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Verfasser
Miriam
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 25
zuletzt 15. Sept.

3 Tipps für andere Hundehalter

Hallo zusammen,

wenn man einen Hund hat, werden einem immer viele Tipps gegeben. Manche sind sogar von Leuten die noch nie einen Hund hatten.

Ich wüsste von euch jetzt gerne, kurz und knackig, max. 3 Tipps, die euch selber WIRKLICH weiter geholfen haben.
 
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Nicolai
15. Sept. 17:21
1. Es kann sinnvoll sein einen Hund Fleischreduziert/ Fleischfrei zu ernähren (das hat die Magenprobleme meiner alten Hündin beendet)
2. Bellen ist Kommunikation und kein „darf nicht sein“ verhalten
3. Hund und ich sind Team, er hört nicht weil ich „befehle“ sondern weil er vertraut
 
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Karin
15. Sept. 17:36
Was "andere" über uns als Team denken ist mir nicht immer egal: kommt drauf an wer's sagt und was der Kontext ist. 🌻
Ja klar, wenn mit einem Trainer arbeiter, sollte man halt schon kooperativ sein. 🤣🙈
 
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Micha
15. Sept. 18:30
Hi, also mir hat geholfen:

- Konsequenz, auch wenn es manchmal schwerfällt

- sich selbst zu beobachten, gerade was Kommandos angeht, (Bsp: Komm her, Komm hier, Hierher, Los komm, etc) Also möglichst klar immer wieder das Gleiche verwenden

- Vertrau auf dein Gefühl, egal was die anderen sagen oder raten (weil jeder nun mal individuell ist und andere Bedürfnisse hat, egal ob Hund oder Mensch 🙂)

Hoffe, es hilft auch anderen 👍
 
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Tina
15. Sept. 20:12
-Wenn der Hund keinen guten Tag hat hilft es manchmal das Training einfach da abzubrechen wo es noch geklappt hat -mein Hund muss nicht jeden mögen (weder Hund noch Mensch) - manchmal hilft es einfach mal Tempo rauszunehmen
Möchte gern noch zum ersten Punkt ergänzen:

- auch an tollen Tagen/allgemein immer dann aufhören, wenn es (noch) gut geklappt hat und möglichst nicht darüber hinaus arbeiten

Und wenn man doch mal darüber hinaus kam, dann positiv mit etwas super einfachem beenden, auch wenn es nur ein Sitz ist
 
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Momo
15. Sept. 21:23
1. Lern deinen Hund kennen, statt ihn nur zu trainieren.
Ein Hund ist nicht einfach ein Wesen, das möglichst viele Kommandos ausführen soll. Lerne seine Körpersprache, seine Eigenheiten ("muss nicht jeden mögen"), seine Grenzen, seine Art zu kommunizieren – und vor allem: wer er als Individuum ist.

Nicht: „Wie bringe ich meinem Hund das bei?“
Sondern: „Wie versteht mein Hund die Welt – und wie kann ich ihm meine verständlich machen?“
Daraus entstehen Vertrauen und Bindung. Und dann wiederum Dinge wie Entspannung im Haus, das Alleinbleiben und freiwilliges Folgen ohne Rückrufodyssee.

2. Gemeinsam erleben
Mach aus eurem Alltag gemeinsame Abenteuer.
Ein Spaziergang muss nicht immer Kilometer sammeln sein. Schnüffeln, neue Orte entdecken, Bus fahren, gemeinsam irgendwo sitzen, etwas ausprobieren, einen Weg erkunden, Suchspiele machen, einen Picknickplatz finden, zusammen im Garten herumwuseln – das eigentliche Erlebnis ist das Gemeinsame.
Der Hund darf entdecken, Entscheidungen treffen, Erfahrungen sammeln und auch mal Dinge ausprobieren.
Nicht Mensch gegen Hund. Nicht Mensch dirigiert, Hund führt aus.

3. Fordere seinen Kopf – und nimm ihn ernst
Ein ausgelasteter Hund ist nicht zwangsläufig ein müder Hund.
Nicht immer noch mehr Strecke, noch mehr Ball, noch mehr Action. Stattdessen: Nasenarbeit, Problemlösen, Sortieren, Entscheidungen treffen, neue Aufgaben, Kommunikation.
Und dabei darf der Hund auch mal selbst etwas herausfinden.

Was kann mein Hund schon? Was macht ihm Spaß? Wo wird es interessant/schwierig? Und wie kann ich daraus die nächste gemeinsame Aufgabe bauen?

Und WANN ist für MEINEN Hund der richtige Zeitpunkt für Feierabend und Ruhepause?