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Dogorama
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Anzahl der Antworten 829
heute 22:56

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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𝕿𝖍𝖊 𝕻𝖆𝖈𝖐
heute 21:10
Ein vernünftiger und seriöser Züchter gibt uns eh keinen Hund aus der Arbeitslinie.
Ja das stimmt musste für meine große auch eine Art "Prüfung" absolvieren. Für meinen 2 Riesenschnauzer der noch auf die Welt kommen muss auch + mein jetzer wurde auch begutachtet sowie mein ganzes Rudel.
Plus was ich mit dem Hund vor habe zu machen.
 
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Katrin
heute 21:21
Meine Hündin lasse ich mindestens 2 x täglich im Garten toben. Zusätzlich bemühen wir uns, je nach Schichtplan, um Sozialkontakte mit anderen Hunden im Freilauf.
Zur Leinenpflicht haben wir hier mehrere recht große Gärten zur Verfügung und eine Hundewiese mit Seezugang die man mieten kann. Zusätzlich gibt es noch öffentliche Wiesen und Hundestrände. Ja es ist umständlicher und manchmal auch mit Fahrzeiten und Kosten verbunden. Hier ist Hundebesuch auch immer gern gesehen, auch Fremdhunde. Wir wohnen eh sehr hundereich. Man geht dann vorher ne Runde an der Leine und kehrt dann an einen der oben genannten Plätze ein und dort wird dann gerannt und getobt.
 
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Nathalie
heute 21:24
🤣 wenn du damit jetzt aber sagen willst, kaito ist fett, das kannste knicken. er hat einen perfekten muskelaufbau. warum will man nocht einsehen, das man auch (anstatt nur auf das thema freilauf) anders mit den hund agieren kann? wir machen parcourspiele, hürdentraining und balancetraining. inteligenzaufgaben, da hat er nunmal kein bock drauf genauso wenig wie agility. er ist nunmal anders, ich hab das erkannt. also ende mit der diskustion.
Agility kannst du auch nicht machen ,da das ohne Leine geht oder willst du mit deinem.Hund gemeinsam durch einen Tunnel krabbeln ?

Ich habe deine ganzen Beiträge jetzt gelesen und ich kann nur mit dem Kopf schütteln.... Du kannst ihn nicht ableinen ,weil Kinder ihn jagen könnten und noch viele andere Gründe die du schreibst .....
Ich habe selber damals Angst gehabt meine Hündin abzuleinen. Ich kann dir auch nicht sagen warum . Ich habe meine Angst in einer Hundeschule bekämpft und dort habe ich es mit Hilfe einer Trainerin stückchenweise aufgebaut . Meine Hündin ist glücklich wenn sie frei laufen darf und mit anderen Bolzen darf .Dein Hund kann doch an der Leine gar nicht artgerecht kommunizieren mit anderen Hunden.
Meine Hündin ist ein Mix aus Hüttehund / Jagdhund und wenn ich sie körperlich nicht auslaste ,dann fängt sie an irgendwelche Grütze zu machen...... Und sie hat viel Energie.

Wenn wir Leinenpflicht haben , dann lass ich sie im Garten bolzen und gehe mit ihr in den Hundeverein.
 
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Momo
heute 21:29
Ich finde Marina mutig das sie sich der Diskussion stellt. Und sie ist definitiv kein Einzelfall.
Es gibt immer mehr Halter die aus Angst oder anderen Gründen, ganzjährig nicht ableinen. Hundewiesen sind auch nicht überall vorhanden. Es gibt viele wichtige Dinge die schon genannt wurden, die für den Freilauf sprechen.
Und in meinen Augen, um beim Thema zu bleiben gegen eine Leinenpflicht in der BuS.
Besonders wichtig als weiteren Punkt für den Freilauf finde ich den Streßabbau. Ich weiß es gehört nicht zum Thema, aber vielleicht lesen noch einige mit die es betrifft: bei einigen Erkrankungen z.b. Nahrungs
mittelunverträglichkeiten muss nicht aber "kann" in dem Zusammenhang, unter anderem auch ein Blick auf den Streßlevel ratsam sein.
 
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Corinna
heute 21:55
Zur Leinenpflicht haben wir hier mehrere recht große Gärten zur Verfügung und eine Hundewiese mit Seezugang die man mieten kann. Zusätzlich gibt es noch öffentliche Wiesen und Hundestrände. Ja es ist umständlicher und manchmal auch mit Fahrzeiten und Kosten verbunden. Hier ist Hundebesuch auch immer gern gesehen, auch Fremdhunde. Wir wohnen eh sehr hundereich. Man geht dann vorher ne Runde an der Leine und kehrt dann an einen der oben genannten Plätze ein und dort wird dann gerannt und getobt.
Du bist zu beneiden, dass du diese Möglichkeit hast.
Dort, wo ich mit meinem Hund wohne, gibt es in einiger Entfernung zwar eine Hundewiese, aber ich muss Vereinsmitglied sein, um diese benutzen zu können. Man wollte mich dort aber nicht. Also keine Hundewiese. Das geht nur während des Trainings.
Wir haben auch viele Wiesen von Bauern. Aber die wollen keine Hunde auf den Wiesen, weil die Halter die Kothaufen nicht wegmachen. Da es sich um Futterwiesen handelt könnten die Kühe bzw Rinder dann krank werden. Das ist aber ein anderes Thema.
 
