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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Jän.

Welche Rasse kann man noch mit guten Gewissen kaufen?

Hallo zusammen, es wird ja viel über Rassen, Qualzuchten, Genetik und daraus folgende Erbkrankheiten gesprochen. Fehlfarben, Überzüchtungen und Hunde sollen nicht einfach wahllos vermehrt werden. Demnach sind Mischlinge auch nichts :) Die Diskussion wieso eine Rasse nicht gesund ist, kann gerne in den anderen Threads weitergeführt werden. Mich würde hier mal interessieren, welchen Hund kann man sich denn aktuell noch mit gutem Gewissen anschaffen? Ich weiß nicht, ob ich noch mal einen Dalmatiner kaufen würde. So ganz gesund, ist die Rasse mit ihrem Gendefekt auch nicht.
 
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Petra
12. Jän. 11:02
Na es geht ja nicht darum, dass der Hund dann keine QZ mehr ist 😅. Sondern, dass man keine Nachfrage schafft und dadurch keine weitere Zucht fördert. Natürlich verarscht man sich teils selbst, wenn man eine spezifische QZ möchte und dann das "Hintertürchen" TS nutzt. Am Ende ist der Beweggrund scheiße, die Tat oder das Ergebnis aber gut. Man gibt einem ungewollten Hund ein Zuhause und entlastet Tierheim/Shelter.
Gehört aber nicht zum Thema hier.
 
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Julia 🐾Nero
12. Jän. 11:11
Gehört aber nicht zum Thema hier.
Du hast es doch zum Thema gemacht.

Ich meinem Beitrag ging es darum, dass ich Chihuahuas mag, aber aufgrund ihrer Gesundheit keinen kaufen möchte. Thema lautet ja, welchen Hund kann man guten Gewissens kaufen.

Stattdessen informiere ich mich über den Papillon, weil ich den vermutlich mit gutem Gewissen kaufen könnte, da ich bisher Hinweise dazu finde, dass es eine gesunde Rasse ist.

Der TS war ein Nebengedanke, an dem du dich aufhängst. Und zwar mehrfach.
 
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Steffi
12. Jän. 11:23
Du hast es doch zum Thema gemacht. Ich meinem Beitrag ging es darum, dass ich Chihuahuas mag, aber aufgrund ihrer Gesundheit keinen kaufen möchte. Thema lautet ja, welchen Hund kann man guten Gewissens kaufen. Stattdessen informiere ich mich über den Papillon, weil ich den vermutlich mit gutem Gewissen kaufen könnte, da ich bisher Hinweise dazu finde, dass es eine gesunde Rasse ist. Der TS war ein Nebengedanke, an dem du dich aufhängst. Und zwar mehrfach.
Nach den Infos, die man über den Papillon findet, gibt es gesundheitliche Schwachstellen und da ist es sicher wichtig, sich die Zucht genau anzusehen. Super finde ich die hohe Lebenserwartung. Es gibt ja Rassen, bei denen die Lebenserwartung sehr niedrig ist und da fällt es mir schwer, die Kaufentscheidung nachzuvollziehen.
 
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Katja
12. Jän. 11:37
Kann auch sein, ist in schriftlicher Form manchmal nicht so eindeutig. Allerdings bleibt die Aussage, dass man mit einer TS QZ im Stadtbild die Nachfrage nach QZ erhöhen würde und man dadurch die Welt verschlechtert. Katjas Hund hat ja selber auch ein QZ Merkmal. Weiß nicht ob es einer Rasse im Mix geschuldet ist oder eine spontane Mutation. Ich würde aber nicht sagen, dass man Polli verstecken oder gar im Shelter hätte lassen sollen, um Kurzrutiggkeit nicht weiter zu promoten. Ein heikles Thema ist es natürlich schon. Eine gute Lösung fällt mir auch nicht ein. Ein Schild um den Hals "ich bin eine QZ, kauft mich nicht" kann man dem Hund ja nicht umhängen. Was also tun mit alle den QZ Hunden aus dem TS?
Ne, das hast Du irgendwo in den falschen Hals gekriegt: Mein Beitrag war als Ergänzung zu Deinem gedacht, nicht als Kritik! Mir war wichtig, für die, die hier mitlesen, festzustellen, dass wenn QZ aus TS, dann auch operieren… auch in nem schönen Zuhause würde ich z.B. nen Bully-Mix nicht weiter in der Atemnot belassen; dann echt lieber einschläfern… meine Meinung.

