So ihr Lieben, nachdem Frauchen sich so lange rar gemacht hat, melden wir uns nun pünktlich zu unserem Urlaub zurück. Heute will ich doch mal berichten, was wir in den letzten zwei Tagen schon erlebt haben. Am Montag, nach unserer Ankunft in Österreich am Sonntag, sind wir doch gleich in die Vollen gegangen und zum Gipfel des Speierecks gewandert. Frauchen meinte noch großkotzig, dass wir klein anfangen, indem wir mit der Seilbahn hochfahren und "nur" runterlaufen. 🤦 Von der Seilbahnstation bis zum Gipfelkreuz waren es aber noch einige Meterchen, die dazu sehr sehr steil ausgefallen sind. Während ich also aufgeregt nach Murmeltieren Ausschau gehalten habe, war Frauchen am Schnaufen wie eine Dampflokomotive. 🤣😂 Ich glaube wir haben gut 2 Stunden zum Gipfel gebraucht, alles nur weil Frauchen alle 3 Schritte eine Pause einlegen musste. Die Aussicht vom Gipfel war natürlich atemberaubend, keine Frage. 🥰 Da Frauchen den Rundweg laufen wollte, sind wir auf der anderen Seite wieder runter. Das war auch noch mal so ein Abenteuer, da gab es zwar weniger Geröll, aber dafür riesige Steine, bei denen man fast schon von einem zum anderen hüpfen musste. Das war ganz schön abenteuerlich. 🫣 Nachdem dann die Wegstrecke besser geworden ist, sind wir an einer Wiese vorbeigekommen, auf der ganz viele Murmeltiere waren. Ich habe Montag zum ersten Mal echte Murmeltiere gesehen. Davor habe ich immer nur deren Ruf gehört, der genauso klingt wie mein Spielzeug. Das hat mich schon mehrfach wahnsinnig gemacht, weil ich das Quieken nicht einordnen konnte. Aber jetzt weiß ich endlich, wie diese Quieker aussehen und wie sie riechen. 😚 Der Rundweg den Frauchen gehen wollte, hat sich dann als länger entpuppt als sie gedacht hatte. Dadurch war es dann schon 17 Uhr als wir uns endlich auf den Weg nach unten machen konnten. 😅 Zwischendurch hatten wir noch einen Schreckmoment, weil in der Ferne irgendwo ein Donnern zu hören war. Allerdings war das Gewitter ganz weit weg und ist auch nicht zu uns hingezogen. Frauchen hatte zuvor ja extra die Wetter App gecheckt und auch bei der Seilbahn noch mal sichergestellt, dass wir die Strecke ohne Gefahren runterwandern können. Das Donnern hat uns dann doch etwas verunsichert, aber auf einer kleinen Alm haben wir noch einen Wirt getroffen, der nach Frauchens Bericht von dem Donner einen Blick in den Himmel geworfen hat, um mit aller Deutlichkeit zu sagen "da kommt heute nichts mehr." Also sind wir unbeschwert den Berg hinunter gewandert. ☺️ Auf weniger als halber Strecke haben sich dann allerdings Frauchens Beinmuskeln gemeldet. Den Rest der Strecke hat sie bereits ganz schön mit Muskelkater zu kämpfen gehabt, dadurch waren wir natürlich noch viel langsamer, als ich es sonst von Frauchen kenne. Aber hey, kaum gab es einen Regenbogen zu sehen, waren sämtliche Schmerzen für den Zeitraum vergessen, in dem sie aus zich verschiedenen Winkeln den Regenbogen fotografiert hat. 🤦 Danach war natürlich wieder Wehklagen angesagt, war ja klar. 😒 Irgendwann gegen 21:30 Uhr sind wir dann aber glücklich und heile und sehr kaputt beim Parkplatz angekommen. 🥳 Essen gehen konnten wir natürlich knicken, wir sind genau zur Schließung der Küche beim Restaurant gewesen. Aber glücklicherweise hatte Frauchen ja noch etwas von ihrer Wegzehrung vom Vortag im Hotel Kühlschrank. Also gab es diesmal kein warmes Essen, aber wir sind auch nicht verhungert. Für einen ersten Wandertag in den Bergen war Frauchens Fazit, dass es doch gar nicht mal, so schlecht war. Ich weiß nicht, ob sie immer noch so denkt, nachdem sie jetzt zwei Tage mit höllischem Muskelkater in den Beinen zu kämpfen hat. Aber ich habe kein Mitleid. 😏 ich jedenfalls hab den Tag viel entdeckt und viel getan. Jetzt müssen wir nur noch an Frauchens Fitness arbeiten. 😏


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