Home / Forum / Sonstiges / Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 631
heute 21:55

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Heike
heute 13:13
Geh auf die Hundewiese dafür sind die da !!!
Es gibt aber nicht in der Stadt oder jedem Ort eine Hundewiese ... Hier gibt es die nicht die man einfach so benutzen kann
 
Beitrag-Verfasser
Marie
heute 13:14
Marie und ich werden vermutlich keine besten Freunde mehr, aber in diesem Punkt muss ich ihr absolut recht geben. Warum? Wir Hundehalter haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Wenn wir dann stur auf unser Recht pochen, nur weil wir uns in unserer Ehre als Halter gekränkt fühlen, macht das die Situation für niemanden besser. Michi, ich glaube dir sofort, dass dein Hund perfekt hört und aufs Wort bei dir läuft – das ist klasse und zeigt, wie viel Arbeit du investiert hast! Aber genau hier liegt der Knackpunkt: Ein Mensch mit einer Phobie sieht keinen Gehorsam, er sieht nur einen freilaufenden Hund. Selbst wenn er völlig entspannt neben dir läuft. Wir wissen schließlich nie, welche Erfahrungen unser Gegenüber gemacht hat, die solche Ängste auslösen. Oft bleibt diesen Menschen dann nur eine Option: Kehrtmachen und den Rückzug antreten. Da ist es doch für uns alle viel entspannter, wenn wir kurz die Leine einklicken. Dein Hund leidet nicht darunter, du hast keinen Stress und dein Gegenüber geht mit einem guten Gefühl aus der Begegnung. Das ist für mich echte Souveränität. Und mal ehrlich: Wir erwarten ja auch Rücksicht. Radfahrer vertrauen unseren Hunden oft blind und schießen ohne Warnung von hinten an uns vorbei – und da sind wir doch die Ersten, die sich über die fehlende Rücksicht aufregen. 😇
Hallo Rainer,das würde ich so nicht sagen das wir keine Freunde mehr werden können 😂 vielleicht vergessen wir den ganzen Scheiss und starten einfach neu👍
Ich bin nicht so furchtbar wie du vielleicht glaubst !!!
So,und jetzt sogar ein fettes Lob von mir für deinen Artikel!
Und bitte nicht wieder falsch verstehen,das mein ich ernst
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Heike
heute 13:20
Meiner Meinung nach lassen die Menschen doch die Tiere nicht in Ruhe. Da brauche ich nur zur Isar gehen, wenn Vögel brüten müssen sie überall grillen
Wir haben hier einen Weiher da sind gerade Babys von den Gänsen ... Täglich sehen ich das Eltern da stehen in ihre Handy schauen und ihre Kinder den Gänsen nachrennen und jagen und nix sagen sie lassen Kinder Kinder sein. Wenn ich da laufen mein Hund läuft an den Enten und Gänsen einfach vorbei weil er es so gelernt hat und die Tiere bleiben ohne Stress zu haben stehen oder liegen ... Hier sind auch schon 1 Schwan und 3 Enten Tod gebissen worden von Hunden an der Leine ... Da sag ich nur : Finde den Fehler
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ivonne
heute 14:03
Was ist bitte ein Kampfhund ?Wir Hundeleute sollten tunlichst solche Diskriminierungen vermeiden.
Laut der Oma die vor 20 Jahren mal das Tierheim besucht hat, der Pudel ihrer Schwester 🤷🏻‍♀️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
wolf
heute 14:05
In meiner Familie habe ich jemanden der Angst vor Hunden hat, die bringt da kein Wort raus. Sie ist eh eher der schüchterne Typ Mensch. Ihr fällt es grundsätzlich schwer Fremde anzusprechen. Solche Menschen gibt es und das nicht gerade selten. Dazu kommen jene die schlechte Erfahrungen gemacht haben (mit Hundehaltern oder allgemein mit Menschen).
Und weil es solche Menschen gibt, sollte man bei Begegnungen grundsätzlich den Hund sichern, egal wie lieb er ist. Man kann ja nicht erwarten, daß diejenigen rumrennen und Spaß daran haben, jeder wildfremden Person ihre Angst auf die Nase zu binden.
Es ist hier doch kein Beinbruch einen sowieso gehorsamen Hund kurz zu sichern, bis daß deutlich ist, ob die anderen Personen ein Problem mit dem Hund haben oder nicht. Und wenn der Hund nicht gehorsam ist, muß der Freilauf überdacht werden.

