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Dogorama
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Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Michi
8. März 21:46
Natürlich hat es mit Rücksichtnahme zu tun!Und Waltraut spricht die Angst bei manchen Menschen an! Es gibt sie nun mal,Menschen die Angst haben, vielleicht durch schlechte Erfahrungen oder durch Erziehung ! Warum können wir HH denn da nicht drauf Rücksicht nehmen? Ein unangeleinter Hund kann manche Menschen in Panik versetzen,ob er gehorcht spielt da keine Rolle! Vielleicht hat der Eine oder Andere hier auch Ängste vor anderen Tieren und ist froh wenn Rücksicht genommen wird! Also was ist so furchtbar den Hund an die Leine zu nehmen,statt nur an die Seite zu nehmen !
Ich sorge dafür, dass kein Mensch oder Hund Angst vor meinem Hund haben muss.
Dazu muss ich ihn nicht ständig an der Leine führen.
Wenn uns jemand entgegen kommt, dann wird er schon auf Entfernung angeleint.
Lebenslängliche Leinenpflicht gibt es für uns nicht .
Und abgesehen davon geht es hier um die BuS !
 
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Marie
8. März 21:47
Ja genau mit einer Leine hat man automatisch jeden Hund oder Hunde unter Kontrolle.. 😅 Es spielt sehr Wohl eine Rolle, ob ein Hund gehorcht. Schließlich wiegt nicht jeder Hund gleich.
Da hast du mich falsch verstanden .
Für den Menschen der Angst hat spielt es keine Rolle ob der Hund gehorcht!
Für ihn ist die optische Sicherung wichtig.
 
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Marie
8. März 21:52
Ich sorge dafür, dass kein Mensch oder Hund Angst vor meinem Hund haben muss. Dazu muss ich ihn nicht ständig an der Leine führen. Wenn uns jemand entgegen kommt, dann wird er schon auf Entfernung angeleint. Lebenslängliche Leinenpflicht gibt es für uns nicht . Und abgesehen davon geht es hier um die BuS !
Von ständig an der Leine führen hab ich nicht geschrieben!
 
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Nathalie
8. März 21:54
Ich sorge dafür, dass kein Mensch oder Hund Angst vor meinem Hund haben muss. Dazu muss ich ihn nicht ständig an der Leine führen. Wenn uns jemand entgegen kommt, dann wird er schon auf Entfernung angeleint. Lebenslängliche Leinenpflicht gibt es für uns nicht . Und abgesehen davon geht es hier um die BuS !
Habe noch ein Bild von dir im Kopf ,da steht Müsli auf einer Wiese und vor euch sind viele Rehe..... und er schaut nur zu
Passt besser zum Thema 😁
 
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Michi
8. März 21:55
Von ständig an der Leine führen hab ich nicht geschrieben!
Warum kommentierst du meinen Beitrag dann so latent aggressiv?
Wo habe ich geschrieben, dass mein Hund andere Leute belästigen darf?
Wenn ich meinen Hund anleine, wenn mir jemand entgegen kommt, dann sollte es auch für einen ängstlichen Menschen ausreichen, denn in Luft können wir uns ja nicht auflösen!
 
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Tina
8. März 21:58
Ich finde es sehr wichtig seinen Hund soweit zu erziehen, dass dieser ohne Leine laufen kann und aufs Wort hört. Darauf arbeiten wir auch hin, trainieren sehr viel, an freien Flächen ohne große Reize sind wir gern ohne Leine und genießen es diese Option zu haben.

Ein ständig draußen immer nur mit Leine gehen ein Leben lang - das empfinde ich selbst als nicht artgerecht und riesige Einschränkung.
 
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Mika
8. März 22:14
Ich finde es sehr wichtig seinen Hund soweit zu erziehen, dass dieser ohne Leine laufen kann und aufs Wort hört. Darauf arbeiten wir auch hin, trainieren sehr viel, an freien Flächen ohne große Reize sind wir gern ohne Leine und genießen es diese Option zu haben. Ein ständig draußen immer nur mit Leine gehen ein Leben lang - das empfinde ich selbst als nicht artgerecht und riesige Einschränkung.
Leider erleben ich immer wieder,dass Menschen einen Welpen haben,und Angst haben ,ihn frei laufen zu lassen. Gerade in der Zeit ,den Folgezrieb nutzen,und den Rückruf zu etablieren. Sicher muss das immer wieder aufgefrischt werden . Aber der Grundstück ist gelegt.
 
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Tina
8. März 22:32
Leider erleben ich immer wieder,dass Menschen einen Welpen haben,und Angst haben ,ihn frei laufen zu lassen. Gerade in der Zeit ,den Folgezrieb nutzen,und den Rückruf zu etablieren. Sicher muss das immer wieder aufgefrischt werden . Aber der Grundstück ist gelegt.
Definitiv.
Ich habe dazu gesagt oft das Gefühl, dass heutzutage teilweise viel zu viel Rund um das Thema Erziehung beim Hund zu stark theoretisiert wird. Der Mensch immer mehr verlernt das natürliche/instinktive Repertoire im Umgang mit Hund abzurufen. Immer mehr Verunsicherung und weniger Vertrauen in das eigentlich vorhandene Potential - das wir allein schon mit und vom Hund so viel lernen wie wir mit ihm umzugehen haben.

Damit möchte ich nicht sagen, dass Theorie nutzlos ist. Aber mMn eher eine Ergänzung und nicht der Grundstein.
 
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Stefan
8. März 22:33
Mein Hund ist immer an der Leine wenns nötig ist sonst ist er frei
 
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Momo
9. März 00:24
Ohne jetzt viel zu lesen. Wir haben eine ganz klare Entscheidung getroffen. Ohne Leine wann immer es geht, von Anfang an. Nur so konnten wir das etablieren was wir haben: Der Hund ist wegtreu, nie mehr als 30 Meter von uns weg, hört auf "Halt" unter jeglichen Umständen.
Im Wald kommt die Schleppleine dran. Wenn er sonst irgendwo Witterung aufnimmt, erkennt man das und nimmt ihn für ein paar Meter sicherheitshalber auch an die Leine. Heißt für uns: Aufmerksamkeit auf dem Spaziergang. Immer. Bei Fremdhunden und Fahrradklingeln hält er zuverlässig von alleine an. Ich schenke meiner Kompetenz als Halter und meinem Hund dieses Vertrauen gerne und wir genießen den täglichen Freilauf. Punkt.