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Maik
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Anzahl der Antworten 9
zuletzt 26. Okt.

Beissverhalten bei Ruhe?

Hallo ihr Lieben,
mein kleiner Junghund ist gerade am zahnen und mir ist mal aufgefallen, dass er dazu tendiert in die Hände und Füsse zu beißen, wenn meine Freundin oder ich in Ruhe sind und irgendwo sitzen. Wenn wir allerdings dabei sind irgendetwas im Haushalt zu machen, oder einen Schrank aufzubauen, dann legt er sich meist irgendwo hin und schläft oder ruht.
Hat jemand eine Anregung, was da der Auslösepunkt sein könnte und was man dagegen tun kann? ☺️
 
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Anabel
Beliebteste Antwort
21. Okt. 18:07
Das Problem hatte unsere Hündin auch, wir haben ein Laufgitter aufgestellt, der dann nur ihr Bereich war, wo wir uns nicht wirklich aufhielten. Bei Anzeichen wie beissen oder ähnliches 'musste' sie da rein, bis sie den Frust abgelegt hat. Mit der Zeit ging sie dann auch von alleine rein wenn sie ihre Ruhe wollte. Viel mit Leckerlies geübt, sie 'musste' dann auch mal rein, wenn es keine Verhaltensauffälligkeiten gab, dass es nicht als Bestrafung sondern Ruheort angesehen wurde.
 
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Ramona
21. Okt. 16:34
Oh das war bei uns auch, wir konnten keinen Film mehr zusammen schauen, garnichts.
Bei uns war's auch einfacher wenn wir selbst in Bewegung waren. Wir haben es Anfangs etwas verkackt Ruhe mit ihm zu üben, also in verschiedenen Situationen. Das haben wir dann vieeeel geübt dann wurde es irgendwann besser, mittlerweile kommt er sofort zur Ruhe wenn wir auch runter kommen
 
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Maik
21. Okt. 16:43
Oh das war bei uns auch, wir konnten keinen Film mehr zusammen schauen, garnichts. Bei uns war's auch einfacher wenn wir selbst in Bewegung waren. Wir haben es Anfangs etwas verkackt Ruhe mit ihm zu üben, also in verschiedenen Situationen. Das haben wir dann vieeeel geübt dann wurde es irgendwann besser, mittlerweile kommt er sofort zur Ruhe wenn wir auch runter kommen
und wie habt ihr es geübt? ☺️
 
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Ramona
21. Okt. 16:53
Wir haben ganz viel Deckentraining mit ihm gemacht, also auf die Decke ins Kommando sobald er aufgestanden ist wieder zurück auf die Decke, das hat natürlich alles bisschen gedauert die Phase war eh nicht so easy bei uns 😅

Was uns auch geholfen hat, ist neutral zu reagieren, also nicht drauf eingehen und ein Spiel draus machen und aber halt auch nicht schimpfen oder so (das hat alles nur schlimmer gemacht). Wir haben auch spielen komplett nach draußen verlegt, weil er Zuhause immer an kam und spielen wollte, wenn man drauf eingegangen ist war alles fein, wenn nicht war er gefrustet, daher gibt es drinnen nur Ruhe (oder mal so ein bisschen blödeln aber halt ruhig) und draußen gibt's Aktion ☺️
 
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Anabel
21. Okt. 18:07
Das Problem hatte unsere Hündin auch, wir haben ein Laufgitter aufgestellt, der dann nur ihr Bereich war, wo wir uns nicht wirklich aufhielten. Bei Anzeichen wie beissen oder ähnliches 'musste' sie da rein, bis sie den Frust abgelegt hat. Mit der Zeit ging sie dann auch von alleine rein wenn sie ihre Ruhe wollte. Viel mit Leckerlies geübt, sie 'musste' dann auch mal rein, wenn es keine Verhaltensauffälligkeiten gab, dass es nicht als Bestrafung sondern Ruheort angesehen wurde.
 
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Milena
21. Okt. 20:13
Unsere Zahn Zeit war auch ganz ganz schlimm. Ich wünsche euch jetzt schonmal viel Ruhe und Geduld. Ich glaube es gibt so viele Tipps und so viele unterschiedliche Hunde. Zum ersten würde ihr kühle mörren oder Gurke anbietet das kühlt das Zahnfleisch. Zum anderen sind wir immer weggegangen oder haben uns ruhig wegdreht, auch ein Hund versteht passive körperliche. Bei uns waren schnelle Bewegung nicht wirksam. Also wenn er beißt aua und schnell weg ziehen weil es schmerzt. Unsere dachte oh cooles spiel lets go…wir haben viele Tränen verloren uns aber tatsächlich beißen lassen und anschließend mit Ruhe korrigiert..mit der Zeit war das Kommando nein oder aus hilfreich. Wenn der Hund das Kommando verstanden hat habt ihr eigentlich schon die halbe Miete. Viel Erfolg
 
