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Evi
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zuletzt 4. Jän.

Kotmenge variiert je nach Futter

Hallo an die Ernährungsexperten, warum ist die Kotmenge je nach Futter unterschiedlich und kann man daraus Rückschlüsse ziehen? Zum Hintergrund: mein Boxer Ben (4 Jahre) bekam bisher immer Trockenfutter. Früher von Josera, dann von Naturavetal. Er hatte immer weichen Kot. Vor ein paar Monaten habe ich auf Trockenbarf von Naturalis umgestellt und war überrascht, wie "schön" die Haufen ab da waren. Am Morgen muss er sich 2 x lösen und es sind ordentliche Haufen, die gerade so in die Kacka-Tüten passen. Nochmal zur Mittagszeit 2 x wobei die 2. Portion etwas weicher aber immer noch gut geformt ist. Jetzt im Urlaub ging mir das Futter aus und er bekam für 5 Tage Nassfutter von Aldi. Hat er lt. Kotkonsistenz wunderbar vertragen. Andererseits hatte er ständig Bauchgeräusche ohne sonstige Anzeichen von Unwohlsein. Was mich total verwundert hat, war aber die Kotmenge. So kleine Würstchen hat meine Katze gemacht oder evtl ein Dackel. Aber doch nicht ein Boxer! Jetzt wieder Trockenbarf und es gibt wieder die "Viertelpfünder"😅 Welche Menge ist "normal"? Kann man daraus tatsächlich Rückschlüsse auf die Verwertung ziehen? Kleiner Haufen = gut verdaut? Bin auf eure Meinung gespannt.
 
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Andreas
25. Dez. 23:11
Rocky hat seit er erwachsen ist etwa 3 mal täglich "optimalen" Kot, was die Konsistenz, Menge und Farbe betrifft.
Er bekommt seit etwa drei Jahren kaltgepresstes Futter von MM plus abends Magnusson NaFu.
Das erscheint mir für ihn als optimal..
Er hatte auch in meiner Testphase, was Futter betrifft, keine wesentliche Veränderung der Kotmenge..

wohl aber war die Konsistenz weniger optimal. Ebenso lehnt er extrudiertes Futter ab.. auch als Leckerli..

Zum "Kaltpressen" ist für mich die Herstellungstemperatur lediglich ein Faktor.. Jeder kann ZB den "Wassertest/ Aufweichtest" durchführen und man sieht dann... das kaltgepr. Futter zerfällt schnell zu einer festen breiigen Masse (kein Aufquellen), was so bei extrudiertem Futter nicht passiert..
Es geht also nicht nur um Temperaturen beim Herstellungsprozess, sondern auch um die Konsistenz des Futters.
ZB verdauen viele Hunde ggf extrudiertes Futter etwas leichter, da es insgesamt mehr "vorverdaut" erscheint. Ggf müssen Magen/ Darm bei "kaltgepr." Futter etwas mehr arbeiten.. was ich bei meinem Hund begrüsse.. Er fühlt sich einfach wohl mit seinem Futter.. was natürlich nicht für jeden Hund so passen muss und kann.

Ich finde, dass seriöse Hersteller wie zB MM und das -gesunde Tier- die Futterarten sehr gut erläutern. Demnach wird zB beim "Kaltpressen" der Pellets, eine deutlich niedrigere Temperatur verwendet. Diesen zwei Firmen und vor allem den Praxiserfahrungen mit Rocky.. vertraue ich, wie auch meiner Tierärztin.
 
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Dustin
26. Dez. 01:20
Das ist Quatsch. Wie beim Menschen. Manche rauchen, bis sie Tod sind, manche rauchen nur bis 20.
Die meisten alten Hunde die wir hatten, haben meistens nur billiges Trockenfutter bekommen.
 