Von dem Papillon hatte ich echt nur nach Deinen Quellen gefragt (da ich weiß, dass Du sowas immer hast!😀): ist ja optisch doch recht dran am Chihuahua, aber dessen Probleme hat er scheinbar nicht. Weiß man, was man an der Zucht anders gemacht hat? Der Genpool dürfte ja beim Papillon kleiner sein, oder liege ich da falsch?
 
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Julia 🐾Nero
12. Jän. 11:39
Nach den Infos, die man über den Papillon findet, gibt es gesundheitliche Schwachstellen und da ist es sicher wichtig, sich die Zucht genau anzusehen. Super finde ich die hohe Lebenserwartung. Es gibt ja Rassen, bei denen die Lebenserwartung sehr niedrig ist und da fällt es mir schwer, die Kaufentscheidung nachzuvollziehen.
Probleme scheint es zu geben, wenn auf extreme Kleinwüchsigkeit gezüchtet wird. Wie bei allen kleinen Hunden eigentlich.

Beim Papillon gibt es wohl die Variante Kleinzucht unter 2,5kg, die abzulehnen sind und eine Variante mit 3 bis 5kg, die keine Probleme haben soll (wobei ich da auch auf einen Züchter setzen würde, der die 5kg anstrebt).

Aber ja, gerade bei solchen Hunden ist ein guter Züchter entscheidend, ob man einen gesunden Hund oder eine QZ bekommt.
 
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Julia 🐾Nero
12. Jän. 11:42
Ne, das hast Du irgendwo in den falschen Hals gekriegt: Mein Beitrag war als Ergänzung zu Deinem gedacht, nicht als Kritik! Mir war wichtig, für die, die hier mitlesen, festzustellen, dass wenn QZ aus TS, dann auch operieren… auch in nem schönen Zuhause würde ich z.B. nen Bully-Mix nicht weiter in der Atemnot belassen; dann echt lieber einschläfern… meine Meinung. Von dem Papillon hatte ich echt nur nach Deinen Quellen gefragt (da ich weiß, dass Du sowas immer hast!😀): ist ja optisch doch recht dran am Chihuahua, aber dessen Probleme hat er scheinbar nicht. Weiß man, was man an der Zucht anders gemacht hat? Der Genpool dürfte ja beim Papillon kleiner sein, oder liege ich da falsch?
Achso, so ein Missverständnis 😆!

Das hat sich für mich ganz anders gelesen.

Alles was ich bisher zur Rasse finde spricht für einen gesunden, kleinen, sportlichen und robusten Hund.
Solange man bei der großen Variante bleibt.

Ist vermutlich ähnlich wie bei Kleinspitz vs Pom. Kleinspitz gesund und der extreme Zwerg Pom ungesund.
 
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Petra
12. Jän. 11:43
Du hast es doch zum Thema gemacht. Ich meinem Beitrag ging es darum, dass ich Chihuahuas mag, aber aufgrund ihrer Gesundheit keinen kaufen möchte. Thema lautet ja, welchen Hund kann man guten Gewissens kaufen. Stattdessen informiere ich mich über den Papillon, weil ich den vermutlich mit gutem Gewissen kaufen könnte, da ich bisher Hinweise dazu finde, dass es eine gesunde Rasse ist. Der TS war ein Nebengedanke, an dem du dich aufhängst. Und zwar mehrfach.
🤣🤣🤣🤣😀
 
