Also die Shelties, die ich kenne, sind wetterfest.
Der Sheltie ist ein „doppelhaariger“ Hund. Die dichte, weiche Unterwolle wirkt wie eine Thermoschicht (Isolierung), während das lange, eher feste Deckhaar Wind und Wasser abweist.
Es kommt halt auch darauf an, was ihr draußen anstellt. Wenn er in Bewegung ist, brauchst du dir generell erst mal keine Sorgen zu machen – es sei denn, du läufst extrem langsam große Runden oder er ihr steht mehr, als das ihr lauft.
Aber wenn du ihn auf Trab hältst, sollte er keine Probleme haben.
Ich kenne aber auch Leute, die gehen bewusst kürzere Strecken und dafür öfter.
Muss er sich ordentlich bewegen, beansprucht das die Muskulatur. Die beanspruchte Muskulatur erzeugt wärme. Je intensiver die Bewegung, desto wärmer wird es dem Hund.
Die Gründe für einen Mantel oder eine Jacke sind in erster Linie:
* Hunde ohne Unterwolle
* Senioren
* Kranke Hunde
Trotzdem ist es okay, wenn du dir Gedanken machst. Behalte ihn einfach im Auge; im Normalfall signalisiert er dir, wenn er sich nicht mehr wohlfühlt.
Sebbi braucht aktuell keinen Wetterschutz. Bis jetzt habe ich ihn immer mit heraushängender Zunge nach Hause gebracht – so auch gestern gegen 23:00 Uhr, bei minus 5 Grad, nach einer gut 6 Kilometer langen Strecke.
Ich habe zwar schon mal über einen Regenschutz nachgedacht, aber dabei dachte ich (abgesehen davon, dass er ihn hassen würde) eher an mich selbst: Die Abtrocknerei ist einfach nervig.
Solange es kein heftiger Schauer ist, juckt es ihn sowieso nicht.