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Anne
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Anzahl der Antworten 104
zuletzt 25. März

Silvester ohne Knallerei

Hallo ihr Lieben. Ich weiß ist noch recht früh aber die Knall Geräusche letztes Silvester sitzen bei meinem Vierbeiner noch sehr tief. Es war furchtbar. Nun bin ich seit Tagen auf der Suche nach einer ebenerdigen Unterkunft ganz weit entfernt abseits der Böllerei für das kommende Silvester. Natürlich spuckt Google vereinzelt was aus aber ich werde einfach nicht fündig und wenn es heißt Böllerfrei und ich den Gastgeber daraufhin kontaktiere um mich zu vergewissern sagt er das Gegenteil... Hat jemand schon eigene positive Erfahrungen machen können und wenn ja wo finde ich diese 🙈🙏Liebe Grüße Anne
 
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Anne
12. März 18:14
Grundsätzlich kann man sich überall umsehen wo Naturschutzgebiete oder Siedlungen mit Reetdachhäusern sind. Gibt's oft an der Nordsee, Holland wie Deutschland ( Niederlande hat ab diesem Jahr Verbot von privatem Feuerwerk). Und auch in der Lüneburger Heide gibt es viele Orte, wo Böller nicht erlaubt sind. Dort könntest Du beim Tourismusbüro fragen, welche Orte infrage kommen. Und in Nationalparks wie Eifel, Schwarzwald, Harz.
Lieben Dank
 
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Anne
12. März 18:15
@Anne dein Hund scheint sehr großes Probleme damit zu haben. Was ich mich frage ist ob ein Ortswechsel da wirklich hilfreich ist da man Feuerwerk/Böller leider nie zu 100% ausschließen kann. Ich würde das mit dem TA besprechen bezüglich Medis und den Rest des Jahres trainieren und nach Möglichkeit für den Hund daheim eine Schallschutzbox bauen. Auch ein Indoorklo könnte man antrainieren damit der Hund für die heiklen 48Stunden nicht raus muss.
Vielen lieben Dank für deinen Rat
 
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Renate
12. März 18:36
In Naturschutzgebieten hat man auch keine Garantie. Klar, erlaubt ist es nicht, aber wer kontrolliert das denn? Höre immer wieder von Harz oder Thüringer Wald dass es dort schon lange nicht mehr böllerfrei ist, trotz Naturschutzgebieten.
 
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Martin
12. März 18:54
Natürlich habe ich mir darüber Gedanken gemacht und es hat mitunter auch gesundheitliche Ursachen wieso er "plötzlich" so schreckhaft geworden ist. Unabhängig vom letzten Silvester. Fachlich gesehen wurde mir in der Akutsituation Ohrenschutz und Autobahn nahe gelegt. Chemische Medikamente kommen für mich nicht in Frage. Ich werde das Thema noch intensiver mit unsrer Trainerin besprechen, bin mir jedoch nicht sicher ob es gut ist einen erwachsenen Hund nach schlimmer Vergangenheit seinen tiefsten Ängsten wieder und wieder auszusetzen.
Wenn dein Hund im Training Angst hat, dann ist das Training falsch. Stichworte: Desensibilisierung/Gegenkonditionierung. Der Hund darf gar nicht merken, dass das Training passiert. So klein müssen die Schritte sein. Bei uns kam die Angst auch scheinbar plötzlich. Haben ein ganzen Jahr trainiert und es war letztes mal sehr viel besser. Gibt aber noch zu tun das der nächste mal noch entspannter sein kann.
 
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Eva
13. März 03:10
Bekannte von uns verbrachten Silvester auf der Autobahn, das muss auch gut funktioniert haben, da dort nichts los war.
 
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Sebbi
13. März 05:07
Das Problem ist nicht die Silvesternacht. Das Geböller Tage vor und nachher ist das Schlimme.
Deswegen frage ich ja, Michi.
Wie äußert es sich in der Zeit mit temporärem Geböller?
Also nicht das vor, an und nach Silvester, sondern das Unvorhergesehene, welches das ganze Jahr über stattfinden kann.
 
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Carina
13. März 05:19
Wo kommst du denn her? Ich fahre jedes Jahr nach Belgien. Dort habe ich noch nie einen Böller gehört und, je nach Region, an Silvester max. für 15 Minuten ein paar Raketen in weiterer Entfernung. Ich kann es nur empfehlen.
 
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Anne
13. März 06:18
Wenn dein Hund im Training Angst hat, dann ist das Training falsch. Stichworte: Desensibilisierung/Gegenkonditionierung. Der Hund darf gar nicht merken, dass das Training passiert. So klein müssen die Schritte sein. Bei uns kam die Angst auch scheinbar plötzlich. Haben ein ganzen Jahr trainiert und es war letztes mal sehr viel besser. Gibt aber noch zu tun das der nächste mal noch entspannter sein kann.
Vielen Dank. Ich werde es definitiv in Angriff nehmen und mit meiner Trainerin besprechen
 
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Michi
13. März 07:20
Deswegen frage ich ja, Michi. Wie äußert es sich in der Zeit mit temporärem Geböller? Also nicht das vor, an und nach Silvester, sondern das Unvorhergesehene, welches das ganze Jahr über stattfinden kann.
Wir haben hier zwischendrin eigentlich wenig Geböller.
Aber ich bin mit ihm ja auch viel und oft unterwegs, aus beruflichen Gründen.
Gottseidank immer nur ländlich.
Schussfest ist er natürlich auch nicht und wird er auch niemals werden.
Bei unvorhergesehenen Geräuschen und auch vielen anderen Dingen, die mit Menschen zu tun haben, bekommt er Angst und sucht sofort etwas, wo er sich verstecken möchte.
 
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Ker
13. März 07:28
Natürlich habe ich mir darüber Gedanken gemacht und es hat mitunter auch gesundheitliche Ursachen wieso er "plötzlich" so schreckhaft geworden ist. Unabhängig vom letzten Silvester. Fachlich gesehen wurde mir in der Akutsituation Ohrenschutz und Autobahn nahe gelegt. Chemische Medikamente kommen für mich nicht in Frage. Ich werde das Thema noch intensiver mit unsrer Trainerin besprechen, bin mir jedoch nicht sicher ob es gut ist einen erwachsenen Hund nach schlimmer Vergangenheit seinen tiefsten Ängsten wieder und wieder auszusetzen.
Man setzt ihn ja keinen Ängsten aus. Ich habe selber eine mehrfach traumatisierte Hündin und habe alle ihre Unsicherheiten und Traumata mit entsprechendem Training überlagern bzw. beheben können, so dass ihr Leben mit uns für sie völlig stressfrei ist. Daran zu arbeiten heißt ja nicht, mit Zwang oder Druck zu arbeiten. Desensibilisieren heißt, in kleinsten Schritten vorzugehen. Immer nur soweit, wie der Hund es stressfrei erträgt. Und das wird dann erstmal gefestigt, bevor der nächste Schritt kommt. Der Hund nimmt Silvester-/Geräuschtraining zunächst kaum war. Und der nächste Schritt folgt immer erst, wenn der vorherige Schritt beim Hund völlig reaktionslos und entspannt klappt.