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Dogorama
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Anzahl der Antworten 627
heute 21:30

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Katrin
heute 18:44
Das ist das Leben. Es gibt nun mal Risiken.
Und andere müssen dann dann die Konsequenz davon tragen weil Halter XY zu stolz/faul oä war.

Da muss man sich nicht wundern wenn es immer mehr Leinenpflichtgebiete gibt.
 
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Mika
heute 18:45
Mika, das ist nicht speziell auf dich gemünzt. Ich bin nur gerade da hängen geblieben und fand deine Antwort eigentlich ganz anständig. Ich habe nicht alle -ich weiß nicht, wie viele 700 Antwort gelesen. Ich guck immer wieder mal zwischendurch rein. Aber langsam habe ich das Gefühl, dass selbst die Hundehalter ihre eigenen Hunde für Bestien halten. Meiner läuft einfach neben mir her. Tiefenentspannt. Schon immer. Natürlich hat man Verantwortung für sein Tier. Und man muss immer ein Auge drauf haben. Aber das sind doch keine Raubtiere. Der Hund ist doch domestiziert und kein Wolf mehr (der sich übrigens eher vorm Menschen versteckt, als dass er ihm Schaden zufügt). woher kommt dieses – ich muss meinen Hund zur Seite nehmen. Ich muss ihn an die Leine nehmen. Ich muss ihn wegnehmen von den Menschen… Bei uns ist der Hund immer mittendrin und wir nehmen ihn überall mit hin. Gut, das hat jetzt nichts mit BuS Zeit zu tun. Aber generell frage ich mich: was ist denn mit euch los?
Ich bin da eigentlich ganz gelassen. Mein Hund läuft meistens frei. Er ist mit allen Hunden verträglich. Wenn ein angeleinter Hund kommt,geht er Fuß, oder wird kurz angeleint. Leider machen sich viele Hundehalter nicht die Mühe,sich mit Hundesprache-und verhalten, zu beschäftigen.
 
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Momo
heute 18:47
Wenn der Hund zuverlässig im Appell steht ist eine Leine nicht nötig. Kann jeder selber entscheiden. Eigenverantwortung statt ständiger Verbote.
Ich dachte du beziehst dich mit deiner Aussage bezüglich der Leine auf die BuS und nicht auf den Kontakt zu Mitmenschen.
Bei zweitem ist die Leine für mich auch selbstverständlich, bei der BuS wünsche ich mir mehr Eigenverantwortung.
 
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Mika
heute 18:52
Und andere müssen dann dann die Konsequenz davon tragen weil Halter XY zu stolz/faul oä war. Da muss man sich nicht wundern wenn es immer mehr Leinenpflichtgebiete gibt.
Ich kann nun wirklich nicht auf alle Befindlichkeiten der Menschheit Rücksicht nehmen. Mein Hund belästigt niemanden. Wenn jemand ein Krise bekommt, weil in 100m Entfernung ein Hund läuft,ist das nicht mein Problem.
 
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Marie
heute 18:55
Ich kann nun wirklich nicht auf alle Befindlichkeiten der Menschheit Rücksicht nehmen. Mein Hund belästigt niemanden. Wenn jemand ein Krise bekommt, weil in 100m Entfernung ein Hund läuft,ist das nicht mein Problem.
Könnte aber wenns dumm läuft zu deinem Problem werden
 
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Tina
heute 19:06
Ich denke auch die Entfernung ist ein großer Faktor. In einem Stadtpark, wo wir ständig Menschen im Abstand ab 2m begegnen, laufen wir nicht ohne Leine. Einfach aus selbstverständlicher Rücksicht. Sind wir auf einer Wiese im "nirgendwo" und ich kann meinen Hund einschätzen, dass dieser Spaziergänger in 100m Entfernung zwar erkennt, aber total uninteressant findet/in meiner Nähe bleibt und ich sehe, dass wir uns ohnehin nicht aufeinander zu, sondern voneinander weg bewegen, dann Leine ich nicht an. Wenn wir aber aufeinander zu laufen, weil sich unsere Wege kreuzen werden, rufe ich den Hund bei Sichtkontakt möglichst ruhig zurück und Leine an bis wir uns passiert haben und der Abstand wieder weit und groß genug ist und alle sicher ihre Wege weiter beschreiten können. Auch das ist für mich selbstverständlich.
 
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𝕿𝖍𝖊 𝕻𝖆𝖈𝖐
heute 19:11
Ich kann nun wirklich nicht auf alle Befindlichkeiten der Menschheit Rücksicht nehmen. Mein Hund belästigt niemanden. Wenn jemand ein Krise bekommt, weil in 100m Entfernung ein Hund läuft,ist das nicht mein Problem.
Ich muss sagen ich habe da keine Probleme, obwohl ich meine Hunde nicht anleine und wir laufen vorbei wenn genug Platz ist oder gehen zur Seite. Es wird sich bedankt oder man rennt weg. Beides ist mir Recht.
Ich hasse nämlich, wenn mir fremde Menschen zu nah auf die Pelle rücken.
 
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Nathalie
heute 19:14
Ich kann nun wirklich nicht auf alle Befindlichkeiten der Menschheit Rücksicht nehmen. Mein Hund belästigt niemanden. Wenn jemand ein Krise bekommt, weil in 100m Entfernung ein Hund läuft,ist das nicht mein Problem.
So ein denken , finde ich schon sehr rücksichtslos .
 
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Christa
heute 19:17
Ich habe mehr als einmal Aussie und Border Rehe hetzn sehen😱, die sind noch extremer als so manch "Jagdhunderassen" und die Wahrscheinlichkeit das sie eins erwischen um einiges höher, da die ja wahnsinnig schnell "haken schlagen können" kommt ja u.a. aus dem Hüteverhalten...... spricht man abe ganz allgemein Aussie/Border HH auf Jagdverhalten/Jagdtrieb an kommt zu 9xy% die Antwort, nein das sind Hütehunde die haben keinen Jagdtrieb🙈🙄
Mein Sheltie hat auch fast einmal eine Krähe erwischt 😳 damit hab ich auch nicht gerechnet und die Krähe auch nicht ist erst im letzten Moment abgeflogen. Ich hatte aber eher Bedenken dass der Vogel den 5 kg Hund verletzt Krähen hacken ja Richtung Augen . Also Resümee auch ein Hütehund hat einen gewissen Jagdtrieb auch wenn sie super erzogen ist und gut abrufbar ist nix ist 100% !!!
 
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Ulrike
heute 19:19
So ein denken , finde ich schon sehr rücksichtslos .
So ein Denken nenne ich gesunden Menschenverstand. Ich habe es selber schon erlebt, dass aus extremer Entfernung geschrien wird,ich solle meinen Hund anleinen, der wirklich immer tiefenentspannt ist. Abgesehen davon kann doch ein Mensch, der ungefähr 50 m von mir entfernt ist – 100 m ist wohl ein bisschen übertrieben– und vorgibt, extrem Angst zu haben, (obwohl er auf mich eher aggressiv wirkt, )sich selbst die Freiheit nehmen, nicht direkt auf mich zu zu laufen, sondern einen abweichenden Weg zu nehmen. Und wenn man nicht mal mehr so denken darf, na dann mal gute Nacht.