Das gleiche gilt bei Begegnungen mit Radfahren und Reitern, Hund sichern und freundlich grüßen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ivonne
heute 14:07
Hallo Rainer,das würde ich so nicht sagen das wir keine Freunde mehr werden können 😂 vielleicht vergessen wir den ganzen Scheiss und starten einfach neu👍 Ich bin nicht so furchtbar wie du vielleicht glaubst !!! So,und jetzt sogar ein fettes Lob von mir für deinen Artikel! Und bitte nicht wieder falsch verstehen,das mein ich ernst
Na toll.... können wir das Popcorn also wieder wegpacken? 🤪
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jas Men
heute 14:18
Man bricht sich aber auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man einfach freundlich darum bittet, den Hund anzuleinen, anstatt nichts zu sagen, böse zu gucken und sich hinterher darüber aufzuregen. WENN man schon nicht bereit dazu ist, an seiner Angst zu arbeiten und sich ein wenig über Hundekommunikation zu informieren. Meine Meinung. Ein freundlicher Hinweis und die allermeisten HH würden umgehend anleinen.
Im Grunde gebe ich dir recht. Aber wenn ich Angst vor Hunden hätte und ich würde nen Weg gehen, wo viele Menschen mit freilaufenden Hunden unterwegs sind, z. B. um einen See herum, oder ein Feldweg … Würde mich das schon iwann nerven, dass ich z. B. mein Telefongespräch mehrmals unterbrechen muss, um jemanden zu bitten, doch seinen Hund anzuleinen … Ja, man kann das mal machen, aber als verantwortungsvoller HH sollte man dies einfach mitbedenken und einfach machen… kostet ja nicht wirklich was, vielleicht ein Leckerchen : )

Und vielleicht hat der „Angstmensch“ schon vorher an seiner Angst gearbeitet und traf dabei aber leider auf die „der tut nix“ HH, welche dann seine Angst verstärkt haben. Kann auch sein, dass der Mensch gerade nicht reden kann, Zahnarzt etc. Man weiß ja nie, was die Menschen erlebt haben oder in welcher Verfassung sie gerade sind …

Ich persönlich finde es auch angenehmer, wenn ich, um Jahreswechsel herum, nicht jeden darauf ansprechen muss, das Böllern zu unterlassen, wenn ich an denen vorbeigehe …

