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Jennifer
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Anzahl der Antworten 5
zuletzt 18. Okt.

Belgien - mit Hund

Hallo zusammen! 😊

Wir möchten nächstes Jahr im Mai unseren Urlaub in Bredene, Belgien, verbringen. Hat jemand von euch Erfahrungen damit, wie streng die Leinenpflicht am Strand dort gehandhabt wird?

Wir fahren sonst immer nach Holland, wo es mit Hunden am Strand ja meistens recht locker ist. Wie sieht das in Bredene aus? Wird die Leinenpflicht streng kontrolliert oder wird es in der Praxis etwas lockerer gesehen?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Tipps! 🐾
 
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Sebbi
Beliebteste Antwort
18. Okt. 06:43
Belgien stand vor einem Jahr auch mal auf meiner Agenda. Ich wollte da zwei Wochen mit Frau und Hund auf einem Hausboot verbringen und mein Leben einfach mal für ein paar Tage entschleunigen.

Als ich mich dann informierte, wie das mit der Einstellung zu freilaufenden Hunden ist, habe ich es wieder gestrichen. Ich habe es danach selbst zwar nie vor Ort ausgetestet, aber das sind die Infos, die ich mir damals durch Recherche zusammengetragen habe.

Belgien ist beim Thema Hundehaltung und Leinenpflicht eine ganz andere Hausnummer als Holland. Wer die Freiheit aus den Niederlanden gewohnt ist, erlebt dort schnell einen echten Praxisschock.

In Bredene gilt im Mai an allen Strandabschnitten und in den Dünen strikte Leinenpflicht. Freilauf ohne Leine gibt es dort an den Stränden nur in der tiefen Nebensaison von Mitte Oktober bis Mitte März.
Ab dem Frühjahr greifen die Regeln extrem streng. Dazu kommt, dass in den Sommermonaten viele zentrale Strandabschnitte tagsüber für Hunde komplett gesperrt werden.

Die Kontrollen vor Ort sind ziemlich rigoros und die Bußgelder fallen hoch aus. Was viele dabei übersehen ist, dass an vielen Orten eine Flexileine oder Schleppleine dort eben nicht als zulässige Leine gilt.
An belgischen Stränden und in den Dünengebieten sehen die Behörden solche langen Leinen wegen der Stolpergefahr und des fehlenden engen Radius gar nicht gern oder untersagen sie direkt. Gefragt ist dort die normale, kurze Führleine.

Jetzt könnte man ja sagen, okay, dann eben nur einen Ausflug für ein oder zwei Tage an den Strand. Aber diese Regeln gelten weitgehend flächendeckend für ganz Belgien. In Wäldern, Parks und Naturschutzgebieten herrscht im Grunde immer generelle Leinenpflicht, sofern es keine eingezäunten Hundeauslaufzonen gibt.

Bei einer Reise dorthin wird man die gewohnte Freiheit aus Holland vermissen, wo der Hund einfach mal unbeschwert flitzen darf. Stattdessen wird der Urlaub dort unten vor allem eins, nämlich ziemlich stressig.

Wer stattdessen nach echten Alternativen sucht und das typische Holland Feeling mit echten Strand und Dünenfreiheiten für den Hund erleben möchte, ohne gleich den ganz großen bürokratischen Aufwand mit Fähren und Einreisebestimmungen nach Großbritannien auf sich zu nehmen, sollte sich am besten mal in Dänemark umschauen. Da ist das Ganze im Vergleich zu Belgien eine ganz andere Welt.

Mein Fazit aus all dem ist, dass Belgien als Urlaubsland für Hundehalter, die echte Natur und Freilauf suchen, ungeeignet ist. Wer dorthin reist, muss sich darauf einstellen, dass der Hund fast ausnahmslos an der kurzen Leine geführt wird.

