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Sigrun
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Anzahl der Antworten 6
zuletzt 18. Juni

Leinenführigkeit bei Aufregung

Hallo, wir üben Garde viel an der Leinenführigkeit und es klappt während der Übung alles toll....aber.... Ich habe nen kleinen aufgeregten Terrier und manchmal wenn wir zb an Unbekannten Orten sind hängt sie immer in der Leine und kann auch gar nicht anders egal was ich mache. Weder keckse noch blocken noch sonst irgendwas hilft in dem Moment. Auch alle Übungen sind dann vergessen. Wie gehe ich denn am besten durch solche Situationen? Eigentlich sollte man dem Hund ja gar nicht mehr erlauben zu ziehen und doch muss ich ja irgendwie voran kommen? Hat jemand nen Tipp für mich?
 
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Sigi
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18. Juni 06:32
Mein Tip: gelassen bleiben.😁
Ich bleib immer kurz stehen. Klappt ganz gut, Snow hats zu 90% kappiert.🤗😂
 
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Thomas
18. Juni 06:26
Ich habe leider das gleiche Problem fahren sehr oft irgendwo hin es zu üben ja Puste Kuchen ich lese mit ich hab leider keinen Tipp bei uns klappt auch nichts
 
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Sigi
18. Juni 06:32
Mein Tip: gelassen bleiben.😁
Ich bleib immer kurz stehen. Klappt ganz gut, Snow hats zu 90% kappiert.🤗😂
 
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Tina
18. Juni 07:37
Klingt für mich erstmal danach das es an fremden Orten (noch) zu viele Reize sind.

Kannst mal als Ruheübung probieren dich auf die Leine zu stellen und Hund zu ignorieren/schau dich um/unterhalte dich oder wenn keiner dabei dann halt kurz was auf dem Handy machen oder so, auf jeden Fall was entspanntes ruhiges machen. Wenn eine Bank in der fremden Umgebung ist, geht auch das gut. Ne Weile hinsetzen und chillen und den Hund verarbeiten lassen und nicht betüteln. Wenn Hund merkt es passiert nix und sich runterreguliert hat, kanns wieder entspannter weiter gehen.

Ich weiß, ist leicht gesagt, vor allem wenn man vorwärts kommen möchte.

Aber am besten wäre es sich in fremden Umgebungen anfangs keine krassen Routen auf Zeit vorzunehmen. Sondern ausgeglichen mit dem Ziel sich Zeit zu lassen und mit vielen Ruheübungen in die fremden Gefilde zu starten. Und wenn man so vllt nur nur 500m entspannt schafft und keine "große Runde" hat, hat der Hund mMn dabei mehr mitgenommen und gelernt als von 3km zerrigem und stressigem Herumgewusel. 😅
 
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Carola
18. Juni 07:41
Dein Hund ist noch jung und da ist noch viel Luft nach oben! Obwohl meine Hunde sehr gut leinenführig sind kann es in fremder Umgebung auch passieren dass sie erstmal aufgeregt sind und auch etwas ziehen.
Hier hilft nur üben, üben und üben und selbst ruhig und gelassen bleiben.
Häufig ist es ja auch die selbsterfüllende Prophezeiung das heißt: du ahnst schon oder erwartest dass dein Hund unruhig ist und-oh wunder- er ist es.
Wenn meine Hunde in fremder Umgebung erstmal aufgeregt sind mache ich gar nichts und gebe schon gar keine Befehle die auf die sie sowieso nicht hören können und mit Keksen belohne ich den Blödsinn auch nicht. Ich bleibe erstmal stehen und warte bis sie sich ein wenig orientiert haben und dann gehen wir langsam los. Und ja sie dürfen auch erstmal aufgeregt sein und nach fünf bis zehn Minuten laufen sie ganz normal an der Leine.
Je mehr unbekannte Situationen du mit deinem Hund übst desto gelassener wird er eines Tages sein.
 
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Ilona
18. Juni 08:23
Das ist ein Prozess. Yuna ist jetzt 5 und schafft es schon ganz gut, nicht mehr ganz in hoher Erregung zu sein an neuen Orten. Was uns geholfen hat im Alltag: generell auf die Erregungslage zu achten, dh. In den Gassigängen ruhig Pausen einbauen. Wir haben zb. Glotzpausen, Leckballpausen, Stehpausen....auch gut zu üben im Alltag ist die Erregung mal hochzufahren und sie wieder runter zufahren. Zb durch zegeln etc. Wir spielen erst leicht, dann wilder, dann langsam immer weniger, dann als Endesignsignal ein paar Kekse in die Wiese geworfen mit dem Signal Ende und entsprechendem Handsignal.
Zwischendurch mit Hundi einfach mal wo hinfahren, wo die Reizlage noch nicht ganz hoch ist und ihn vom Auto aus einfach schauen lassen. Dann wieder nachhause.
Das alles zusammen hilft ungemein. Auch am Ankunftsort mache ich den Kofferraum auf, box bleib zu, ich setze mich dahin und gebe dem Hund erstmal Gelegenheit anzukommen. Dann erst raus, ich streu am Auto Kekse und mit normaler Leine gehen wir los. Zwischendurch frage ich Signale ab. Ist der Hund dann ruhiger leine ich auf SL um. War aber wie gesagt ein Prozess. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Wenn er am Ankunftsort zu hoch erregt ist, dann nicht versuchen Strecke zu machen, sondern vielleicht erstmal zergeln bis ein wenig die Erregung runter geht. Aber das Zergeln erstmal zuhause wie beschrieben üben. Dann von reizarmer bis zu reizschwerer Gegend üben.
 
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Steffi
18. Juni 09:55
Ich kenne das Problem auch, es ist bei jungen Hunden völlig normal.😅 Es gibt ja schon viele gute Tipps. Ich trainiere mit Halsband und Geschirr. Mit dem Halsband übe ich die Leinenführigkeit. Wenn die Situation zu schwierig wird und es überhaupt nicht klappt, schnalle ich ihn einfach auf das Geschirr um und verlege das Training auf später. So kommen wir relativ gut voran, ohne den Trainingsfortschritt zu gefährden.
Viel Erfolg!