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Katja
12. Jän. 11:46
Kann auch sein, ist in schriftlicher Form manchmal nicht so eindeutig. Allerdings bleibt die Aussage, dass man mit einer TS QZ im Stadtbild die Nachfrage nach QZ erhöhen würde und man dadurch die Welt verschlechtert. Katjas Hund hat ja selber auch ein QZ Merkmal. Weiß nicht ob es einer Rasse im Mix geschuldet ist oder eine spontane Mutation. Ich würde aber nicht sagen, dass man Polli verstecken oder gar im Shelter hätte lassen sollen, um Kurzrutiggkeit nicht weiter zu promoten. Ein heikles Thema ist es natürlich schon. Eine gute Lösung fällt mir auch nicht ein. Ein Schild um den Hals "ich bin eine QZ, kauft mich nicht" kann man dem Hund ja nicht umhängen. Was also tun mit alle den QZ Hunden aus dem TS?
Ach, da Offtopic,noch kurz zu Polli: das war bei der Auswahl durchaus ein Thema… wir wollten (auch aus diesen Gründen) eigentlich einen Hund MIT Schwanz und hatten schon diverse aussortiert!
Dann kam Polli… und der Rest passte eben so gut, dass sie’s dann auch geworden ist.

Ich erzähle aber jedem, der fragt oder auch nicht fragt (es sind erstaunlich viele, die fragen!😀), dass der mal abgehackt wurde, obwohl das auch in Spanien verboten ist (also keine QualZUCHT, sondern Verstümmelung).
Und dass die Kleene damit durchaus eingeschränkt ist in der Kommunikation. Und dass sich daraus auch massive Rückenprobleme durch den fehlenden Ausgleich ergeben können!
Die Tierärzte und auch die Physio meinten aber, das wäre bei Polli nicht der Fall, zum Glück. Aber ein Auge haben wir trotzdem drauf!
 
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Celine
12. Jän. 11:49
Guten Gewissens sollte man nur Rassehunde kaufen, bei denen die einfachsten biologischen Grundlagen gegeben sind:
Sie sollten frei und normal atmen können, eine voll ausgebildete Rute besitzen, einen funktionalen, geraden Rücken haben und nicht auf extreme Merkmale, sogenannte Sonderfarben oder Masse gezüchtet sein.

Das minimiert ja schon mal die Auswahl der Rassen.

Dass heute viele Rassen gesundheitliche Baustellen haben, lässt sich leider nicht leugnen. Umso wichtiger ist es, dass zumindest die grundlegenden biologischen Voraussetzungen als Mindestanforderung an einen Rassehund gelten.
 
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Julia 🐾Nero
12. Jän. 11:54
Ach, da Offtopic,noch kurz zu Polli: das war bei der Auswahl durchaus ein Thema… wir wollten (auch aus diesen Gründen) eigentlich einen Hund MIT Schwanz und hatten schon diverse aussortiert! Dann kam Polli… und der Rest passte eben so gut, dass sie’s dann auch geworden ist. Ich erzähle aber jedem, der fragt oder auch nicht fragt (es sind erstaunlich viele, die fragen!😀), dass der mal abgehackt wurde, obwohl das auch in Spanien verboten ist (also keine QualZUCHT, sondern Verstümmelung). Und dass die Kleene damit durchaus eingeschränkt ist in der Kommunikation. Und dass sich daraus auch massive Rückenprobleme durch den fehlenden Ausgleich ergeben können! Die Tierärzte und auch die Physio meinten aber, das wäre bei Polli nicht der Fall, zum Glück. Aber ein Auge haben wir trotzdem drauf!
Kupieren ist auch wieder so ein Thema.

Ich folge einem, aus meiner Sicht, sehr coolen Hundetrainer, der einen kupierten Dobermann aus dem TS hat.

Und obwohl zigfach aufgeklärt wurde, dass er den Hund aus dem TS hat, fluten die Hasskommentare alle Beiträge. Tierquäler, dir sollte man was abschneiden usw.

Eigentlich traurig, aber man muss schon eine dicke Haut haben, wenn man QZ, kupierte Hunde oder unbeliebte Rassen (Thema Liste) adoptiert.