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Katrin
heute 22:05
Du bist zu beneiden, dass du diese Möglichkeit hast. Dort, wo ich mit meinem Hund wohne, gibt es in einiger Entfernung zwar eine Hundewiese, aber ich muss Vereinsmitglied sein, um diese benutzen zu können. Man wollte mich dort aber nicht. Also keine Hundewiese. Das geht nur während des Trainings. Wir haben auch viele Wiesen von Bauern. Aber die wollen keine Hunde auf den Wiesen, weil die Halter die Kothaufen nicht wegmachen. Da es sich um Futterwiesen handelt könnten die Kühe bzw Rinder dann krank werden. Das ist aber ein anderes Thema.
Man muss wie gesagt auch manchmal Wege auf sich nehmen und auch Kosten. Das es hier eine BuSZeit gibt war ja nix neues. Auch rechne ich immer damit das Hunde zeitweise außerhalb gesicherter Anlagen nicht ableinbar sein können zB während der Läufigkeit oder wegen Jagdtrieb, Auflagen usw. Das sind Dinge die jeden Hundehalter zeitweise betreffen können. Alternativen zu suchen gehört für mich einfach mit dazu. Hätten wir kein Haus mit Garten dann wäre ein Kleingärten hier für mich die Voraussetzung für die Hundehaltung gewesen damit der Hund jederzeit einen geschützten Auslauf hat.

Ansonsten hilft echt fragen und sich mit anderen Hundehaltern zusammentun die über genügend große Flächen verfügen.
 
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Sylvia
heute 22:13
Du bist zu beneiden, dass du diese Möglichkeit hast. Dort, wo ich mit meinem Hund wohne, gibt es in einiger Entfernung zwar eine Hundewiese, aber ich muss Vereinsmitglied sein, um diese benutzen zu können. Man wollte mich dort aber nicht. Also keine Hundewiese. Das geht nur während des Trainings. Wir haben auch viele Wiesen von Bauern. Aber die wollen keine Hunde auf den Wiesen, weil die Halter die Kothaufen nicht wegmachen. Da es sich um Futterwiesen handelt könnten die Kühe bzw Rinder dann krank werden. Das ist aber ein anderes Thema.
Ich finde schön, daß du gewissenhaft und korrekt bist. Aber sollte man sich nicht bei der Anschaffung eines Hundes mit bestimmten Bedürfnissen, über die Beschäftigung und Freilaufmöglichkeiten informieren? Wenn ich da nicht die Möglichkeit habe, würde ich mich gegen einen agilen Hund und eher für einen ruhigen, älteren Hund entscheiden.
 
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Kirsten
heute 22:42
Du bist zu beneiden, dass du diese Möglichkeit hast. Dort, wo ich mit meinem Hund wohne, gibt es in einiger Entfernung zwar eine Hundewiese, aber ich muss Vereinsmitglied sein, um diese benutzen zu können. Man wollte mich dort aber nicht. Also keine Hundewiese. Das geht nur während des Trainings. Wir haben auch viele Wiesen von Bauern. Aber die wollen keine Hunde auf den Wiesen, weil die Halter die Kothaufen nicht wegmachen. Da es sich um Futterwiesen handelt könnten die Kühe bzw Rinder dann krank werden. Das ist aber ein anderes Thema.
In Arnsberg gibt es eine Hundewiese
 
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Kirsten
heute 22:56
Man muss wie gesagt auch manchmal Wege auf sich nehmen und auch Kosten. Das es hier eine BuSZeit gibt war ja nix neues. Auch rechne ich immer damit das Hunde zeitweise außerhalb gesicherter Anlagen nicht ableinbar sein können zB während der Läufigkeit oder wegen Jagdtrieb, Auflagen usw. Das sind Dinge die jeden Hundehalter zeitweise betreffen können. Alternativen zu suchen gehört für mich einfach mit dazu. Hätten wir kein Haus mit Garten dann wäre ein Kleingärten hier für mich die Voraussetzung für die Hundehaltung gewesen damit der Hund jederzeit einen geschützten Auslauf hat. Ansonsten hilft echt fragen und sich mit anderen Hundehaltern zusammentun die über genügend große Flächen verfügen.
Bezüglich dem was bei einem in der Gegend so möglich ist, ist meiner Meinung nach der Austausch mit anderen Haltern vor Ort Gold wert.
Gerade Leute die ähnliche Themen haben, haben für sich manchmal schon unheimlich tolle Lösungen gefunden, die sie bereitwillig teilen oder einen mitnehmen ☺️

Hier gibt es einige tolle Möglichkeiten, von denen ich ohne andere Menschen wohl kaum etwas erfahren hätte.