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Astrid
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 27
zuletzt 30. März

Frisst kaum

Guten Morgen liebe Fellnasenfreunde! Vielleicht könnt ihr mir ein Rat geben. Timmy kommt aus dem Tierschutz, mittlerweile 3,5 Jshre bei uns, und 4 Jahre alt. Am Anfang haben wir Trockenfutter gefüttert. Das wurde auch gut angenommen. Aber dann wurde es mit dem fressen immer schlechter, teilweise gar nicht. Dann sind wir auf Barf umgestiegen. Darauf hat sich Timmy immer gefreut. Doch leider ist es wieder so. Timmy frisst wieder erschwert. Entweder nur 1x, oder ein Tag sogar gar nicht. Wir können uns das erklären Lg Astrid
 
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Ramona
27. März 12:31
Hallo, das Thema haben wir mit unseren Tierschutzhunden auch. Anfangs haben wir immer mal wieder mit etwas leckerem das Trofu aufgepeppt. Hat kurz geholfen und dann wieder nix. Inzwischen bekommen sie ihr fressen hingestellt, wer in 10 Minuten nix frisst, bekommt es weggenommen und zur nächsten Fütterung wieder hingestellt. Zusätzlich heben wir von den Hauptmahlzeiten morgens und abends ein bissel auf. Das gibt es dann mittags und vor dem Zubettgehen. Jetzt läuft es hier, kein Gemäkel mehr.
Das mit dem wegstellen nach 10 min. habe ich auch jetzt angefangen. Hoffe, dass es bei mir auch bald wirkt.
 
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Ramona
27. März 12:32
Hallihallo Auch ich habe leider dieses "Problem". Unser Hund kommt auch aus dem Tierschutz und hat auch schon immer sehr unregelmäßig und schlecht gefressen. Ein Teil des Futters hat er beim Training bekommen, aber auch dabei hatten wir die Problematik dass er sein Futter nicht fressen wollte, weil er zu unsicher draußen war und abgelenkt von allen anderen Situationen. Wir waren viel mit unserem Hundetrainer und auch mit der Tierärztin im Austausch. Gesundheitlich war bis dato immer alles in Ordnung. Nun hat er leider zusätzlich auch noch eine Futtermittelallergie entwickelt was die Sache noch erschwert leider. Wir sind tatsächlich froh wenn er überhaupt irgendwas am Tag frisst und hört sich jetzt doof an, aber am besten frisst er, wenn er sein Futter bekommt, wenn auch wir uns an den Frühstückstisch oder Abendbrottisch setzen und mit ihm gemeinsam essen 🙈.
Aha gemeinsam essen. Ich achte da mal drauf.
 
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Monika
27. März 13:01
Bei meiner Tierschutzhündin hatten wir das selbe Problem.

Das Trockenfutter hat sie am Anfang gerne gefressen und auf einmal nicht mehr.

Weil ich hier schon oft gelesen habe, dass ständiger Futterwechsel selten was bringt, bin ich bei der Futtersorte geblieben.

Simba hat dann oft erst Abends gefressen, was wieder zum Nachteil war, wenn wir unsere Mittagsrunde gemacht haben, hat sie Kot von anderen Hunden oder alles was auf der Erde lag verschlungen, also hatte sie ja offensichtlich doch Hunger...

Das war Stress für uns beide....dann hatte ich aufeinmal die Idee ein Teil des Trockenfutters, durch Nassfutter zu ersetzen.( gleiche Firma)

Das war bei uns ein voller Erfolg, seitdem haben wir keine Probleme mehr.

Auch unsere Spaziergänge sind wesentlich entspannter, worüber wir beide sehr Glücklich sind.

Vielleicht ist es ja auch für euch, einen Versuch wert.

