Ich danke dir erst mal. Ich denke definitiv auch, dass ihre Impulskontrolle einfach überhaupt nicht vorhanden ist.
Das Problem beim Spielzeug ist draußen bei anderen Hunden, dass das quasi ihre Ressourcen ist, die sie verteidigt.
Und nicht nur das Spielzeug, sondern auch ich.
Sobald meine Beine „geöffnet“ sind, egal, ob beim Sitzen oder stehen greift sie sofort an, wenn ein Hund dazwischen läuft.
Hey 😊
das, was du beschreibst, klingt für mich tatsächlich weniger nach „Eifersucht“ und mehr nach Ressourcenverteidigung – und ja, da kannst auch du mit dazugehören. Das ist gar nicht so ungewöhnlich, vor allem wenn ein Hund früh gelernt hat, Dinge selbst zu regeln.
Wichtig ist aber:
👉 Sie „beschützt“ dich nicht wirklich – sie trifft einfach eigene Entscheidungen, weil ihr die Orientierung fehlt, dass du solche Situationen regelst.
Gerade das mit deinen Beinen ist ein super klares Zeichen:
Das ist für sie wie eine Art „Raum“, den sie kontrolliert.
Was ich an deiner Stelle machen würde:
👉 Management vor Training
Ich würde solche Situationen erstmal gar nicht mehr entstehen lassen. Also z. B. draußen bewusst Abstand zu anderen Hunden, kein „zwischen die Beine kommen lassen“.
👉 Klare Körperposition
Nicht dieses „offene“ Stehen – lieber seitlich, ruhig, klar. Du regelst, wer in eure Nähe darf.
👉 Ressourcen-Thema runterfahren
Spielzeug draußen komplett weglassen, solange das Thema nicht sauber trainiert ist.
👉 Impulskontrolle weiter aufbauen
Das ist wirklich die Basis für alles – ohne die wird’s draußen immer wieder kippen.
👉 Nicht in die „Beschützerrolle“ reininterpretieren
Das macht es oft emotionaler, als es ist. Sie übernimmt einfach, weil sie es kann – nicht, weil sie muss.
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Ich finde, du hast das schon richtig erkannt mit der Impulskontrolle 👍
Das Verhalten wirkt zwar heftig, ist aber total trainierbar – wenn man es klar und ruhig angeht.