Home / Forum / Rasse-spezifisches / Welche Rasse könnte das sein ?

Verfasser-Bild
sabine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 33
zuletzt 26. März

Welche Rasse könnte das sein ?

Würde gerne wissen was eure Ideen wären welche Rassen könnten sich in meinem Hund verstecken es ist ein tierheim Hund und ich weiß dass er aus Rumänien ist Würde mich interessieren damit ich mit meinem Lernprozess ein bisschen weiterkomme denn er jagt alles was vorbei läuft und er zeigt auch an Wie gewöhne ich ihm das Jagen ab?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Das
25. März 13:59
Das muss nicht jagen sein, das kann auch Reizüberflutung oder Hütehundverhalten sein. Ich würde mich nicht so aufs Jagen einschießen. Ich dachte auch, ich hätte einen Jagdhundmix. Beim Test bei ForGen hat sich herausgestellt, dass ich einen Herdi-Hütehundmix mit bisschen Jagdanteilen habe. Sie jagt sehr gerne, aber ich muss den Hüti im Auge behalten.
Aber das Hüteverhalten ist doch Jagdverhalten, wo das fixieren und anschleichen genetisch in der Zucht selektiert wurde, um es sich zb. zum hüten von Schafen zu nutze zu machen.
 
Beitrag-Verfasser
Liane
25. März 14:20
Aber das Hüteverhalten ist doch Jagdverhalten, wo das fixieren und anschleichen genetisch in der Zucht selektiert wurde, um es sich zb. zum hüten von Schafen zu nutze zu machen.
Hühteverhalten :Hund beschützt seine Herde vor Bedrohung und hält sie zusammen.
Jagdverhalten :Hund rennt, hetzt hinter der Beute her um es zu reißen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
25. März 14:30
Mmh, vielleicht mal Reizangeltraining machen?🤔

Hier mein Lieblingsvideo dazu:

https://youtu.be/FrJGVS7yJPs?si=rHZEc1DNN8aRPLU7

Da lernt man dann auch die feinen Nuancen der Hundereaktion kennen…
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
25. März 14:32
Hühteverhalten :Hund beschützt seine Herde vor Bedrohung und hält sie zusammen. Jagdverhalten :Hund rennt, hetzt hinter der Beute her um es zu reißen.
Naja, aber das Hinterherrennen getriggert durch Bewegungsreize bleibt schon das Gleiche.

Unser Vollblut-Hütehund (4 verschiedene Hütehundrassen!) tut nix lieber als Bewegungsreizen hinterherzurennen!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jochen
25. März 15:19
Aber das Hüteverhalten ist doch Jagdverhalten, wo das fixieren und anschleichen genetisch in der Zucht selektiert wurde, um es sich zb. zum hüten von Schafen zu nutze zu machen.
Ja, aber Reizüberflutung kann es schon sein... Das liest sich alles schon nach erhöhtem Stress, vllt. insgesamt auch erstmal etwas Ruhe reinbringen, dass der Timeslot länger wird zum Bestätigen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Das
25. März 15:27
Hühteverhalten :Hund beschützt seine Herde vor Bedrohung und hält sie zusammen. Jagdverhalten :Hund rennt, hetzt hinter der Beute her um es zu reißen.
Hatte ich auch kommentiert:

"Wie lange hast du den Hund ?
Auch Stress kann eine Rolle spielen das er auf alles reagiert.
Jagen kann Stress abbauen.
Lass dein Hund zb nur gesichert in den Freilauf wenn er keine Stresshormone mehr im Körper hat, dass kann je nach vorrangeganener Situation bis zu einer Woche dauern, oder auch situativ wie eine stressige Hundebegegnung, oder unmittelbar vor dem Spaziergang eine unangenehme Ohrreinigung, Krallen schneiden, Bürsten...

Und ja, gesichert an der Leine lass deinen Hund reize anschauen, er muss sich damit auseinander setzen dürfen!
Wenn er dann ein Verhalten zeigt was gut ist wie ruhig zu stehen und zu schauen lobe deinen Hund, rede freundlich mit ihm."

Und ja, auch Reizüberflutung kann das sein. 👍🏻
Und auch positiver Stress ...
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Das
25. März 15:29
Hühteverhalten :Hund beschützt seine Herde vor Bedrohung und hält sie zusammen. Jagdverhalten :Hund rennt, hetzt hinter der Beute her um es zu reißen.
Aber das Hüteverhalten gehört zum Verhalten des jagens.
Es gibt nicht -das- Hüteverhalten.
Natürlich ist die endhandlung eine andere, es bleibt aber ebenso Jagdverhalten.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kirsten
25. März 22:14
Wenn er ein Huhn oder sonstiges wild sieht bleibt er kurz stehen und schaut nur dann versuche ich ihn schnell zu loben aber auch in der nächsten Sekunde läuft ja schon los
Ich denke, die Bereitschaft den Weg zu verlassen um zum Wild aufzuschließen ist bei den meisten Jagdhunden da ☺️ Die meisten werden wohl anfangs ordentlich unter Strom stehen, und auch hinterhergehen wollen, weswegen eine Absicherung über die Schleppleine unbedingt sinnvoll ist. Viele Situationen können mit der Zeit zunehmend besser auch im Anzeigeverhalten absolviert werden, oder in dem die Spannung anderweitig abgebaut wird.

