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Dogorama
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heute 07:14

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Silke
9. März 00:24
Leinenpflicht in der Brut-und Setzzeit, bedeutet aber nicht Schleppleine. Damit kann der Hund ins Unterholz,je nach Länge der Leine.
Das ist richtig. Deshalb hab ich ja auch geschrieben, dass jeder damit verantwortungsvoll umgehen sollte. Meine darf nicht ins Unterholz und die Schleppi gibt's eben auf dem Rasen oder der Hundewiese. Es sei denn, es ist ein eingezäunter Freilauf. Dann darf sie auch ohne. 😉
Aber die Schleppleine ist halt auch Freilauf.
Wie hier schon oft diskutiert wurde: Jeder macht es anders, aber was ist Recht, richtig, geduldet oder schlichtweg falsch?
 
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Momo
9. März 00:32
Natürlich hat es mit Rücksichtnahme zu tun!Und Waltraut spricht die Angst bei manchen Menschen an! Es gibt sie nun mal,Menschen die Angst haben, vielleicht durch schlechte Erfahrungen oder durch Erziehung ! Warum können wir HH denn da nicht drauf Rücksicht nehmen? Ein unangeleinter Hund kann manche Menschen in Panik versetzen,ob er gehorcht spielt da keine Rolle! Vielleicht hat der Eine oder Andere hier auch Ängste vor anderen Tieren und ist froh wenn Rücksicht genommen wird! Also was ist so furchtbar den Hund an die Leine zu nehmen,statt nur an die Seite zu nehmen !
Sorry, aber seine Ängste in den Griff zu bekommen, ist nun mal persönliche Angelegenheit. Ich kann andere Autofahrer auch nicht dazu zwingen, sich nicht ins Auto zu setzen, weil sie mir mit ihrer Fahrweise Angst einjagen. Dann fahre ICH eben lieber nicht.
Zumal es einen Haufen dämliche Menschen (darunter auch viele Hundehalter) gibt, die meinen Hund ungefragt bedrängen und sich dann wundern, wenn er abschnappt, selbst wenn er an der Leine ist.
Dann nehme ich ihn lieber ins Fuß und lass ihn kurz auf mich fokussieren. Sieht man schon von weitem und man muss noch nicht mal grüßen wenn man keine Lust hat. 😋
 
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Timea
9. März 01:19
Sorry, aber seine Ängste in den Griff zu bekommen, ist nun mal persönliche Angelegenheit. Ich kann andere Autofahrer auch nicht dazu zwingen, sich nicht ins Auto zu setzen, weil sie mir mit ihrer Fahrweise Angst einjagen. Dann fahre ICH eben lieber nicht. Zumal es einen Haufen dämliche Menschen (darunter auch viele Hundehalter) gibt, die meinen Hund ungefragt bedrängen und sich dann wundern, wenn er abschnappt, selbst wenn er an der Leine ist. Dann nehme ich ihn lieber ins Fuß und lass ihn kurz auf mich fokussieren. Sieht man schon von weitem und man muss noch nicht mal grüßen wenn man keine Lust hat. 😋
Da Ihr Hund auch nicht kastriert ist, wie verhält er sich bei Begegnung läufiger Hündinnen?
 
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Jeannine
9. März 02:39
Absolut sinnvoll und dringend benötigt. Leider sind noch immer viel zu viele Halter mit unangeleinten Hunden unterwegs, die überhaupt nicht hören.
Das ist Richtig, nur leider halten sich einige sich nicht dran, leider schon oft selber erlebt, wo ein anderer Hund auf uns zu kam ohne Leine und wollte nach meinem Hund schnappen und das war aber nicht im Wald
 
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Ivonne
9. März 04:44
Da Ihr Hund auch nicht kastriert ist, wie verhält er sich bei Begegnung läufiger Hündinnen?
Es geht hier nicht um läufige Hündinnen, sondern um die BuS.
 
