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Sandra
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 27
zuletzt 26. Jän.

Bergwandern mit Hund

Hallo ihr 🫶, ich bräuchte mal eure Erfahrung. Freunde denken darüber nach, sich wieder einen Hundi zuzulegen. Ich weiß, dass sie immer mal wieder lange Wanderungen in den Bergen (nicht Alpin) unternehmen. Die Touren liegen so zwischen 4- 7 Stunden, mit entsprechenden Pausen. Für meine Labbis wäre das to much gewesen. Also haut doch mal raus😁 Macht ihr das auch? Welche Rassen/ Größe/ Gewicht wären okay?
 
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Vivi &
24. Jän. 22:14
Körperlich ist das für die meisten gesunden Rassen drin. Mein Lagotto (17kg) ist körperlich gut in der Lage Bergwanderungen mitzumachen. Allerdings ist er kein großer Fan vom bergauf gehen, das haben wir auf 1500m gelernt 😂
Dafür hat er kein Problem mit klettern, schwierigen Untergründen etc.
 
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Thomas
24. Jän. 22:16
Bei uns hat es nur für die Mittelgebirge gereicht, aber da waren, egal wie lang die Touren waren, die Hunde immer fitter als die Menschen...

Mit dabei waren mehrere Nordische (Sib. Huskys und ein Westsib. Laika), eine Schafpudel Mix Hündin und eine Hovawart/Border Collie Hündin, alle mittelgross bis gross, zwischen 24 und 31 kg.

Wir haben allerdings darauf geachtet das wir Wege ohne Tragestrecken gegangen sind...
 
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Frank
24. Jän. 22:26
Ich denke der entscheidente Punkt ist ob man unbedingt Strecken machen möchte auf denen der Hund stellenweise getragen werden muss.
Evtl. Trittsicherheit an engen, ausgesetzten Stellen sollte auch beachtet werden - wobei uns Hunde i.d.R. da eher überlegen sein dürften. 😁
LG
 
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Katja
24. Jän. 23:35
„Tragestrecken“ kommt auch sehr auf den Hund an! Polli hasst es, getragen zu werden: so lange die Gitter nicht zu groß werden, werden auch die Hundepfoten groß!
Als in Südfrankreich Felsstufen kamen, hat Hundine sich plötzlich auf den Allerwertesten gesetzt und ist einfach runtergerutscht… so schnell konnten wir gar nicht gucken!😳
Und diesen Sommer hat sie ihre erste Klamm mit offenen Treppen gemeistert!!!

Die Kleene ist da echt toll: wenn man sie erstmal initial überredet hat, ist sie mit Todesverachtung dabei, Hauptsache immer beim Rudel!😀👍

PS: Wenn man sich nen großen Hund aussucht und der beschließt, es geht irgendwas nicht, dann muss man das halt lassen. Bei kleineren Hunden gibt’s dann immer noch die Trage-Option! Polli mit 43cm/16kg war für uns ein guter Kompromiss…
 
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Lisa-Eileen
25. Jän. 00:01
Ich denke der entscheidente Punkt ist ob man unbedingt Strecken machen möchte auf denen der Hund stellenweise getragen werden muss. Evtl. Trittsicherheit an engen, ausgesetzten Stellen sollte auch beachtet werden - wobei uns Hunde i.d.R. da eher überlegen sein dürften. 😁 LG
Rocket ist ja voll der Wassersuchti, der ist dann auch mal in der Klamm ans Wasser gegangen zwischendurch und beim weitergehen war das teils ne komplett steile Wand ca 3 Meter hoch... juckte den null, der kam trotzdem einfach wieder hoch.
Nur an Klippen und wo es halt tief runterging oder sehr eng war hab ich ihn sicherheitshalber angeleint und kurz genommen, er ist mir da zu wuselig und tollpatschig.😅
Mittlerweile ists besser, damals wars noch die aufgeregtes Pubertier Phase.
 
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Lisa-Eileen
25. Jän. 00:03
„Tragestrecken“ kommt auch sehr auf den Hund an! Polli hasst es, getragen zu werden: so lange die Gitter nicht zu groß werden, werden auch die Hundepfoten groß! Als in Südfrankreich Felsstufen kamen, hat Hundine sich plötzlich auf den Allerwertesten gesetzt und ist einfach runtergerutscht… so schnell konnten wir gar nicht gucken!😳 Und diesen Sommer hat sie ihre erste Klamm mit offenen Treppen gemeistert!!! Die Kleene ist da echt toll: wenn man sie erstmal initial überredet hat, ist sie mit Todesverachtung dabei, Hauptsache immer beim Rudel!😀👍 PS: Wenn man sich nen großen Hund aussucht und der beschließt, es geht irgendwas nicht, dann muss man das halt lassen. Bei kleineren Hunden gibt’s dann immer noch die Trage-Option! Polli mit 43cm/16kg war für uns ein guter Kompromiss…
Rocket hasst es auch, der zappelt dann wirklich rum wie n Fisch an Land.
Das ist dann auch echt zu gefährlich zumal ich eh nicht so fit bin (Gleichgewicht ist kacke).
Deswegen vermeiden wir das möglichst.🥴
 
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Katja
25. Jän. 00:19
Tragen ist doof… aber auf der Gittertreppe in ne Höhle ging’s halt nicht anders!!!
Auch wenn wir jetzt schon ne ganze Weile trainieren, dass sie auf dem Rücken stillhält… begeistert ist sie aber immer noch nicht.
 
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Sonja
25. Jän. 00:22
Eigentlich eignen sich alle gesunden (also nicht QZ Rassen/Mixe) Hunde zwischen 5kg und 50 kg , also keine exttreme Riesen / Zwerge. Muss/sollte halt langsam aufgebaut werden.. Ich mache mit Rionnag ( gut 70cm , knapp 45kg) des öfteren solche Touren und auch Mehrtageswanderungen... Oft sind auch andere Bekannte/Freunde mit ihren Hund(en) dabei, das sind die verschiedensten Rassen/Mixe im erwähnten Grösse/Gewichtsbereich...
 
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Tina
25. Jän. 00:49
Ich denke da kommen viele Hunderassen in Frage. Spontan würde ich Aussi oder Bordercolli sagen, wenn man die pure Energie im Alltag liebt. Aber ich bin auch mit meiner Labbi-Dame im besten Alter solche Touren gelaufen und es war für sie kein Problem.

Das wichtigste ist mMn viel mehr die körperliche Fitness vom Hund, das der Hund ausgewachsen/in guten Alter ist und die Langstrecke halbwegs gewöhnt ist also vorher trainiert/aufgebaut wurde. Also übertrieben gesagt von täglich gesamt 2h Gassi mit wenig Bewegung auf plötzlich 7h Tour mit Action könnte es schon kräftezehrend werden, vor allem wenn mehrere Tage nacheinander gewandert wird.
 
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𝕿𝖍𝖊 𝕻𝖆𝖈𝖐
25. Jän. 01:06
Ja machen wir.
Wie wandern jeden Tag und das im Bergischen.
Habe 2 Zwergschnauzer ca. 9 kg und die älteste wird dieses Jahr 13 Jahre alt und eine Riesenschnauzerdame ca. 40 kg.
Die 3 klettern auch Berge hoch etc. Bis dato musste ich auch nicht niemand tragen. 😅