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Nancy
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zuletzt 24. Jän.

Rückruf Tips und Tricks benötigt

Meine Nala weiß ganz genau was das Kommando hier und die Pfeife bedeutet. Leider hat sie einen eigenen nordischen dickkopf und entscheidet oft selbst ob sie kommen möchte oder nicht. Ohne Ablenkung funktioniert dies ziemlich gut, sobald Ablenkung dazu kommt bin ich abgeschrieben. Habt ihr Tipps und Tricks für mich was ich tun kann. Ein kleines Beispiel video. Gestern ist sie einen Hasen hinterher weil ich nicht schnell genug war. Alles rufen schreien und Pfeifen ist gar nicht bei ihr angekommen.
 
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Katja
6. Jän. 15:17
Das weiß ich gerade noch nicht, eventuell mit wohnwagen aber das wird noch ein bisschen dauern. Bis dahin will ich ganz viel mit ihr wandern gehen und mir Sachen anschauen. Manchmal ist das in den Städten etwas schwierig da sie keine Menschen mag. Aber wenn viele Menschen auf einen Haufen sind reißt sie sich ziemlich gut zusammen.
Och, Polli ist auch sehr reserviert mit Menschen… Strassenhund halt: die sehen Menschen lieber von hinten!

Wir haben bei uns den Vorteil eines Segelvereins, wo viele Menschen zusammenkommen und wir schon üben können. Am Anfang mochte sie das nicht wirklich. Mit wachsender Bindung zu uns wurde das auch immer besser und inzwischen trabt sie recht selbstbewusst auch durch die dichteste Weihnachtsfeier… sie hat rausgefunden, dass, wenn sie auf süßer Hund macht, dass denn doch immer mal was runterfällt. 😋
Ihre Lieblingsbeschäftigung im Sommer: Grill-Maskottchen! Egal, wer gerade grillt… 😬

Das kriegt ihr auch alles hin! 😀
Für Dich ist halt nur wichtig einzuschätzen, wann es für die Kleine zu viel wird: Du weißt ja bestimmt, dass man lernt und sich weiterentwickelt, wenn man seine Komfortzone verlässt. Zu viel ist aber auch blöd.
Wenn man mit Wohnwagen unterwegs ist, hat man den großen Vorteil, dass man eine „Homebase“ hat. D.h. wenn ein Tag turbulenter war, hängt man halt mal nen Tag dort ab und entspannt und tankt frische Energie.
Unsere Hundine schaltet inzwischen direkt auf Camping-Modus, wenn sie ihr fahrendes Körbchen sieht!
Sie liebt es auch morgens gleich direkt auf die Wiese in die Sonne zu fallen… das geht eben zuhause nicht so einfach! Und auch das Leben draußen gefällt ihr gut… aber für sie darf es nicht zu kalt sein -> Spanierin halt! 😀
 
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Angelika
7. Jän. 05:47
Wir haben unsere DK Hündin auch nur an
Der Schleppleine sie
hört super , aber sobald Wild in der Nähe ist funktioniert
die Bindung nicht mehr sie ist dann wie
In einem Tunnel.
Sie ist jetzt 5 Jahre
und den Jagdinstinkt
werden wir ihr nicht mehr abtrainieren können.
 
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Babs
7. Jän. 06:01
Wir haben unsere DK Hündin auch nur an Der Schleppleine sie hört super , aber sobald Wild in der Nähe ist funktioniert die Bindung nicht mehr sie ist dann wie In einem Tunnel. Sie ist jetzt 5 Jahre und den Jagdinstinkt werden wir ihr nicht mehr abtrainieren können.
Da das Jagdverhalten eine genetische Veranlagung ist, kann man es nicht abtrainieren, aber es gibt schöne und mit viel Freude verbundene Trainingsmöglichkeiten, sodass auch ein Hund mit starkem Jagdverhalten frei laufen kann.
 
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Katja
7. Jän. 07:28
Da das Jagdverhalten eine genetische Veranlagung ist, kann man es nicht abtrainieren, aber es gibt schöne und mit viel Freude verbundene Trainingsmöglichkeiten, sodass auch ein Hund mit starkem Jagdverhalten frei laufen kann.
Da möchte ich noch den Link beisteuern zu dem Thema, wo viele verschiedene Geschichten und auch die dazugehörigen Wege beschrieben werden:

https://dogorama.app/de-de/forum/Verhalten_Psychologie/Wege_zur_Freundschaft_Ulli_Reichmann-rlnznliSvg8atfuETlhD/

Patentrezept gibt’s aber nicht… jede unser Fellnasen ist halt anders!🤗
 
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Babs
7. Jän. 07:42
Da möchte ich noch den Link beisteuern zu dem Thema, wo viele verschiedene Geschichten und auch die dazugehörigen Wege beschrieben werden: https://dogorama.app/de-de/forum/Verhalten_Psychologie/Wege_zur_Freundschaft_Ulli_Reichmann-rlnznliSvg8atfuETlhD/ Patentrezept gibt’s aber nicht… jede unser Fellnasen ist halt anders!🤗
Yep, ich denke, dass der erste Schritt fängt beim HF an: Die jagdliche Motivation anzunehmen und positiv zu sehen. Dann hat man schon mal eine ganz andere Grundeinstellung seinem Hund gegenüber.
 
