Sorry erstmal für die sehr späte Antwort🫣
Ums kurz zu sagen, nein wir haben die Probleme nach fast einem Jahr immer noch nicht im Griff. Sind aber aktuell daran alles mit einer Verhaltenstherapeutin aufzuarbeiten. Das Problem unseres Hundes liegt hier allerdings nicht im Schutztrieb, sondern in purer Unsicherheit bzw zum Teil auch Angst.
Ich kann wie gesagt nur von unseren Erfahrungen sprechen. Bei uns hat das Programm WOS das Verhalten nur verschlimmert als verbessert, da wir theoretisch einen Unsicher-Reaktiven-Hund nur „alleine gelassen“ haben
(Nicht wundern, ich habe diesen Beitrag gerade schon gepostet und wieder gelöscht, weil ich auf Leonies Beitrag antworten wollte, was aber beim ersten Mal nicht geklappt hat - User-Fehler ...)
Ich hab eine 7 Monate alte Schäferhündin, die extrem auf Reize jeglicher reagiert und mich mit ihren knapp 30 kg manchmal auch ordentlich durch die Gegend zieht und bei Hundebegegnungen kaum zu bändigen ist. Die bisherigen Hundetrainer konnten entweder nichts ausrichten oder haben es noch schlimmer gemacht. Ich wollte ursprünglich WOS eine Chance geben, aber nach allem, was du schreibst, lasse ich es lieber. Ich bin schon an dem Punkt, dass ich mich an manchen Tagen fast nicht mehr traue, mit ihr unter Menschen zu gehen und saß auch letztens heulend im Schnee, weil sie mich wieder mal von den Füßen gerissen hatte (und ich bin keine Elfe). Dann werde ich weiter nach Hundetrainern suchen, die mich live und in Farbe coachen. Vielleicht finde ich ja mal den Menschen mit der Methode, die zu meiner kleinen Terroristin 🩷 passt.