Belgien ist damit im Grunde nur die perfekte Destination für alle, die sich nach einer generellen und strikten Leinenpflicht sehnen. Solche Stimmen findet man hier im Forum ja auch zur Genüge.
Das mit Schleppleinen und Flexileinen die Anleinpflicht als nicht erfüllt gilt, wird dabei oft übersehen! ☝🏼😉
 
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Sebbi
18. Okt. 06:43
Belgien stand vor einem Jahr auch mal auf meiner Agenda. Ich wollte da zwei Wochen mit Frau und Hund auf einem Hausboot verbringen und mein Leben einfach mal für ein paar Tage entschleunigen.

Als ich mich dann informierte, wie das mit der Einstellung zu freilaufenden Hunden ist, habe ich es wieder gestrichen. Ich habe es danach selbst zwar nie vor Ort ausgetestet, aber das sind die Infos, die ich mir damals durch Recherche zusammengetragen habe.

Belgien ist beim Thema Hundehaltung und Leinenpflicht eine ganz andere Hausnummer als Holland. Wer die Freiheit aus den Niederlanden gewohnt ist, erlebt dort schnell einen echten Praxisschock.

In Bredene gilt im Mai an allen Strandabschnitten und in den Dünen strikte Leinenpflicht. Freilauf ohne Leine gibt es dort an den Stränden nur in der tiefen Nebensaison von Mitte Oktober bis Mitte März.
Ab dem Frühjahr greifen die Regeln extrem streng. Dazu kommt, dass in den Sommermonaten viele zentrale Strandabschnitte tagsüber für Hunde komplett gesperrt werden.

Die Kontrollen vor Ort sind ziemlich rigoros und die Bußgelder fallen hoch aus. Was viele dabei übersehen ist, dass an vielen Orten eine Flexileine oder Schleppleine dort eben nicht als zulässige Leine gilt.
An belgischen Stränden und in den Dünengebieten sehen die Behörden solche langen Leinen wegen der Stolpergefahr und des fehlenden engen Radius gar nicht gern oder untersagen sie direkt. Gefragt ist dort die normale, kurze Führleine.

Jetzt könnte man ja sagen, okay, dann eben nur einen Ausflug für ein oder zwei Tage an den Strand. Aber diese Regeln gelten weitgehend flächendeckend für ganz Belgien. In Wäldern, Parks und Naturschutzgebieten herrscht im Grunde immer generelle Leinenpflicht, sofern es keine eingezäunten Hundeauslaufzonen gibt.

Bei einer Reise dorthin wird man die gewohnte Freiheit aus Holland vermissen, wo der Hund einfach mal unbeschwert flitzen darf. Stattdessen wird der Urlaub dort unten vor allem eins, nämlich ziemlich stressig.

Wer stattdessen nach echten Alternativen sucht und das typische Holland Feeling mit echten Strand und Dünenfreiheiten für den Hund erleben möchte, ohne gleich den ganz großen bürokratischen Aufwand mit Fähren und Einreisebestimmungen nach Großbritannien auf sich zu nehmen, sollte sich am besten mal in Dänemark umschauen. Da ist das Ganze im Vergleich zu Belgien eine ganz andere Welt.

Mein Fazit aus all dem ist, dass Belgien als Urlaubsland für Hundehalter, die echte Natur und Freilauf suchen, ungeeignet ist. Wer dorthin reist, muss sich darauf einstellen, dass der Hund fast ausnahmslos an der kurzen Leine geführt wird.

Belgien ist damit im Grunde nur die perfekte Destination für alle, die sich nach einer generellen und strikten Leinenpflicht sehnen. Solche Stimmen findet man hier im Forum ja auch zur Genüge.
Das mit Schleppleinen und Flexileinen die Anleinpflicht als nicht erfüllt gilt, wird dabei oft übersehen! ☝🏼😉
 
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Karin
18. Okt. 12:47
In Belgien gibt es feste Regeln. In den Ferien wird es ziemlich streng gehalten und auch kontrolliert. Teilweise darf der Hund sogar gar nicht mit an bestimmte Strandabschnitte, selbst wenn man dort irgendwo an einer Bude einkehren möchte. Es gibt aber ,wie z.b. in "de Haan", auch wunderschöne Hundestrände wo der Hund frei laufen darf. Wir waren gerade vor 2 Wochen dort. Am besten gibt man auf Google mal Hundestrände in der Nähe ein. Schönen Urlaub 👋
 
