Man bricht sich aber auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man einfach freundlich darum bittet, den Hund anzuleinen, anstatt nichts zu sagen, böse zu gucken und sich hinterher darüber aufzuregen. WENN man schon nicht bereit dazu ist, an seiner Angst zu arbeiten und sich ein wenig über Hundekommunikation zu informieren. Meine Meinung.
Ein freundlicher Hinweis und die allermeisten HH würden umgehend anleinen.
Im Grunde gebe ich dir recht. Aber wenn ich Angst vor Hunden hätte und ich würde nen Weg gehen, wo viele Menschen mit freilaufenden Hunden unterwegs sind, z. B. um einen See herum, oder ein Feldweg … Würde mich das schon iwann nerven, dass ich z. B. mein Telefongespräch mehrmals unterbrechen muss, um jemanden zu bitten, doch seinen Hund anzuleinen … Ja, man kann das mal machen, aber als verantwortungsvoller HH sollte man dies einfach mitbedenken und einfach machen… kostet ja nicht wirklich was, vielleicht ein Leckerchen : )
Und vielleicht hat der „Angstmensch“ schon vorher an seiner Angst gearbeitet und traf dabei aber leider auf die „der tut nix“ HH, welche dann seine Angst verstärkt haben. Kann auch sein, dass der Mensch gerade nicht reden kann, Zahnarzt etc. Man weiß ja nie, was die Menschen erlebt haben oder in welcher Verfassung sie gerade sind …
Ich persönlich finde es auch angenehmer, wenn ich, um Jahreswechsel herum, nicht jeden darauf ansprechen muss, das Böllern zu unterlassen, wenn ich an denen vorbeigehe …
Aber klar, wenn man mal nicht dran denkt, den Hund in solchen Situationen anzuleinen, gibt das der Gegenseite noch lange kein recht unhöflich darauf hinzuweisen …