Das ist ein Prozess. Yuna ist jetzt 5 und schafft es schon ganz gut, nicht mehr ganz in hoher Erregung zu sein an neuen Orten. Was uns geholfen hat im Alltag: generell auf die Erregungslage zu achten, dh. In den Gassigängen ruhig Pausen einbauen. Wir haben zb. Glotzpausen, Leckballpausen, Stehpausen....auch gut zu üben im Alltag ist die Erregung mal hochzufahren und sie wieder runter zufahren. Zb durch zegeln etc. Wir spielen erst leicht, dann wilder, dann langsam immer weniger, dann als Endesignsignal ein paar Kekse in die Wiese geworfen mit dem Signal Ende und entsprechendem Handsignal.
Zwischendurch mit Hundi einfach mal wo hinfahren, wo die Reizlage noch nicht ganz hoch ist und ihn vom Auto aus einfach schauen lassen. Dann wieder nachhause.
Das alles zusammen hilft ungemein. Auch am Ankunftsort mache ich den Kofferraum auf, box bleib zu, ich setze mich dahin und gebe dem Hund erstmal Gelegenheit anzukommen. Dann erst raus, ich streu am Auto Kekse und mit normaler Leine gehen wir los. Zwischendurch frage ich Signale ab. Ist der Hund dann ruhiger leine ich auf SL um. War aber wie gesagt ein Prozess. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Wenn er am Ankunftsort zu hoch erregt ist, dann nicht versuchen Strecke zu machen, sondern vielleicht erstmal zergeln bis ein wenig die Erregung runter geht. Aber das Zergeln erstmal zuhause wie beschrieben üben. Dann von reizarmer bis zu reizschwerer Gegend üben.