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Annett
18. Okt. 15:08
Belgien stand vor einem Jahr auch mal auf meiner Agenda. Ich wollte da zwei Wochen mit Frau und Hund auf einem Hausboot verbringen und mein Leben einfach mal für ein paar Tage entschleunigen. Als ich mich dann informierte, wie das mit der Einstellung zu freilaufenden Hunden ist, habe ich es wieder gestrichen. Ich habe es danach selbst zwar nie vor Ort ausgetestet, aber das sind die Infos, die ich mir damals durch Recherche zusammengetragen habe. Belgien ist beim Thema Hundehaltung und Leinenpflicht eine ganz andere Hausnummer als Holland. Wer die Freiheit aus den Niederlanden gewohnt ist, erlebt dort schnell einen echten Praxisschock. In Bredene gilt im Mai an allen Strandabschnitten und in den Dünen strikte Leinenpflicht. Freilauf ohne Leine gibt es dort an den Stränden nur in der tiefen Nebensaison von Mitte Oktober bis Mitte März. Ab dem Frühjahr greifen die Regeln extrem streng. Dazu kommt, dass in den Sommermonaten viele zentrale Strandabschnitte tagsüber für Hunde komplett gesperrt werden. Die Kontrollen vor Ort sind ziemlich rigoros und die Bußgelder fallen hoch aus. Was viele dabei übersehen ist, dass an vielen Orten eine Flexileine oder Schleppleine dort eben nicht als zulässige Leine gilt. An belgischen Stränden und in den Dünengebieten sehen die Behörden solche langen Leinen wegen der Stolpergefahr und des fehlenden engen Radius gar nicht gern oder untersagen sie direkt. Gefragt ist dort die normale, kurze Führleine. Jetzt könnte man ja sagen, okay, dann eben nur einen Ausflug für ein oder zwei Tage an den Strand. Aber diese Regeln gelten weitgehend flächendeckend für ganz Belgien. In Wäldern, Parks und Naturschutzgebieten herrscht im Grunde immer generelle Leinenpflicht, sofern es keine eingezäunten Hundeauslaufzonen gibt. Bei einer Reise dorthin wird man die gewohnte Freiheit aus Holland vermissen, wo der Hund einfach mal unbeschwert flitzen darf. Stattdessen wird der Urlaub dort unten vor allem eins, nämlich ziemlich stressig. Wer stattdessen nach echten Alternativen sucht und das typische Holland Feeling mit echten Strand und Dünenfreiheiten für den Hund erleben möchte, ohne gleich den ganz großen bürokratischen Aufwand mit Fähren und Einreisebestimmungen nach Großbritannien auf sich zu nehmen, sollte sich am besten mal in Dänemark umschauen. Da ist das Ganze im Vergleich zu Belgien eine ganz andere Welt. Mein Fazit aus all dem ist, dass Belgien als Urlaubsland für Hundehalter, die echte Natur und Freilauf suchen, ungeeignet ist. Wer dorthin reist, muss sich darauf einstellen, dass der Hund fast ausnahmslos an der kurzen Leine geführt wird. Belgien ist damit im Grunde nur die perfekte Destination für alle, die sich nach einer generellen und strikten Leinenpflicht sehnen. Solche Stimmen findet man hier im Forum ja auch zur Genüge. Das mit Schleppleinen und Flexileinen die Anleinpflicht als nicht erfüllt gilt, wird dabei oft übersehen! ☝🏼😉
Gut zu wissen. Dann wird Belgien auch nicht unser bevorzugtes Urlaubsland. Wir waren dort mal vor 25 Jahren mit Hund, als unsere Kinder noch klein waren, allerdings nicht am Meer. Da habe ich mir damals gar keinen Kopf gemacht und meinen damaligen Hund in passender Umgebung (Wald, Feld) einfach laufen lassen. Wahrscheinlich hatten wir da Glück, oder war es damals noch nicht so streng. Ich muss ja zugeben, das ich mich da auch mal ganz gerne darüber hinwegsetze, wenn es die Umgebung es zulässt und kaum Leute unterwegs sind. 🤪🙈🙈🙈 Wo kein Kläger ist…
Zu Dänemark muss ich aber sagen, dass dort (eigentlich 🤪) auch flächendeckend Leinenzwang herrscht. Ausnahme sind die Strände außerhalb der Saison. Dafür darf der Hund mit Leine an jeden Strand mit und es gibt regelmäßig Hundewälder, wo ein Hund offiziell frei laufen darf. Wir hatten da aber tatsächlich auch nie Probleme, wenn mein Mailo damals auch mal so frei gelaufen ist. 🤷‍♀️ Da hat tatsächlich niemand was gesagt und wir haben ein Lächeln geerntet. Die Dänen haben wir als sehr hundefreundlich erlebt. Natürlich sollte ein Hund dann auch hören und abrufbar sein.
 