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Sil
13. Jän. 20:19
In den Videos rufst du "Ich hab einen Keks !", ich nehme an, du gibst ihr jedes mal etwas.
Was passiert denn, wenn sie nicht reagiert ?
Aktuell hat sie ja die Wahl: Kommen und Keks abstauben, oder halt mal drauf verzichten, wenn ihr etwas wichtiger ist.
Entscheidend ist nicht der Keks, sondern dass der Hund dein NEIN akzeptiert.
Wie sieht es denn damit aus ?
 
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Nancy
13. Jän. 21:03
Wenn ich 2 mal rufen muss gibt es nichts mehr. Vielleicht kuzes verbales Lob. Wenn sie garnicht reagieren zeige ich ihr stimmlich und Körpersprachlich das es mir nicht gefällt.
 
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Sebbi
14. Jän. 01:10
In den Videos rufst du "Ich hab einen Keks !", ich nehme an, du gibst ihr jedes mal etwas. Was passiert denn, wenn sie nicht reagiert ? Aktuell hat sie ja die Wahl: Kommen und Keks abstauben, oder halt mal drauf verzichten, wenn ihr etwas wichtiger ist. Entscheidend ist nicht der Keks, sondern dass der Hund dein NEIN akzeptiert. Wie sieht es denn damit aus ?
Beim Rückruf zählt allein das Zurückkommen. Wichtig: „Nein“ oder „Stopp“ sind eigenständige Kommandos und haben erst einmal nichts mit dem eigentlichen Rückruf zu tun.

Ein erfolgreicher Rückruf wird IMMER belohnt – und zwar abwechslungsreich:
* Normales Futter (Standard-Belohnung)
* Besseres Leckerli (Besondere Motivation)
* Super-Leckerli (Hoher Anreiz)
* „Dafür-würde-ich-töten“-Leckerli (Das Nonplusultra)
* Lieblings-Zerrspielzeug (Action als Belohnung)
Die goldene Regel: Je mehr Überwindung der Hund für das Zurückkommen aufbringen muss, desto hochwertiger sollte die Belohnung sein.
Abwechslung weckt Neugier und macht dich spannend. Variiere deshalb selbst bei einem einfachen Rückruf die Qualität der Belohnung oder schiebe ein kurzes Zerrspiel ein.
Der Jackpot:
Gelingt der Rückruf sogar aus dem Jagdtrieb heraus, gibt es den Jackpot: Eine Handvoll der zwei besten Leckerlis kombiniert mit einem intensiven Zerrspiel.
 
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Babs
14. Jän. 06:31
Beim Rückruf zählt allein das Zurückkommen. Wichtig: „Nein“ oder „Stopp“ sind eigenständige Kommandos und haben erst einmal nichts mit dem eigentlichen Rückruf zu tun. Ein erfolgreicher Rückruf wird IMMER belohnt – und zwar abwechslungsreich: * Normales Futter (Standard-Belohnung) * Besseres Leckerli (Besondere Motivation) * Super-Leckerli (Hoher Anreiz) * „Dafür-würde-ich-töten“-Leckerli (Das Nonplusultra) * Lieblings-Zerrspielzeug (Action als Belohnung) Die goldene Regel: Je mehr Überwindung der Hund für das Zurückkommen aufbringen muss, desto hochwertiger sollte die Belohnung sein. Abwechslung weckt Neugier und macht dich spannend. Variiere deshalb selbst bei einem einfachen Rückruf die Qualität der Belohnung oder schiebe ein kurzes Zerrspiel ein. Der Jackpot: Gelingt der Rückruf sogar aus dem Jagdtrieb heraus, gibt es den Jackpot: Eine Handvoll der zwei besten Leckerlis kombiniert mit einem intensiven Zerrspiel.
Das ist zumindest der übliche und sicherste Aufbau. Es fehlt jedoch noch eine ganz wichtige Sache: Den Hund freundlich und mit offener Körpersprache empfangen. Danach können externe Verstärker mit hinzukommen. Wir machen in der Regel ein echtes Sozialspiel. Ich freue mich, dass mein Hund zu mir gekommen ist. Das ist die wichtigste Basis in meinen Augen.
 
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Nancy
14. Jän. 07:05
Ich wechsle seit ein paar Tagen immer die Belohnung wie geschrieben wurde. Seitdem fängt sie an viel mehr auf mich zu achten. Auch habe ich aufgehört ständig ihren Namen vor einem Kommando zu sagen denn so muss sie noch mehr auf mich achten. Mein Schatz muss immer lachen was ich alles vorbereitet bevor ich rausgehe 😅😂