Nachdem ich alles etwas verfolgen konnte, werd ich jetzt doch nochmal was dazu sagen.
Als erstes vorweg, ich respektiere jede Aussage zu diesem Thema. Beim Verständnis jedoch, komme ich beim besten Willen, teils an meine Grenzen.
Kurz zu den Fakten. In Nürnberg wird die Leinenpflicht, wie folgt definiert: "reißfeste Leine mit höchstens 120cm Länge".
Nachdem ich mit Unkas (Hovawart Rüde, 72 cm Widerrist) eh schon im gesamten Stadtbereich, der Leinenpflicht unterstehe,
bin ich quasi auf den Wald angewiesen, um ihm die entsprechende Auslastung geben zu können.
Zur Definition der Leinenpflicht. Ich bin mit den 120cm nicht ganz einverstanden. Aber ich bin ein absoluter Befürworter der "festen Leine"!
Die Schleppleine ist aus meiner Sicht ein Trainingstool, nichts anderes.
Flexi-Leinen sind meiner Meinung nach auch nicht wirklich hilfreich, weil sie das "Sprachrohr" zum Hund nicht gewährleisten.
Um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine "generelle Leinenpflicht" keinen Sinn macht.
Vielmehr sollte man die Hundehalter entsprechend sensibilisieren, sich der jeweiligen Situation anzupassen, anstatt sie mittels diverser Verbote in die Schranken zu weisen.
Jetzt mal ernsthaft: In welche Richtung wollen wir uns denn entwickeln?
Und um das Thema "Angst vor Hunden" kurz aufzugreifen. Sollte man mir im Wald begegnen, reicht ein höfliches "würden Sie bitte Ihren Hund zurückrufen" aus.
Davon abgesehen finde ich es wirklich schade, dass es offensichtlich nur begrenzt möglich ist, sich in diesem Forum konstruktiv auszutauschen....