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Elsa
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zuletzt 29. März

FAHRRADLEINE

Hallo ihr Lieben, Wir üben gerade das Fahrradfahren und es klappt mit der normalen Leine sehr gut. Habt ihr Tipps für eine richtige Fahrrad Leine mit Abstandshalter? Preis Leistung, Bedienung?
 
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Frank
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16. März 01:29
Abstandhalter würde ich sein lassen, im Falle dass du stürztst (die Gefahr besteht auf unbefestigten Wegen immer wieder mal) kann dein Hund nicht od. nur eingeschränkt ausweichen.

Normalerweise lernen Hunde sehr schnell "Respekt" vor dem Fahrrad zu haben und einen Mindestabstand zu halten.
LG
 
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The In
15. März 18:59
Ich hab die L-Form von Trixie für Hunde S-M, mein Hund wiegt 10.5Kg, da passt das gut. Ich nutze aber nie die Klettverschluss Version, weil er dann bei Karnickel Sichtung reiß aus nehmen würde. Bedienung ist sehr einfach, die Stange mit Feder wird angesteckt und ein "Nupsi" rastet ein, zum Abnehmen den "Nupsi" reindrücken und Stange abziehen.
Preis Leistung bisher sehr gut, hab sie bei Amazon Warehouse als B-Ware für 14,99€ bekommen.👍
 
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Frank
16. März 01:29
Abstandhalter würde ich sein lassen, im Falle dass du stürztst (die Gefahr besteht auf unbefestigten Wegen immer wieder mal) kann dein Hund nicht od. nur eingeschränkt ausweichen.

Normalerweise lernen Hunde sehr schnell "Respekt" vor dem Fahrrad zu haben und einen Mindestabstand zu halten.
LG
 
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Sonja
16. März 03:55
Wir haben fürs Fahrrad fahren einen Bauchgurt mit Joggingleine. Hat immer gut funktioniert und man ist in direkter Verbindung mit dem Hund. Damals in der Hundeschule hat man uns von Leine in der Hand oder gar am Lenker, sowie Abstandshalter abgeraten. Zu gefährlich dass das Rad vorn verrissen wird und zu unflexibel und "kontaktlos" hinten dran. Am Bauchgurt hat man den stabilsten Schwerpunkt und kann in diversen Fällen besser einwirken (ich musste beispielsweise mal ner Landmaschine anders ausweichen, also auf die andere Seite. Hätte ich den Hund starr an Rad hinten dran gehabt, wäre das ziemlich fummelig geworden. So konnte ich anhalten, schnell ums Rad auf die abgewandte Seite führen und gut wars). Abstand und die richtige Höhe halten war ruck zuck beigebracht. Praktisch ist auch, dass die meisten dieser Leinen einstellbar sind, was die Länge angeht.
 
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Elsa
16. März 06:23
Wir haben fürs Fahrrad fahren einen Bauchgurt mit Joggingleine. Hat immer gut funktioniert und man ist in direkter Verbindung mit dem Hund. Damals in der Hundeschule hat man uns von Leine in der Hand oder gar am Lenker, sowie Abstandshalter abgeraten. Zu gefährlich dass das Rad vorn verrissen wird und zu unflexibel und "kontaktlos" hinten dran. Am Bauchgurt hat man den stabilsten Schwerpunkt und kann in diversen Fällen besser einwirken (ich musste beispielsweise mal ner Landmaschine anders ausweichen, also auf die andere Seite. Hätte ich den Hund starr an Rad hinten dran gehabt, wäre das ziemlich fummelig geworden. So konnte ich anhalten, schnell ums Rad auf die abgewandte Seite führen und gut wars). Abstand und die richtige Höhe halten war ruck zuck beigebracht. Praktisch ist auch, dass die meisten dieser Leinen einstellbar sind, was die Länge angeht.
Ach toll. Das klingt gut und genau das waren meine Gedanken. Hände frei aber trotzdem Kontakt und Kontrolle haben. Hast du einen Link für mich wo ich ein gutes Modell finden kann?
 
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Johanna
16. März 07:41
Ich habe sowohl den Abstandhalter von Trixie (U-Form), als auch von Kleinmetall (U-Form).

Der von Trixie ist günstiger, hat eine tolle Leine mit Klett-Sollbruchstelle und eine kürzere Halterung/Befestigung am Fahrrad. Das sorgt dafür, dass sie deutlich besser auch an kleinere Fahrräder passt, sich aber auch eher mal dreht. Das drehen ist etwas nervig, aber nicht schlimm.