Im Sommer gibt es
 
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Ramona
27. März 15:49
Bei meiner Tierschutzhündin hatten wir das selbe Problem. Das Trockenfutter hat sie am Anfang gerne gefressen und auf einmal nicht mehr. Weil ich hier schon oft gelesen habe, dass ständiger Futterwechsel selten was bringt, bin ich bei der Futtersorte geblieben. Simba hat dann oft erst Abends gefressen, was wieder zum Nachteil war, wenn wir unsere Mittagsrunde gemacht haben, hat sie Kot von anderen Hunden oder alles was auf der Erde lag verschlungen, also hatte sie ja offensichtlich doch Hunger... Das war Stress für uns beide....dann hatte ich aufeinmal die Idee ein Teil des Trockenfutters, durch Nassfutter zu ersetzen.( gleiche Firma) Das war bei uns ein voller Erfolg, seitdem haben wir keine Probleme mehr. Auch unsere Spaziergänge sind wesentlich entspannter, worüber wir beide sehr Glücklich sind. Vielleicht ist es ja auch für euch, einen Versuch wert. Im Sommer gibt es
Man darf nichts unversucht lassen. Ist auch eine Variante, die funktionieren kann.
 
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Ramona
27. März 15:51
Bei meiner Tierschutzhündin hatten wir das selbe Problem. Das Trockenfutter hat sie am Anfang gerne gefressen und auf einmal nicht mehr. Weil ich hier schon oft gelesen habe, dass ständiger Futterwechsel selten was bringt, bin ich bei der Futtersorte geblieben. Simba hat dann oft erst Abends gefressen, was wieder zum Nachteil war, wenn wir unsere Mittagsrunde gemacht haben, hat sie Kot von anderen Hunden oder alles was auf der Erde lag verschlungen, also hatte sie ja offensichtlich doch Hunger... Das war Stress für uns beide....dann hatte ich aufeinmal die Idee ein Teil des Trockenfutters, durch Nassfutter zu ersetzen.( gleiche Firma) Das war bei uns ein voller Erfolg, seitdem haben wir keine Probleme mehr. Auch unsere Spaziergänge sind wesentlich entspannter, worüber wir beide sehr Glücklich sind. Vielleicht ist es ja auch für euch, einen Versuch wert. Im Sommer gibt es
Wann fütterst du denn das Nass und wann das Trockenfutter am Tag?
 
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Sandra
27. März 17:42
Das mit dem wegstellen nach 10 min. habe ich auch jetzt angefangen. Hoffe, dass es bei mir auch bald wirkt.
Was du noch versuchen könntest wenn es gar nicht klappt, ein paar Brocken als Spiel über den Boden werfen, so dass er hinterher springen kannst.
Ich mach das ein paar mal, danach wird der Rest aus der Schüssel gefressen.
 
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Britta
27. März 17:53
Ich würde tatsächlich auch erstmal tierärztlich abklären lassen, ob gesundheitlich alles in Ordnung ist – gerade wenn das häufiger vorkommt.

Ansonsten ist das Verhalten gar nicht so ungewöhnlich. Viele Hunde fressen ein Futter eine Zeit lang gerne und verlieren dann die Begeisterung. Jedes Futter hat ein etwas anderes Nährstoffprofil und auch geschmacklich gibt es Unterschiede.

Deshalb kann es sogar sinnvoll sein, regelmäßig etwas Abwechslung reinzubringen – z. B. alle 1–2 Monate die Sorte zu wechseln oder auch mal eine Fischmahlzeit einzubauen.

Wenn du magst, schreib mir gern eine PN – ich kann dir sagen, womit ich bei meiner Hündin gute Erfahrungen gemacht habe 🙂.
 
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Tom
27. März 18:08
Das mit dem wegstellen nach 10 min. habe ich auch jetzt angefangen. Hoffe, dass es bei mir auch bald wirkt.
Hunde aus dem Tierschutz hatten früher oftmals kein gutes Leben und keine gute Ernährung. Aber viel Freiheit.
Durften am Strand oder in der Wildnis leben und ihr eigenes Ding machen,und jetzt ist es plötzlich alles anders, weil sie GERETTET wurden.
Jetzt gibt es plötzlich Autos und Fahrräder und Fußgänger und das Essen wird zugeteilt.