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Tom
26. Dez. 01:27
Rocky hat seit er erwachsen ist etwa 3 mal täglich "optimalen" Kot, was die Konsistenz, Menge und Farbe betrifft. Er bekommt seit etwa drei Jahren kaltgepresstes Futter von MM plus abends Magnusson NaFu. Das erscheint mir für ihn als optimal.. Er hatte auch in meiner Testphase, was Futter betrifft, keine wesentliche Veränderung der Kotmenge.. wohl aber war die Konsistenz weniger optimal. Ebenso lehnt er extrudiertes Futter ab.. auch als Leckerli.. Zum "Kaltpressen" ist für mich die Herstellungstemperatur lediglich ein Faktor.. Jeder kann ZB den "Wassertest/ Aufweichtest" durchführen und man sieht dann... das kaltgepr. Futter zerfällt schnell zu einer festen breiigen Masse (kein Aufquellen), was so bei extrudiertem Futter nicht passiert.. Es geht also nicht nur um Temperaturen beim Herstellungsprozess, sondern auch um die Konsistenz des Futters. ZB verdauen viele Hunde ggf extrudiertes Futter etwas leichter, da es insgesamt mehr "vorverdaut" erscheint. Ggf müssen Magen/ Darm bei "kaltgepr." Futter etwas mehr arbeiten.. was ich bei meinem Hund begrüsse.. Er fühlt sich einfach wohl mit seinem Futter.. was natürlich nicht für jeden Hund so passen muss und kann. Ich finde, dass seriöse Hersteller wie zB MM und das -gesunde Tier- die Futterarten sehr gut erläutern. Demnach wird zB beim "Kaltpressen" der Pellets, eine deutlich niedrigere Temperatur verwendet. Diesen zwei Firmen und vor allem den Praxiserfahrungen mit Rocky.. vertraue ich, wie auch meiner Tierärztin.
Ich persönlich mag halt das Futter recht gerne und habe es sehr lange erfolgreich verfüttert, obwohl ich sagen muß, dass es sicherlich nicht von jedem Hund gut vertragen wird. 
Traurig finde ich, dass viele Leute, die darüber aufklären wollen und Gleichmacherei betreiben über kaltgepresst und extrudiert, so viel Unsinn erzählen zb auch über die rechtlichen Anforderungen. 
Da sollte man sich doch bitte an die tatsächlichen Fakten und Vorgaben halten und nicht als Whistleblower Gegenteiliges, aber ebenso Falsches  behaupten. 
Wenn man den Wasserzest macht, dann wird man feststellen, dass kaltgepresst ist zwar nicht aufquillt, sich aber innerhalb von ca 15 Minuten In einen beton-ähnlichen Brei verwandelt..
Von dem ich total verstehen kann, dass kein Hund das mehr essen möchte. 

Wenn jemand Trockenfutter geben möchte und das unbedingt einweichen und stehen lassen will, dann würde ich von kaltgepressten Sorten eher abraten. 
Das wird davon nicht besser, sondern eher unappetitlich und quasi nicht mehr fressbar. 

Sonst eigentlich ne ganz nette Sache.
Allerdings kann man drüber diskutieren, ob es am Ende tatsächlich besser ist als extrudiertes. 
Aber ist halt anders. Gebacken ebenfalls.
 
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Sonja
26. Dez. 08:22
Ich persönlich mag halt das Futter recht gerne und habe es sehr lange erfolgreich verfüttert, obwohl ich sagen muß, dass es sicherlich nicht von jedem Hund gut vertragen wird.  Traurig finde ich, dass viele Leute, die darüber aufklären wollen und Gleichmacherei betreiben über kaltgepresst und extrudiert, so viel Unsinn erzählen zb auch über die rechtlichen Anforderungen.  Da sollte man sich doch bitte an die tatsächlichen Fakten und Vorgaben halten und nicht als Whistleblower Gegenteiliges, aber ebenso Falsches  behaupten.  Wenn man den Wasserzest macht, dann wird man feststellen, dass kaltgepresst ist zwar nicht aufquillt, sich aber innerhalb von ca 15 Minuten In einen beton-ähnlichen Brei verwandelt.. Von dem ich total verstehen kann, dass kein Hund das mehr essen möchte.  Wenn jemand Trockenfutter geben möchte und das unbedingt einweichen und stehen lassen will, dann würde ich von kaltgepressten Sorten eher abraten.  Das wird davon nicht besser, sondern eher unappetitlich und quasi nicht mehr fressbar.  Sonst eigentlich ne ganz nette Sache. Allerdings kann man drüber diskutieren, ob es am Ende tatsächlich besser ist als extrudiertes.  Aber ist halt anders. Gebacken ebenfalls.
Ich finde diesen Text sehr schwer zu lesen. Das ist besonders schade, da er - glaube ich - wertvolle Informationen enthält. ☺️
 
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Tom
26. Dez. 12:27
Ich finde diesen Text sehr schwer zu lesen. Das ist besonders schade, da er - glaube ich - wertvolle Informationen enthält. ☺️
Danke für den Hinweis. Hast recht.
War nur fix rein diktiert und das hat nicht wirklich gut geklappt.

Ich hab es mal gründlich überarbeitet
 
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Evi
4. Jän. 12:01
Kurzes Update: nachdem mich beim Trockenbarf der häufige Kotabsatz und vor allem die Menge (mind. 1 kg/Tag) irritiert haben, habe ich jetzt auf vegetarisches Futter umgestellt. Ich bin positiv überrascht! Beim Gassi gehen kommt nun nur noch eine mal Kacka statt vorher drei mal. Wohlgeformt, bisschen weich. Ich bin optimistisch, nun endlich das richtige Futter gefunden zu haben!😅😅😅