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Sebbi
18. Okt. 15:21
In Belgien gibt es feste Regeln. In den Ferien wird es ziemlich streng gehalten und auch kontrolliert. Teilweise darf der Hund sogar gar nicht mit an bestimmte Strandabschnitte, selbst wenn man dort irgendwo an einer Bude einkehren möchte. Es gibt aber ,wie z.b. in "de Haan", auch wunderschöne Hundestrände wo der Hund frei laufen darf. Wir waren gerade vor 2 Wochen dort. Am besten gibt man auf Google mal Hundestrände in der Nähe ein. Schönen Urlaub 👋
Zur Zeit haben wir ja Oktober.
Gilt das auch für die Zeit ab Mai?
 
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Sebbi
18. Okt. 17:26
Gut zu wissen. Dann wird Belgien auch nicht unser bevorzugtes Urlaubsland. Wir waren dort mal vor 25 Jahren mit Hund, als unsere Kinder noch klein waren, allerdings nicht am Meer. Da habe ich mir damals gar keinen Kopf gemacht und meinen damaligen Hund in passender Umgebung (Wald, Feld) einfach laufen lassen. Wahrscheinlich hatten wir da Glück, oder war es damals noch nicht so streng. Ich muss ja zugeben, das ich mich da auch mal ganz gerne darüber hinwegsetze, wenn es die Umgebung es zulässt und kaum Leute unterwegs sind. 🤪🙈🙈🙈 Wo kein Kläger ist… Zu Dänemark muss ich aber sagen, dass dort (eigentlich 🤪) auch flächendeckend Leinenzwang herrscht. Ausnahme sind die Strände außerhalb der Saison. Dafür darf der Hund mit Leine an jeden Strand mit und es gibt regelmäßig Hundewälder, wo ein Hund offiziell frei laufen darf. Wir hatten da aber tatsächlich auch nie Probleme, wenn mein Mailo damals auch mal so frei gelaufen ist. 🤷‍♀️ Da hat tatsächlich niemand was gesagt und wir haben ein Lächeln geerntet. Die Dänen haben wir als sehr hundefreundlich erlebt. Natürlich sollte ein Hund dann auch hören und abrufbar sein.
Ich verweise aber trotzdem darauf, bei Bedarf auf verlässliche Quellen zurückzugreifen, um gesicherte Informationen zu erhalten. Immerhin sind meine Infos auch schon ein Jahr alt☝🏼

Google gehört allerdings nicht zu den verlässlichen Primärquellen, was eigentlich jedem logisch denkenden Menschen klar sein sollte. Suchmaschinen arbeiten mit Algorithmen und greifen neben offiziellen Seiten auch auf veraltete oder falsche Daten zurück. Schon diese Diskussion hier kann Google zu Fehlinformationen veranlassen.
🧐

Wer also auf Nummer sicher gehen will, was dort wirklich gilt, schaut direkt auf die offiziellen Seiten der jeweiligen Gemeinden.
☝🏼👍🏼