Home / Forum / Versicherungen & Recht / Tierartztbeschwerde

Verfasser-Bild
Aliia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 4
zuletzt 31. Dez.

Tierartztbeschwerde

Hallo Hat hier jemand Erfahrung mit Beschwerden bei der Tierarztkammer? Kann man sich darauf verlassen dass auch was passiert? Kurz und Knapp der Punkt meiner Beschwerde war, dass ich der Meinung bin, der Arzt kann mit einem Tier das Schmerzen hat nicht umgehen.
 
Beitrag-Verfasser
Barbara
Hilfreichste Antwort
Anzeige
Hey zusammen! 🌟
Für mich ist die Dogorama Hunde-Krankenversicherung Premium Plus einfach die BESTE! 🐾💖 Sie übernehmen bis zu 100% der Kosten – ohne Höchstgrenze! 😍 Unbegrenzte Erstattung bei OPs und jedes Jahr eine 100€ Gesundheitspauschale für Impfungen und Entwurmungen. 🐶💉
Aktuell gibt’s auch noch 6 Wochen Dogorama Club kostenlos dazu! Einfach mega! 🎉✨

Liebe Grüße,
Barbara
 
Beitrag-Verfasser-Bild
🐶Sascha
30. Dez. 20:51
Du kannst dir definitiv sicher sein, das nichts passieren wird wenn KEINER was sagt / meldet.

Eine Meldung wird vermutlich nicht viel bewirken, Tiere sind schließlich vor dem Recht keine Meldung.

Aber wenn sich mehrere Beschwerde sammeln die alle in eine ähnliche Richtung gehen, wird man wohl tätig werden.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Steffi
30. Dez. 20:56
Ich hatte vor etwa 10 Jahren einen Todesfall nach einer „Standard“Kastration. Eine Arztfehler konnte nicht ausgeschlossen werden. Ich hatte damals mit vielen Leuten gesprochen. Die Tierklinik war bekannt, im negativen Sinne. Es war aber leider auch klar: ohne Sammelklage (viel Geld und ohne hohe Aussicht auf Erfolg) wird nichts passieren.

Das war mein trauriges Resumée damals. Eine junge, tote Hündin und die Erkenntnis, dass dieser Arzt weiter praktiziert.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sabine
30. Dez. 21:10
Wenn mit deinem Tier "nur" in deinen Augen zu grob umgegangen wurde, wird mit Meldung vermutlich nix passieren. Da sind Bewertungen im Internet das Mittel der Wahl. Bei einem Arztfehler ist die Tierärztekammer immer dein Ansprechpartner.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Svenja
31. Dez. 05:18
Hallo, ja ich habe mit einer Anicura Klinik vor der Kammer gestritten.
Meine Hündin hatte damals eitrigen Ausfluss aus der Nase. Mein Tierarzt bat um ein CT bei einer Tierklinik und fuhr in den Urlaub.
Ich ließ das CT machen und bekam dann einen Anruf, man hätte einen Pilzrasen gesehen, daher läge sie nun in einer Nasenspülung, die 30 Minuten dauert und im Abstand von 4 Wochen wiederholt werden müsse.
Hab ich natürlich alles machen lassen. Nach der 3. Spülung und damit der 3. Narkose meines 12 jährigen Hundes sagte man mir dann, naja in der Kultur im Labor sei kein Pilz gewachsen und man versuche es nun mit einem Antibiotikum. Mein inzwischen aus dem Urlaub zurück gekehrter Tierarzt hatte allerdings schon vor dem CT eine Rhinoskopie gemacht und einen Pilz - ebenfalls im Labor - ausgeschlossen.
Ich habe natürlich versucht, mit der Klinik zu sprechen, aber hier hieß es nur, man habe nie von einem Pilzrasen berichtet, die Behandlung sei auf Verdacht und mit mir abgesprochen erfolgt.
Ich habe den Vorfall gemeldet, weil ich mich betrogen fühlte und meine Hündin letztendlich an Leberversagen gestorben ist.
Die Kammer hat schließlich ein Schlichtungsgespräch vorgeschlagen. Weil aber auf dem Weg dahin klar wurde, wie viel ich beweisen kann, haben sie sich dazu nicht bereit erklärt. Und das ist völlig legitim, der Fall war damit beendet und mir blieb nur, vor Gericht zu gehen.
Fazit: sinnlos, weil beide Parteien bereit seien müssen, eine Lösung zu finden.