Der von Kleinmetall hat eine relativ breite Befestigung und passt damit nicht an alle Fahrräder, dreht sich aber auch nicht.
Die Leine ist einfach, kann aber getauscht werden. Außerdem ist er teurer. Besonders gut für große schwere Hunde.

Mir war ein Halter am Fahrrad mit U Form wichtig, damit der Schwerpunkt der Feder sehr weit unten liegt und damit der Zug an Rad, wenn Hund seitlich in die Leine läuft, kein Problem ist. Deswegen würde ich je nach Gewicht des Hundes auch niemals einen Bauchgurt nehmen. Da wird man eher vom Rad gezogen, als dass die Federung den Zug abfängt.
Bei sehr leichten Hunden, oder ohne Reizempfänglichkeit jeglicher Art, mag das evtl. Gehen. Mit wäre es das Risiko nicht wert.

Zwei Unfälle mit Befestigung haben sowohl Hund, als auch Halterung gut überstanden. Die Halterung hat sich lediglich verdreht. Hund hat mehr als genug Platz und Leine um nicht unter das Fahrrad zu kommen.
 
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Tina
16. März 08:19
Wir haben fürs Fahrrad fahren einen Bauchgurt mit Joggingleine. Hat immer gut funktioniert und man ist in direkter Verbindung mit dem Hund. Damals in der Hundeschule hat man uns von Leine in der Hand oder gar am Lenker, sowie Abstandshalter abgeraten. Zu gefährlich dass das Rad vorn verrissen wird und zu unflexibel und "kontaktlos" hinten dran. Am Bauchgurt hat man den stabilsten Schwerpunkt und kann in diversen Fällen besser einwirken (ich musste beispielsweise mal ner Landmaschine anders ausweichen, also auf die andere Seite. Hätte ich den Hund starr an Rad hinten dran gehabt, wäre das ziemlich fummelig geworden. So konnte ich anhalten, schnell ums Rad auf die abgewandte Seite führen und gut wars). Abstand und die richtige Höhe halten war ruck zuck beigebracht. Praktisch ist auch, dass die meisten dieser Leinen einstellbar sind, was die Länge angeht.
Hier unsere Erfahrung: Ich bin mit großem Hund immer mit Leine in der Hand gefahren und werde es weiter tun. Da ich mir das mit großem oder schweren Hund nicht anders vorstellen kann. Meine Handlungsfähigkeit wäre stark eingeschränkt, wenn der Hund iwo an mir oder gar am Fahrrad selbst festgebunden ist. Da wäre mir die Verletzungsgefahr für den Hund zu groß, vor allem wenn es doch mal zu einem Sturz kommt und der Hund von mir oder dem eigenen Fahrrad erfasst wird, weil sich nichts löst und er nicht ausweichen kann.

Und ja das mit der Leine in der Hand fahren Bedarf Training mit dem Hund, dass dieser auch locker und entspannt läuft und aber auch eigene Übung, man sollte ein guter Fahrradfahrer sein, der mit nur einer Hand am Lenker in jeder Situation sicher umgehen kann und auf gar keinen Fall die Leinenhand mit am Lenker haben. Wenn doch mal ein leichter Zug auf die Leine kommen sollte, geht das mit etwas Übung und nur einer Hand leicht auszugleichen und da verreißt nichts. Man lernt außerdem, dass man die Leine locker hält und sich nicht um das Handgelenk wickelt oder so, um sie im schlimmsten Fall (Sturz) loszulassen.
Es zählt natürlich - wie auch sonst ohne Rad - stets vorausschauend zu sein. Bei großen Reizen/Gefahren, lieber rechtzeitig halten und/oder absteigen, um den Hund zu sichern.

Auch wenn das jetzt hier nicht die Frage war - wollte ich nur unsere Erfahrung teilen, dass das an der Hand Fahren mit den richtigen Voraussetzungen und Übung super funktioniert und auch seine Vorteile bietet, aber es nicht automatisch für jeden Radfahrer mit Hund das Richtige sein muss.
 
