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Rusty -
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 43
zuletzt 31. Dez.

Leinenführigkeit beim Malinois

Guten Abend zusammen, gibt es hier Malinois die bei Fuss laufen (ohne Futtertreiben) ? Und gibt es hier M's bei denen die Leinenführigkeit einwandfrei und entspannt funktioniert ? Ich bräuchte da mal etwas Austausch, bevor ich verzweifle 😩 Bitte meldet euch 👀
 
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Sonja
13. Okt. 12:41
Was bringt es mir denn wenn der eine die Handhabe des anderen runter redet ? 🤷
Du kannst Dir die für Dich wertvollen Informationen aus allen Kommentaren rausziehen. Tut mir leid, wenn für Dich nichts wertvolles dabei war.
Ich habe alles dazu gesagt, was mir wichtig war, und werde mich aus diesem Thread nun wunschgemäß raushalten.
 
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Juli
13. Okt. 12:43
Das Trainieren eines positiven Aufmerksamkeitssignals finde ich auch sehr sinnvoll. Das habe ich bei Eddie auch gemacht, wobei ich sagen muss, dass es noch nicht immer wirklich gut funktioniert🥴.
Da muss ich einfach dran bleiben 😉.
 
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Juli
13. Okt. 12:45
Der Weg von Zuhause in den Wald mit "hierhin" wobei das ums Haus Rum eigentlich nur ist sprich 100 m vielleicht 😳 aber selbst da hängt er immer in der Leine.....ich merke ich bin absolut nicht konsequent genug 😳🙈 Hatte auch noch nie so einen Hund 😄 meine Hündin damals war total pflegeleicht und nicht so stur 🤣
Vielleicht wäre der Aufbau eines Aufmerksamkeitssignals auch was für Rusty und dich?
 
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Kati
13. Okt. 12:52
Der Weg von Zuhause in den Wald mit "hierhin" wobei das ums Haus Rum eigentlich nur ist sprich 100 m vielleicht 😳 aber selbst da hängt er immer in der Leine.....ich merke ich bin absolut nicht konsequent genug 😳🙈 Hatte auch noch nie so einen Hund 😄 meine Hündin damals war total pflegeleicht und nicht so stur 🤣
Das hat nichts mit Stur zu tun!
Der kann dann (noch) nicht anders. Das sind dann sehr wahrscheinlich auch einfach zu viele Reize auf einmal. Erwartung kommt dazu.
Arbeite sonst insgesamt mehr an Geduld und Langsamkeit mit ihm. Auch so Sachen wie Physioübungen, Cavaletti, also bewusstes Bewegen können da helfen. Also an anderen Stellen die Grundlagen legen.
Das Problem ist auch, je öfter du das durchlässt bzw mit ihm da durchhetzt, desto öfter trainierst du das wieder raus. Also so 1x durchhetzten gleich 3x wieder sehr genau trainieren kann ich dir versprechen und ja das macht keinen Spaß und benötigt viel menschliche Geduld.
Aber das ist ein Mali! Hochdrehen kann den jeder, das Runterfahren ist die Kunst 😉
 
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Maria
13. Okt. 13:16
Das hat nichts mit Stur zu tun! Der kann dann (noch) nicht anders. Das sind dann sehr wahrscheinlich auch einfach zu viele Reize auf einmal. Erwartung kommt dazu. Arbeite sonst insgesamt mehr an Geduld und Langsamkeit mit ihm. Auch so Sachen wie Physioübungen, Cavaletti, also bewusstes Bewegen können da helfen. Also an anderen Stellen die Grundlagen legen. Das Problem ist auch, je öfter du das durchlässt bzw mit ihm da durchhetzt, desto öfter trainierst du das wieder raus. Also so 1x durchhetzten gleich 3x wieder sehr genau trainieren kann ich dir versprechen und ja das macht keinen Spaß und benötigt viel menschliche Geduld. Aber das ist ein Mali! Hochdrehen kann den jeder, das Runterfahren ist die Kunst 😉
Ich würde zum ruhetraining (was ich hier total gut fände bzw. Gerade physio/cavaletti glaube ich auch total gut ist) noch hinzufügen wollen, dass der hund ja leider die meiste zeit (beim eigentlichen Besitzer) nur wenig bewegt wird, wenn ich das richtig verstanden habe.
Man müsste eine Balance finden zwischen ruheübungen und Management.
Ohne gescheite auslastung ruhe üben fände ich unfair.
 
