Es ist völlig legitim, dass du deine Meinung äußerst. Das ist ja auch der Kern dieses Threads.
Du wirst halt leider nicht extrem viele finden, die deine Meinung teilen.
Um das mal zu verdeutlichen: Stell dir vor, man würde einen passionierten Marathonläufer oder ein Kind aus reiner Sorge um deren Sicherheit sein Leben lang nur an der Hand führen.
Sicherlich, sie würden niemals vor ein Auto laufen.
Sie würden niemals hinfallen oder sich verletzen.
Sie wären „maximal sicher“ vor der Welt da draußen.
Aber was würde das mit der Psyche dieser Menschen machen? Sie könnten niemals rennen, niemals die Welt in seinem eigenen Tempo entdecken und würde körperlich wie mental völlig verkümmern.
Genau das passiert bei einem Aussie an der kurzen Leine.
Er „funktioniert“ zwar, aber er lebt nicht sein Potenzial.
Ein Aussie ist kein Mops – er ist der Hochleistungssportler unter den Hunden. Ihn aus Sicherheitsgründen permanent auf zwei Meter einzuschränken, ist so, als würde man einen Porsche nur in der Garageneinfahrt hin- und herfahren, weil er auf der Straße einen Kratzer bekommen könnte.
Ja, das Auto bleibt heil, aber für diesen Zweck reicht doch auch eine Schubkarre.