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Sonja
16. März 09:27
Also eine Bekannte von mir, mit grossen Hunden (35+kg), nutzt seit vielen Jahren: Bauchgurt und nomale 3m Anny-x Leine. Sie hat aber zwischen Bauchgurt und Leine einen "Panik-Karabiner /Panik-Haken" aus dem Reitsportbedarf. Diese Karabiner kann man im Notfall schnell, einhändig ohne "gefummel" geöffnet werden. Bei starkem plötzlichen zug öffnen die sich auch selbst ( müssen aber schon ein paar kg zugkraft einwirken). In unwegsamen Gelände hat sie manchmal noch einen kurzen rückdämpfer,
 
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Elsa
16. März 10:31
Hier unsere Erfahrung: Ich bin mit großem Hund immer mit Leine in der Hand gefahren und werde es weiter tun. Da ich mir das mit großem oder schweren Hund nicht anders vorstellen kann. Meine Handlungsfähigkeit wäre stark eingeschränkt, wenn der Hund iwo an mir oder gar am Fahrrad selbst festgebunden ist. Da wäre mir die Verletzungsgefahr für den Hund zu groß, vor allem wenn es doch mal zu einem Sturz kommt und der Hund von mir oder dem eigenen Fahrrad erfasst wird, weil sich nichts löst und er nicht ausweichen kann. Und ja das mit der Leine in der Hand fahren Bedarf Training mit dem Hund, dass dieser auch locker und entspannt läuft und aber auch eigene Übung, man sollte ein guter Fahrradfahrer sein, der mit nur einer Hand am Lenker in jeder Situation sicher umgehen kann und auf gar keinen Fall die Leinenhand mit am Lenker haben. Wenn doch mal ein leichter Zug auf die Leine kommen sollte, geht das mit etwas Übung und nur einer Hand leicht auszugleichen und da verreißt nichts. Man lernt außerdem, dass man die Leine locker hält und sich nicht um das Handgelenk wickelt oder so, um sie im schlimmsten Fall (Sturz) loszulassen. Es zählt natürlich - wie auch sonst ohne Rad - stets vorausschauend zu sein. Bei großen Reizen/Gefahren, lieber rechtzeitig halten und/oder absteigen, um den Hund zu sichern. Auch wenn das jetzt hier nicht die Frage war - wollte ich nur unsere Erfahrung teilen, dass das an der Hand Fahren mit den richtigen Voraussetzungen und Übung super funktioniert und auch seine Vorteile bietet, aber es nicht automatisch für jeden Radfahrer mit Hund das Richtige sein muss.
Danke, unsere Elsa wiegt knapp 10kg. Sie ist gut händelbar. Ich merke eben, dass ich mit der Leine in einer Hand einfach zu unsicher fahre.
 
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Frank
16. März 12:50
Danke, unsere Elsa wiegt knapp 10kg. Sie ist gut händelbar. Ich merke eben, dass ich mit der Leine in einer Hand einfach zu unsicher fahre.
Das ist verständlich.

Bei uns gehört das Fahren an der Leine neben anderen Traingsformen zum "kognitivenTraining".
Viele Signale die ich auch im Alltag und z.B. beim Begleithunde-Training, Hoopers oder Agility benütze - ich denke da sehr langfristig - passen auch super zum Fahren mit der Führleine.

Etwas "offtopik": 🌻
Gemäß der Weisheit "Lernen hält die Birne fit" tut das sowohl Hundine als auch mir gut und fördert die Team-Bindung sowieso.
Die Zeiteinteilung dazu muss natürlich berücksichtigen das Hundine sich erholen kann, das ist selbstverständlich.
LG 🌻
 
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Elsa
16. März 12:58
Das ist verständlich. Bei uns gehört das Fahren an der Leine neben anderen Traingsformen zum "kognitivenTraining". Viele Signale die ich auch im Alltag und z.B. beim Begleithunde-Training, Hoopers oder Agility benütze - ich denke da sehr langfristig - passen auch super zum Fahren mit der Führleine. Etwas "offtopik": 🌻 Gemäß der Weisheit "Lernen hält die Birne fit" tut das sowohl Hundine als auch mir gut und fördert die Team-Bindung sowieso. Die Zeiteinteilung dazu muss natürlich berücksichtigen das Hundine sich erholen kann, das ist selbstverständlich. LG 🌻
Unsere Ela ist eine schlanker Terriermischkingsdame und wird dieses Jahr 5. Allerdings ist sie so eine richtige Sofahockerin. Ich will sie auch nicht überfordern. Wie viele km schafft so wi. Ungeübte Hund bzw. Was dchaft ein Hund generell. Abgesehen mal von der Temperatur