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Tina
9. März 05:04
Sorry, aber seine Ängste in den Griff zu bekommen, ist nun mal persönliche Angelegenheit. Ich kann andere Autofahrer auch nicht dazu zwingen, sich nicht ins Auto zu setzen, weil sie mir mit ihrer Fahrweise Angst einjagen. Dann fahre ICH eben lieber nicht. Zumal es einen Haufen dämliche Menschen (darunter auch viele Hundehalter) gibt, die meinen Hund ungefragt bedrängen und sich dann wundern, wenn er abschnappt, selbst wenn er an der Leine ist. Dann nehme ich ihn lieber ins Fuß und lass ihn kurz auf mich fokussieren. Sieht man schon von weitem und man muss noch nicht mal grüßen wenn man keine Lust hat. 😋
🤦‍♀️
 
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Tina
9. März 05:12
Ich denke es sollte jeder selber wissen ob man seinen Hund vertrauen kann oder auch nicht .... Das hängt nunmal auch von der Herkunft und der Rasse ab . Fakt ist wir haben alle eine Verantwortung für unsere Hunde & unsere Mitmenschen. Da gehört nunmal Respekt & gegenseitige Rücksichtnahme dazu ,was auch ohne Leine funktioniert. Und Fakt ist auch ein Hund hat im Dickicht nichts zu suchen um irgendwelches Wild aufzuschrecken und womöglich noch zu jagen, auch das gehört zu unserer Verantwortung. Man kann sich drüber aufregen oder es einfach auch lassen. Das Gesetz gibt es ja nicht erst seit gestern. Ich werde Leni definitiv anleinen ,weil es in NDS nunmal Pflicht ist und ich bestimmt nicht freiwillig 5000 Euro Strafe zahlen möchte ...... außerdem nehme ich Rücksicht auf das Wild & die Bodenbrüter,was ich im übrigen das ganze Jahr mache,da sie auf dem Weg bleiben muss zu jeder Jahreszeit.
🙏👍
 
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Steffi
9. März 06:06
Guten Morgen, hier werden bereits wieder munter die Themen vermischt. BuS-Zeit, Schleppleine, Hundebegegnu hen, Ängste...dazu wird der Ton blöd..Unterschwellige Überheblichkeit trifft auf missionarischen Eifer, Sturheit unterschwellige Aggressivität oder Angst.
Ach ja, so machen wir es:
Hund und Menschen bleiben während der Brut uns Setzzeit auf den Wegen, im Wald immer. Gleiches gilt für die Schleppleine, falls die genutzt wird.
 
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Katrin
9. März 06:23
Guten Morgen, hier werden bereits wieder munter die Themen vermischt. BuS-Zeit, Schleppleine, Hundebegegnu hen, Ängste...dazu wird der Ton blöd..Unterschwellige Überheblichkeit trifft auf missionarischen Eifer, Sturheit unterschwellige Aggressivität oder Angst. Ach ja, so machen wir es: Hund und Menschen bleiben während der Brut uns Setzzeit auf den Wegen, im Wald immer. Gleiches gilt für die Schleppleine, falls die genutzt wird.
...und im Einwirkbereich (Nähe) des Halters.
 
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Ulrike
9. März 06:37
Natürlich hat es mit Rücksichtnahme zu tun!Und Waltraut spricht die Angst bei manchen Menschen an! Es gibt sie nun mal,Menschen die Angst haben, vielleicht durch schlechte Erfahrungen oder durch Erziehung ! Warum können wir HH denn da nicht drauf Rücksicht nehmen? Ein unangeleinter Hund kann manche Menschen in Panik versetzen,ob er gehorcht spielt da keine Rolle! Vielleicht hat der Eine oder Andere hier auch Ängste vor anderen Tieren und ist froh wenn Rücksicht genommen wird! Also was ist so furchtbar den Hund an die Leine zu nehmen,statt nur an die Seite zu nehmen !
Ich bin auch der Meinung, dass es mehr Vertrauen bei ängstlichen Menschen erwecken sollte, wenn sie sehen, dass der Hundehalter seinen Hund zu sich zurückrufen KANN , ins Sitz nehmen KANN und der ängstliche Mensch (und es werden heutzutage genug Möglichkeiten angeboten, seine Ängste in den Griff zu bekommen..) passieren kann. Viele Hunde, die an der Leine sind, haben überhaupt keine Erziehung und machen so einen Radau, dass selbst ich Angst bekommen könnte.
Und das ist glaube ich, dass größte Problem: der eine arbeitet nicht mit seinem Hund, der andere arbeitet nicht an sich selbst. Aber die Schuld wird immer beim anderen gesucht.