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Kati
13. Okt. 14:01
Ich würde zum ruhetraining (was ich hier total gut fände bzw. Gerade physio/cavaletti glaube ich auch total gut ist) noch hinzufügen wollen, dass der hund ja leider die meiste zeit (beim eigentlichen Besitzer) nur wenig bewegt wird, wenn ich das richtig verstanden habe. Man müsste eine Balance finden zwischen ruheübungen und Management. Ohne gescheite auslastung ruhe üben fände ich unfair.
Ich rede auch nicht von Ruhe üben im Sinne von "auf Decke liegen"!
Mir geht es um bewusste Bewegung und Beobachtung. Nicht nur ballern (das kann der genetisch eh perfekt). Und gerade das ist Auslastung. Der braucht Kopfarbeit. Geh mal mit so einem Hund eine halbe Stunde nur zum Beobachten an einen belebten Ort. Der ist kaputt danach.
Da er ja aber laut Beschreibung regelmäßig im Wald Freilauf hat, sehe ich da ehrlich gesagt nicht zu wenig Bewegung, wenn er bei Rusty ist.
Und es ist eben auch nur ein Puzzleteil.
 
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Rusty -
13. Okt. 15:15
Ich denke da spielt dann auch eine große Portion erwartungshaltung mit. Er weis/ kennt den Weg zum Wald und weis da gibt es gleich Spaß/ Action etc. Wenn du ihn öfter hättest würde ich raten den weg zu gehen ohne das dann etwas passiert oder ihr vor dem Wald umdreht oder eine ruheübung macht aber das wird wohl schwer. Versuche nach der "auslastung" aktiv die leinenführigkeit zu üben, wäre meine Tipp. Dann baust du die Übungen, wenn er diese gut verstanden hat auch auf dem Hineweg zum wald ein, oder pausierst den Weg kurz für eine solche Übung oder die ersten Meter vom Wald sind dann Übung oder eben die 100m um das Haus herum. Dafür muss er das ja aber erstmal lernen und da kann man nur üben, wenn die hunde auch zuhören und lernen können. Zu hohe erregung heißt meist schlechter zuhören.
Ja richtig. Genau so wenn ich ihn ab hole, er dreht förmlich durch (das macht er nicht bei seinem Herrchen soviel dazu).
 
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Annie
13. Okt. 20:30
Vielleicht helfen dir die Tipps aus diesem Webinar:

https://www.denktier.at/webinar?utm_source=convertkit&utm_medium=email&utm_campaign=neu+im+blog%3A+ist+leineziehen+halb+so+wild%3F+-+19310353

Brigid macht tolle Webinare (und betreibt einen mega Blog - der letzte handelte auch von Leinenführigkeit), bringt tolle Beispiele und erklärt äußerst anschaulich - Aha-Effekt und Gedankenanstöße garantiert.
Wenn du dich anmeldest, kannst du die Aufzeichnung auch noch 2 weitere Tage angucken.
 
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Jörg
31. Dez. 16:29
Ja richtig. Genau so wenn ich ihn ab hole, er dreht förmlich durch (das macht er nicht bei seinem Herrchen soviel dazu).
Das ist aber auch eine ganz andere Beziehung. Dich hat er nicht die ganze Zeit zur Verfügung Herrchen wahrscheinlich schon. Das ist genau das selbe wie bei meiner Mutter da bin ich Luft und meine Mutter macht so gut wie nichts mit ihm.
 
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Sebbi
31. Dez. 16:59
Den Ausführungen von Yvonne kann man nichts mehr hinzufügen. Sie klingen sehr fundiert. 👍🏼 🏆


Hier ist entsprechend nur mein Gedankenspiel:

Ich würde zum eigenen Trainingsplan noch einen Hundesportverein aufsuchen. Aber nicht unbedingt einen, der explizit nur mit Schäferhunden arbeitet. Die Mitglieder sind da oft etwas … naja … übermotiviert. Zumindest war das bei vielen in meiner Umgebung so.

In den üblichen Videos funktionieren Malis ja prinzipiell super.
Dass der Weg dahin extrem weit sein kann, sehen viele nicht. Wie der Weg aussehen kann, wollen viele vielleicht gar nicht sehen.
Siehe sein Vorbesitzer.

Dass du dir Gedanken machst, ehrt dich. Dass Rusty schon drei Jahre alt ist, macht die Sache aber auch nicht leichter.

Das Problem beim Mali: Er will beschäftigt werden und arbeiten. ☝🏼
Der Vorteil beim Mali: Er will beschäftigt werden und arbeiten. 😉

Hab Geduld, setze kleine Ziele und verzweifle nicht.