Grundsätzlich ist an den Trainer-Innen nichts auszusetzen. Doch was (leider) - und das in der fast gesamten Hunde-Schulen-Branche - der Fall ist, ist ,dass man als Kunde (und der Tierbesitzer ist nun mal der Kunde/die Kundin) nicht wahr genommen wird, wenn es einmal um eine Sache geht, die nicht nach Schema der Hundeschule läuft. Ich hatte einen Welpenkurs absagen müssen und (obwohl ich ihn nicht bezahlen hätte müssen aufgrund Krankheit) haben wir uns geeinigt, dass ich einen Pauschalbetrag bezahle und dafür 2 Einheiten bekomme. Nun ist mein Welpe schon lange kein Welpe mehr und ich wollte dieses Guthaben einer Freundin mit 2 Hunden schenken, die gerne eine kompetente Beratung gehabt hätte. (sie hat Probleme mit einem ihrer Hunde) Die Inhaberin hat das kurz und bündig abgewiesen - /"die seien nicht übertragbar/". Entweder will sie nicht ältere Hunde oder sie ist nie geschult worden, was Kundenservice betrifft, auch nicht in kaufmännischen Belangen war sie nicht verständig (ich hatte keinen Gutschein erhalten, jedoch die Rechnung war /"sofort da/". Ich selbst komme aus der /"Bildung/" dass der Kunde König ist. Leider vergessen Hundeschulenbesitzer komplett dass der Besitzer des Hundes der Kunde ist und /"drehen/" es um - es ginge ja nur um das Tier; dabei werden dem Hundehalter leider viele emotionale Gründe genannt und erklärt - viele Hundehalter bekommen dann ein schlechtes Gewissen und denken dass sie nicht genug für ihren Hund tun, bzw. etwas falsch machen. Ich würde raten, einen einzelnen Hundetrainer/Hundetrainerin zu engagieren; davon gibt es genug in Wien, und dabei darauf zu achten, dass die Chemie zwischen alle Beteiligten stimmt und auch die Absageregelungen genau anzuschauen und zu besprechen. Hunde (ob Welpe oder älter haben nun mal oft bes. anfangs Durchfall, Erbrechen, etc) und da muss schon mal öfters abgesagt werden. Eine andere Hundeschule, die mit Pfotenteam /"verwandt/" ist hatte am Telefon sofort die Erkrankung benannt (mein Hund hatte Durchfall) und gemeint, dass ich sofort alle möglichen Tests machen müsste (Labor) etc Letztendlich hat sich herausgestellt dass der kleine Welpe einfach ein paar Tage etwas verdauen musste, was er nicht vertragen hatte (ein Stück Leckerli des Katzenfutters war am Boden gelandet..) SUMMA SUMMARUM Training und damit verbundenes Wissen ist sicher gut, aber nur solange alles so läuft, wie die Besitzerin es sich denkt, dass es richtig ist. Diese sind einfach in einer anderen /"bubble/". Tipp für Hundebesitzer (die das erste Mal einen Hund haben): viel Austausch mit anderen Besitzern-Innen, diverse Anbieter sich anschauen und gut abwägen, wie man mit dem Hund leben möchte und - einen Tierarzt haben, der sich wirklich zu 150% dem Tier widmet und sehr gute Kooperationspartnerinnen (Physiotherapeuten) hat, sich auch mit der VET-Uni Wien auskennt. Denn ein kleiner Hund in einer Welpengruppe kann sich schnell etwas im Herumtollen hinzuziehen, was dann leider auch nicht von der Versicherung getragen werden könnte... ich wünsche allen viel Freude mit ihren Hundetrainings!
(Margarethe )