Aber klar, wenn man mal nicht dran denkt, den Hund in solchen Situationen anzuleinen, gibt das der Gegenseite noch lange kein recht unhöflich darauf hinzuweisen …
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Thimmy
heute 14:25
Ich finde die Leinenpflicht richtig ( ich will damit nicht sagen das, der Freilauf nicht wichtig wäre). Wir haben es so geregelt, im Garten darf Sie toben, spielen rennen, und draußen an die Leine, und auf dem Hundeplatz nach dem Training natürlich spielen auf dem Gelände.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Michi
heute 14:28
Im Grunde gebe ich dir recht. Aber wenn ich Angst vor Hunden hätte und ich würde nen Weg gehen, wo viele Menschen mit freilaufenden Hunden unterwegs sind, z. B. um einen See herum, oder ein Feldweg … Würde mich das schon iwann nerven, dass ich z. B. mein Telefongespräch mehrmals unterbrechen muss, um jemanden zu bitten, doch seinen Hund anzuleinen … Ja, man kann das mal machen, aber als verantwortungsvoller HH sollte man dies einfach mitbedenken und einfach machen… kostet ja nicht wirklich was, vielleicht ein Leckerchen : ) Und vielleicht hat der „Angstmensch“ schon vorher an seiner Angst gearbeitet und traf dabei aber leider auf die „der tut nix“ HH, welche dann seine Angst verstärkt haben. Kann auch sein, dass der Mensch gerade nicht reden kann, Zahnarzt etc. Man weiß ja nie, was die Menschen erlebt haben oder in welcher Verfassung sie gerade sind … Ich persönlich finde es auch angenehmer, wenn ich, um Jahreswechsel herum, nicht jeden darauf ansprechen muss, das Böllern zu unterlassen, wenn ich an denen vorbeigehe … Aber klar, wenn man mal nicht dran denkt, den Hund in solchen Situationen anzuleinen, gibt das der Gegenseite noch lange kein recht unhöflich darauf hinzuweisen …
Es gibt auch Hundehalter die sehr unfreundlich und beratungstrstitent sind, trotz Ansprache, da wirds schwierig und Hundehalter mit Handy und Leine sind auch schwierig
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ivonne
heute 14:31
Im Grunde gebe ich dir recht. Aber wenn ich Angst vor Hunden hätte und ich würde nen Weg gehen, wo viele Menschen mit freilaufenden Hunden unterwegs sind, z. B. um einen See herum, oder ein Feldweg … Würde mich das schon iwann nerven, dass ich z. B. mein Telefongespräch mehrmals unterbrechen muss, um jemanden zu bitten, doch seinen Hund anzuleinen … Ja, man kann das mal machen, aber als verantwortungsvoller HH sollte man dies einfach mitbedenken und einfach machen… kostet ja nicht wirklich was, vielleicht ein Leckerchen : ) Und vielleicht hat der „Angstmensch“ schon vorher an seiner Angst gearbeitet und traf dabei aber leider auf die „der tut nix“ HH, welche dann seine Angst verstärkt haben. Kann auch sein, dass der Mensch gerade nicht reden kann, Zahnarzt etc. Man weiß ja nie, was die Menschen erlebt haben oder in welcher Verfassung sie gerade sind … Ich persönlich finde es auch angenehmer, wenn ich, um Jahreswechsel herum, nicht jeden darauf ansprechen muss, das Böllern zu unterlassen, wenn ich an denen vorbeigehe … Aber klar, wenn man mal nicht dran denkt, den Hund in solchen Situationen anzuleinen, gibt das der Gegenseite noch lange kein recht unhöflich darauf hinzuweisen …
Alles richtig, was du sagst.
Allerdings sehe ich doch, wenn ich aufmerksam bin und meine Umgebung im Blick habe, ob der Gegenüber Angst hat. Denn das sieht man wirklich! Wenn mir jemand entgegenkommt, hole ich meinen Hund eh immer zu mir.
Als Kind gab es einen Beißvorfall direkt neben mir. Der Hund kannte mich, war mega kinderlieb und wollte mich vor meiner Tante beschützen, die er nicht kannte, er hat erst sie gebissen und mich dann weggezogen, ich bin auf den Rücken gefallen, er hat sich über mich gestellt und mir das Gesicht abgeleckt, bis die Besitzerin da war und ihn von mir gezogen hat. Ich hatte von da an panische Angst. Ich hatte allerdings mehr Angst vor Hunden die wie dull an der Leine waren, als vor den Hunden, die ihrem Besitzer gefolgt sind und gehört haben.

Um den Bogen zum BuS zu ziehen. Was ist schlimmer für die Bodenbrüter ...ein Hund der ohne Leine folgt und den Weg nicht verlässt oder ein Hund der an der Leine unkontrolliert rumspringt. Links ins Gras zieht, rechts ins Gras zieht?