Noch 10 Minuten wegnehmen kann man machen aber ich halte nicht viel davon.
Oft sind es psychische Gründe und liegt gar nicht so sehr daran was tatsächlich in den Napf kommt sondern eher daran, WIE es serviert wird und unter welchen Umständen.

Gibt Hunde, die fressen nur, wenn die Halter dabei sind oder nur aus der Hand oder wenn sie was dafür tun durften.
Und es gibt Hunde diese in das komplett andersherum und die wollen dafür ihre Ruhe haben.
Hinstellen, stehen lassen und nicht dabei sein.

Das musst du tatsächlich individuell auspr und Tipps, die woa bei ganz anderen Hunden funktionieren, müssen für euch nicht unbedingt hilfreich sein.

Schau, ob es tatsächlich an demjenigen liegt, was in den Napf kommt.
Oder an der Situation.

Der Hund aus dem Tierschutz hat plötzlich nicht mehr die Auswahl und darf sich selbst was aussuchen, was oder wo er was findet, sondern soll fressen, WAS er bekommt und WO er es bekommt.
ist es wirklich notwendig, dass man ihm nur das gibt und dann auch noch bestimmen möchte, WANN GANZ GENAU ganz er das gefälligst fressen muss?
Weil es nach 10 Minuten weg geräumt wird gemäß Tipps aus dem Internet?
Kann man so sehen. Gibt kein definitives Richtig oder Falsch.
Wäre jetzt gar nicht meine persönliche Strategie und ich würde es anders machen und habe es anders gemacht.
 
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Monika
27. März 19:15
Wann fütterst du denn das Nass und wann das Trockenfutter am Tag?
Dachte das wäre verständlich erklärt, sorry 🤔
Ich gebe zu dem Trockenfutter 1 Teil Nassfutter dazu.

10gr Trockenfutter entsprechen 30gr. Nassfutter.
 
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Monika
27. März 19:18
Hunde aus dem Tierschutz hatten früher oftmals kein gutes Leben und keine gute Ernährung. Aber viel Freiheit. Durften am Strand oder in der Wildnis leben und ihr eigenes Ding machen,und jetzt ist es plötzlich alles anders, weil sie GERETTET wurden. Jetzt gibt es plötzlich Autos und Fahrräder und Fußgänger und das Essen wird zugeteilt. Noch 10 Minuten wegnehmen kann man machen aber ich halte nicht viel davon. Oft sind es psychische Gründe und liegt gar nicht so sehr daran was tatsächlich in den Napf kommt sondern eher daran, WIE es serviert wird und unter welchen Umständen. Gibt Hunde, die fressen nur, wenn die Halter dabei sind oder nur aus der Hand oder wenn sie was dafür tun durften. Und es gibt Hunde diese in das komplett andersherum und die wollen dafür ihre Ruhe haben. Hinstellen, stehen lassen und nicht dabei sein. Das musst du tatsächlich individuell auspr und Tipps, die woa bei ganz anderen Hunden funktionieren, müssen für euch nicht unbedingt hilfreich sein. Schau, ob es tatsächlich an demjenigen liegt, was in den Napf kommt. Oder an der Situation. Der Hund aus dem Tierschutz hat plötzlich nicht mehr die Auswahl und darf sich selbst was aussuchen, was oder wo er was findet, sondern soll fressen, WAS er bekommt und WO er es bekommt. ist es wirklich notwendig, dass man ihm nur das gibt und dann auch noch bestimmen möchte, WANN GANZ GENAU ganz er das gefälligst fressen muss? Weil es nach 10 Minuten weg geräumt wird gemäß Tipps aus dem Internet? Kann man so sehen. Gibt kein definitives Richtig oder Falsch. Wäre jetzt gar nicht meine persönliche Strategie und ich würde es anders machen und habe es anders gemacht.
Fressen wegstellen nach einer gewissen Zeit, halte ich auch für keine gute Idee, gerade bei Hunden aus dem Tierschutz.