Welches Verhalten oder was für Hilfsmittel wirksam sein können, um mit der Situation umzugehen, kann je nach Hund, Erregung und Wildsituation variieren.

Das das Zeitfenster zunächst so kurz ist, empfinde ich allerdings als völlig normal (: Es benötigt eben auch wiederholte Auseinandersetzung mit der Situation.

Zusätzlich zum Hund kann es auch vom eigenen Verhalten abhängen.
Ich habe mich früher sehr stark kontrollierend meiner Hündin gegenüber verhalten, aus Sorge, dass mir die Situation entgleitet. Wenn man fürchtet, dass der Hund losschießt, geht man ggf. näher an den Hund ran, um das verhindern oder um rechtzeitig eingreifen zu können. Durch das Annähern an den Hund kann es aber passieren, dass man den Hund dadurch körpersprachlich noch mehr zum Wild (also Richtung Unterholz) hineindrückt.
Oder man setzt den Hund blöderweise über Strenge oder auch über sehr aufgeregtes Lob (wenn man möchte, dass der Hund schnell zu einem umdreht) unter Druck, dass er schnell eine Entscheidung trifft, was dazu beitragen kann, dass das Anzeigeverhalten durch den inneren Konflikt viel kürzer ausfällt.

Beim eingestellten Video von Frauchen sieht man sehr schön, dass sie sich mit Dracu zwar mitbewegt, aber ihn nicht bedrängt. Sie verlangsamt, bleibt mit ihm stehen, statt ihn tiefer in die Situation reinzuschieben ☺️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Natalie
25. März 22:27
Ein Pointer vielleicht? (Jagdhund / Vorstehhund) Bezüglich Jagdverhalten haben mir die „Wege zur Freundschaft“-Bücher von Ulli Reichmann (oder wer viel stärker Richtung Training gehen möchte Ines Scheuer-Dinger) sehr geholfen.
Ich würde auch auf einen English Pointer Mischling tippen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Das
26. März 03:24
Ich denke, die Bereitschaft den Weg zu verlassen um zum Wild aufzuschließen ist bei den meisten Jagdhunden da ☺️ Die meisten werden wohl anfangs ordentlich unter Strom stehen, und auch hinterhergehen wollen, weswegen eine Absicherung über die Schleppleine unbedingt sinnvoll ist. Viele Situationen können mit der Zeit zunehmend besser auch im Anzeigeverhalten absolviert werden, oder in dem die Spannung anderweitig abgebaut wird. Welches Verhalten oder was für Hilfsmittel wirksam sein können, um mit der Situation umzugehen, kann je nach Hund, Erregung und Wildsituation variieren. Das das Zeitfenster zunächst so kurz ist, empfinde ich allerdings als völlig normal (: Es benötigt eben auch wiederholte Auseinandersetzung mit der Situation. Zusätzlich zum Hund kann es auch vom eigenen Verhalten abhängen. Ich habe mich früher sehr stark kontrollierend meiner Hündin gegenüber verhalten, aus Sorge, dass mir die Situation entgleitet. Wenn man fürchtet, dass der Hund losschießt, geht man ggf. näher an den Hund ran, um das verhindern oder um rechtzeitig eingreifen zu können. Durch das Annähern an den Hund kann es aber passieren, dass man den Hund dadurch körpersprachlich noch mehr zum Wild (also Richtung Unterholz) hineindrückt. Oder man setzt den Hund blöderweise über Strenge oder auch über sehr aufgeregtes Lob (wenn man möchte, dass der Hund schnell zu einem umdreht) unter Druck, dass er schnell eine Entscheidung trifft, was dazu beitragen kann, dass das Anzeigeverhalten durch den inneren Konflikt viel kürzer ausfällt. Beim eingestellten Video von Frauchen sieht man sehr schön, dass sie sich mit Dracu zwar mitbewegt, aber ihn nicht bedrängt. Sie verlangsamt, bleibt mit ihm stehen, statt ihn tiefer in die Situation reinzuschieben ☺️
Genau, eine Leine ist durchweg zwingend notwendig, das der Hund selbst nicht durchstarten kann und zum erfolgt kommt.
Zudem verhält man sich selbst ruhiger wenn man weiß es kann durch die Leine nichts passieren und man hat aller Zeit der Welt den Hund bei den Verhalten zu loben was er zeigen soll.

Wenn man natürlich den Hund nicht sichert und er Hühner Jagd wie aus dem Beitrag des Profils hervorgeht, wird das nie was werden.
Man muss sich schon Mühe geben als Halter. 😔
Das Verhalten festigt sich mit jedem Erfolg mehr, und die Halterin hat es schwerer dagegen anzukommen.