Hallo, ja ich habe mit einer Anicura Klinik vor der Kammer gestritten.
Meine Hündin hatte damals eitrigen Ausfluss aus der Nase. Mein Tierarzt bat um ein CT bei einer Tierklinik und fuhr in den Urlaub.
Ich ließ das CT machen und bekam dann einen Anruf, man hätte einen Pilzrasen gesehen, daher läge sie nun in einer Nasenspülung, die 30 Minuten dauert und im Abstand von 4 Wochen wiederholt werden müsse.
Hab ich natürlich alles machen lassen. Nach der 3. Spülung und damit der 3. Narkose meines 12 jährigen Hundes sagte man mir dann, naja in der Kultur im Labor sei kein Pilz gewachsen und man versuche es nun mit einem Antibiotikum. Mein inzwischen aus dem Urlaub zurück gekehrter Tierarzt hatte allerdings schon vor dem CT eine Rhinoskopie gemacht und einen Pilz - ebenfalls im Labor - ausgeschlossen.
Ich habe natürlich versucht, mit der Klinik zu sprechen, aber hier hieß es nur, man habe nie von einem Pilzrasen berichtet, die Behandlung sei auf Verdacht und mit mir abgesprochen erfolgt.
Ich habe den Vorfall gemeldet, weil ich mich betrogen fühlte und meine Hündin letztendlich an Leberversagen gestorben ist.
Die Kammer hat schließlich ein Schlichtungsgespräch vorgeschlagen. Weil aber auf dem Weg dahin klar wurde, wie viel ich beweisen kann, haben sie sich dazu nicht bereit erklärt. Und das ist völlig legitim, der Fall war damit beendet und mir blieb nur, vor Gericht zu gehen.
Fazit: sinnlos, weil beide Parteien bereit seien müssen, eine Lösung zu finden.