so sehr behütet wird, dass er keine Entscheidung treffen darf. Er lernt nicht sich selbst zu regulieren.

Massregeln kann natürlich mit rein spielen. Das würde unterstützen, das du für ihne keine Orientierung bietest, dann macht er sein eigenes Ding.

Wichtig, obwohl Jochen es schon gesagt hat. Das hat nichts mit Strenge zu tun.

Ein Tagebuch kann helfen die genauen Stressauslöser zu finden.

(Ich lasse in solchen Fällen Hundkontakte an der lockeren Leine zu. So kann der Hund sich ein Bild machen, dass man ja gar nicht so aufgeregt sein muss. Häufig entsteht sowas auch, weil kein Kontakt an der Leine zu gelassen wird. Dadurch wird der Reiz natürlich noch interssanter. Verbotene Früchte will man erst recht. ABER: dafür muss man seinen und andere Hunde sehr gut lesen können, damit ein positiver unaufgeregter Kontakt möglich ist. Das würde ich bei Dir nur unter professioneller Anleitung emphehlen.)
 
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angelos
4. Okt. 06:12
Die Korrektur über die Leine hat es vermutlich massiv verstärkt. Das Anspringen entsteht vermutlich aus Frust, Überforderung oder Überreizung. Es ist eine umgerichtetes Verhalten. Ein Ventil. "Jetzt weiss ich nicht wohin mit mir". Deshalb nimmt er dann auch kein Futter: der Stress muss für ihn enorm sein. Die Korrektur bietet keine Alternative oder Orientierung und das Nervensystem fährt noch mehr hoch. Druck erzeugt noch mehr Gegendruck. Deshalb hat die Leinenkorrektur nicht geholfen. Tipps hast Du schon einige bekommen. Ergänzen würde ich noch. Das Verhalten konsequent sozial ignorieren (nicht schimpfen, nicht schauen. Schimpfen stachelt noch mehr an) und Alternativen aufbauen. In der Regel spielt auch Verhaltensübertragung eine Rolle. Du musst absolut ruhig, besonnen und souverän bleiben. Er braucht keine Korrekktur. Er braucht jemand, der ihm unaufgeregt zeigt wie er eine für ihn stressige, frustierende Situation meistern kann. Wer an der Leine ruckt, ist in der Regel selbst in einer erregten Gefühlslage. Es kann auch helfen durch ruhigere, feste Routinen das ganze System herunterzufahren. Manchmal ist weniger mehr. Auch Übertraining kann so etwas hervorrufen oder wenn der Hund so sehr behütet wird, dass er keine Entscheidung treffen darf. Er lernt nicht sich selbst zu regulieren. Massregeln kann natürlich mit rein spielen. Das würde unterstützen, das du für ihne keine Orientierung bietest, dann macht er sein eigenes Ding. Wichtig, obwohl Jochen es schon gesagt hat. Das hat nichts mit Strenge zu tun. Ein Tagebuch kann helfen die genauen Stressauslöser zu finden. (Ich lasse in solchen Fällen Hundkontakte an der lockeren Leine zu. So kann der Hund sich ein Bild machen, dass man ja gar nicht so aufgeregt sein muss. Häufig entsteht sowas auch, weil kein Kontakt an der Leine zu gelassen wird. Dadurch wird der Reiz natürlich noch interssanter. Verbotene Früchte will man erst recht. ABER: dafür muss man seinen und andere Hunde sehr gut lesen können, damit ein positiver unaufgeregter Kontakt möglich ist. Das würde ich bei Dir nur unter professioneller Anleitung emphehlen.)
Tina vielen lieben dank, das hilft mir sehr weiter. Und danke für die ganzen tipps von allen anderen auch, ich arbeite dran und bin vollen mutes.
Um ehrlich zu sein war ich damit überfordert aber ich wollte unbedingt wissen wie es besser geht, und zu 100% war ich auch mit schuld gerade das mit der leine und so ist genau das was sie beschrieben haben ^^.
Wir hatten heuten ein fortschritt er hat es 2-3 mal heute früh gemacht und ist von alleine runter und hat sich hingesetzt, das wurde natürlich belohnt ^^
Freue mich ich werde es so weiter probieren und versuchen meine gefühle auch zu kontrollieren ^^
Danke danke auch an jochen und alle andere das ihr euch die zeit genommenn habt ^^