Hunde aus dem Auslandstierschutz haben anfangs sehr oft Probleme mit Durchfall, da sie meistens nur minderwertig ernährt wurden, bzw. auf der Straße Müll gefressen haben. Deshalb würde ich ganz am Anfang Diät füttern (z.B. Reis mit Hühnchen) und dann ganz langsam ein nicht so hochwertiges Futter untermischen. Mit hochwertigem Futter kommt da der Magen oftmals noch nicht klar. Darauf kannst du dann später langsam umstellen, wenn der Hund stabil ist und sich eingewöhnt hat. Wichtig wäre aber auch zu wissen, ob der Hund direkt aus dem Ausland kommt, oder vielleicht vorher schon in einer Pflegestelle war. In letzterem Fall frage unbedingt nach, womit der Hund dort gefüttert wurde und bleibe erst einmal dabei. Auf jeden Fall würde ich auch mit den Leckeren nicht wild herumprobieren. Fütterst du zum Beispiel Trockenfutter, dann kannst du das auch als Leckerchen nehmen. Anfangs ist weniger mehr, zumal auch die Umgewöhnung in ein neues Lebensumfeld auf den Magen schlagen kann. Übrigens ist bei Durchfall Morosche Möhrensuppe ein Geheimtipp. Die kann man auch ins Futter mischen, oder eben so geben bei Durchfallproblemen. Das Rezept findest du im Internet. Wichtig ist, dass die Möhren mindestens 1 1/2 Stunden, besser 2 Stunden gekocht werden.
Wie hier auch schon erwähnt wurde, schau bitte genau auf die Tierschutzorganisation, ob die seriös ist. Gerade für Anfänger kann das sonst auch in die Hosen gehen. Eine Direktadoption aus dem Ausland bietet schon Risiken, wenn man die Tierschutzorga nicht gut kennt und sich auf deren Wort verlassen kann. Und selbst dann kann ein Hund sich in einem neuen Umfeld anders verhalten, als dort.