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Tanja
23. Okt. 10:43
Bei Iven war das ähnlich. Ist auch nicht zur Ruhe gekommen und fing an zu zwicken und einen wiederlich anzugehen, wenn er uns abends zu irgendetwas animieren wollte, was er sich in den Kopf gesetzt hatte und nicht einverstanden war mit dem, was wir uns in den Kopf gesetzt hatten. Nun ist das wegen seiner Größe echt nicht mehr niedlich, sondern tut wirklich scheiße weh. Man konnte sich nirgendwo in Ruhe auf das Sofa oder an den Tisch setzen, ohne dass anfangs harmloses Knuddeln/Streicheln in eine Rauferei ausartete und er immer ungehemmter anfing, einen richtig aufdringlich und mies zu zwicken. Soetwas geht garnicht. Dieses Verhalten werte ich schon als dreiste Dummheit, weil man nicht die Hand beißen sollte, die einen füttert. Ich nehm sowas schon fast persönlich! 🤣 Andere Hunde würden so ein Verhalten auch nicht dulden und er müsste in nem Hunderudel damit rechnen, ne Ansage zu kassieren. Also liegt es an mir, ihm sozusagen auf meine Art ne Ansage zu geben und das bitteschön einerseits sehr rigoros andererseits aber gewaltfrei, denn von Gewalt in der Hundeerziehung halte ich garnichts. Nun bin ich nicht so der Leckerlie-Typ, erstens weil es bei unbestechlichen Hunden nicht klappen will, zweitens bin ich der Meinung, dass er etwas machen muss, weil ich das sage und ich garantiert meine Gründe dafür habe, warum ich es so will. Darüber hinaus will ich ihn ja nicht auch noch belohnen für das Zwicken. Nachher meint er, ich zwick die Alte nur kurz, dann werde ich mit nem Leckerlie dahin geschickt, wo ich eh später schlafen will. Ne, so nicht. Meine Mutter hat mich auch ohne Leckerlies erzogen, hat auch geklappt. Ich dulde so ein Verhalten einfach nicht und meinen Unmut über dieses Verhalten äußere ich dann auch, er will ja schließlich auch nicht gebissen werden. Aber mein Hund (10 Monate) weiß mittlerweile, dass ich sehr konsequent bin, jedesmal einmal drohe und wenn er sein Verhalten nicht ändert, es irgendwie zu Konsequenzen kommt. Ich hab ein Türgitter in einen Türdurchbruch geklemmt und hab ihn jedesmal, wenn er so anfing, einmal gewarnt, was gleich folgen wird, und wenn er es nicht ließ, dann mit einem entsprechenden Kommando dafür hinter das Gitter geschickt für ca 10 min. Wenn er nicht freiwillig mitkommen wollte, dann angeleint und hinters Gitter gebracht (an der Leine geht er immer ohne Druck ausüben zu müssen mit). Nach den 10 min gefragt, ob er wieder lieb sei will und ihn eingeladen, mit auf den Sofa beim Fernsehen zu sitzen. Fing er wieder an, dann gleiche Prozedur. Nach ca. 2 Wochen, musste ich nur noch mit dem Kommando drohen, dann ließ er von einem ab, und jetzt mit 10 Monaten ist es gar kein Problem mehr. Er legt sich abends ruhig mit aufs Sofa und schaut mit. Keine Eskapaden mehr. Genauso hab ich es gemacht, wenn er beispielsweise Besuch nicht in Frieden lassen wollte und sich dem aufgedrängt hat. Einmal gewarnt mir dem gleichen Kommando, dann hinters Gitter. Hat gewirkt, das Ding ist gegessen! Keine Probleme mehr.
 
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Anja
25. Okt. 09:36
Was bei uns gut ging, war in dem Moment nein sagen und ruhig die Hände oder Füße wegziehen. Und jede Menge verschiedene Kauartikel anbieten.
 
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Mia Sophie
26. Okt. 15:38
Ich vermute er will viel kauen, weil er gerade zahnt. Hat er es vorher schon gekonnt? Ansonsten könnte es an der Beißhemmung liegen
 
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Maik
26. Okt. 17:08
Ich vermute er will viel kauen, weil er gerade zahnt. Hat er es vorher schon gekonnt? Ansonsten könnte es an der Beißhemmung liegen
Ja vorher hat er auch schon gebissen aber phasenweise , wenn gerade keine neuen Zähne kommen, ist es weniger mit dem beißen