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Dogorama
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Anzahl der Antworten 488
zuletzt 23. Aug.

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
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Andreas
22. Aug. 06:43
Nein, nein, nein. Die sind nicht groß, die sind puschelig, das ist ein ganz anderer Maßstab 😎 Was Michi sagte mit dem Hund ein würdiger Besitzer sein... Das kann man wirklich nur hoffen. Ich kannte mal jemanden, der wohnte am Ortsrand meines Heimatortes mit Anschluss an Felder, Wälder und dem hiesigen Mittelgebirge. Dessen Garten war komplett der Außenbereich seiner 6 oder 7 Huskys, die rein und raus konnten wie sie wollten. War auch sicher eingezäunt wie ein Gehege. Regelmäßig hat man ihn mit einer Art Kutsche (gibt's bestimmt nen Ausdruck für😅) gesehen, wie er mit den Hunden durch das Umland fuhr. Wenn im Winter ausreichend Schnee lag, hat er Kufen angebracht. Das ist mir echt im Gedächtnis geblieben. Sehr beeindruckend, die Hunde waren glücklich und man merkte, dass die echt das machen und machen dürfen, wozu sie "gemacht" sind. Muss ja nicht jeder so machen, aber ne adäquate Alternative sollte man sich bei dem Hundetyp besser überlegen.
Vielen Dank für Deinen Beitrag.. Du sprichst mir aus dem Herzen.. Michi hat es auf den Punkt gebracht.
 
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Caro
22. Aug. 20:56
Müsli weiß das auch nicht 😄
Lucy schon 😅🫣😉🤣🤣🤣
 
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Sonja
22. Aug. 21:18
Genau deshalb, aber nicht nur, habe ich eine Rasse gewählt die dem Wolf als nächstes ist. Alle anderen Rasse dürfen gerne anerkannt sein. Das nicht, dass das gut ist. Viele Züchtungen sind durch Tierquälerei entstanden. Somit ist jeder Hundebesitzer eines kleinen Hundes ebenfalls ein Tierquäler. Und unterstützt das auch noch durch den Erwerb eines solchen Tieres. Ebenso sieht es bei den mittelgroßen und großen Rasse aus. Man sollte sich mal erkundigen, wie ein Labrador oder ein Golden Retriever entstanden ist. Vielleicht möchte man so was gar nicht mehr haben.
Ähm.... ja aber auch dein Husky sieht absolut nicht nach der ursprünglichen (am Wolf ählichsten) Arbeitslinie aus 🤗 Die sind eigentlich schlanker , Hochbeiniger und Kurzfelliger.... die allermeisten Huskys in nicht "Musher Besitz" hierzulande stammen aus Showlinien und somit auch noch weiter vom Wolf entfernt als die Arbeitslinien. Genetisch gesehen sind Huskys auch viel weiter vom Wolf entfent als so manch andere Rassen denen man das "Wolfsblut" kaum oder nicht mehr ansieht...wie z.b. Akita, Shiba, Chow Chow , Basenji... sind tatsächlich "näher an der Wolf DNA " dran als der "moderne Husky"🤗... (Ein Husky ist "nur" ein "Wolfalike" also ein Hund mit Wolfähnlichen aussehen, also wie z.b einige Graue DSH, ind hat genetisch kaum noch "Gemeinsamkeiten" mit mit reinrassigen Wolf 🤗)
 
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Andreas
23. Aug. 16:15
Ähm.... ja aber auch dein Husky sieht absolut nicht nach der ursprünglichen (am Wolf ählichsten) Arbeitslinie aus 🤗 Die sind eigentlich schlanker , Hochbeiniger und Kurzfelliger.... die allermeisten Huskys in nicht "Musher Besitz" hierzulande stammen aus Showlinien und somit auch noch weiter vom Wolf entfernt als die Arbeitslinien. Genetisch gesehen sind Huskys auch viel weiter vom Wolf entfent als so manch andere Rassen denen man das "Wolfsblut" kaum oder nicht mehr ansieht...wie z.b. Akita, Shiba, Chow Chow , Basenji... sind tatsächlich "näher an der Wolf DNA " dran als der "moderne Husky"🤗... (Ein Husky ist "nur" ein "Wolfalike" also ein Hund mit Wolfähnlichen aussehen, also wie z.b einige Graue DSH, ind hat genetisch kaum noch "Gemeinsamkeiten" mit mit reinrassigen Wolf 🤗)
Ich habe einen Hund, der extrem manchen Wölfen ähnelt und recherchierte, warum zB der Chow Chow, der genetisch so viel näher am Wolf ist, überhaupt nicht so aussieht.
Ich erhielt in Auszügen die folgende Antwort:

Ein Wolfskörper ist das evolutionäre Meisterwerk für Ausdauer, Wetterbeständigkeit und Effizienz.. also gibt es nichts besseres für zB Arbeitshunde, die Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende für bzw mit dem Mensch arbeiten mussten/ durften..
Konkret.. mein Schäfimix ist ein Nachfahre von Hütehunden aus allen möglichen Regionen.. also ein Mischling von "ähnlichen Hunden", die alle vergleichbar arbeiteten..

Der Chow Chow trennte sich früh vom Wolf und blieb danach weitgehend von der Durchmischung mit Hundeschlägen verschont. Sogesehen ist er eine viel ältere Rasse, als die Schäferhundschläge, die aber aufgrund ihrer Aufgaben einen Vorteil von wölfischer Statur hatten und haben.. Optik spielte dabei nie die erste Geige (erst seit etwa 100 Jahren zum Teil).. Beim Chow Chow allerdings sehr wohl.

Er mag noch mehr Wolfsgene haben, da die Durchmischung geringer ausfiel.. ist aber inzwischen in vielerlei Hinsicht weiter entfernt von einem Wolf und nicht im Ansatz so leistungsfähig..
 
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Kirsten
23. Aug. 17:45
Ich habe einen Hund, der extrem manchen Wölfen ähnelt und recherchierte, warum zB der Chow Chow, der genetisch so viel näher am Wolf ist, überhaupt nicht so aussieht. Ich erhielt in Auszügen die folgende Antwort: Ein Wolfskörper ist das evolutionäre Meisterwerk für Ausdauer, Wetterbeständigkeit und Effizienz.. also gibt es nichts besseres für zB Arbeitshunde, die Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende für bzw mit dem Mensch arbeiten mussten/ durften.. Konkret.. mein Schäfimix ist ein Nachfahre von Hütehunden aus allen möglichen Regionen.. also ein Mischling von "ähnlichen Hunden", die alle vergleichbar arbeiteten.. Der Chow Chow trennte sich früh vom Wolf und blieb danach weitgehend von der Durchmischung mit Hundeschlägen verschont. Sogesehen ist er eine viel ältere Rasse, als die Schäferhundschläge, die aber aufgrund ihrer Aufgaben einen Vorteil von wölfischer Statur hatten und haben.. Optik spielte dabei nie die erste Geige (erst seit etwa 100 Jahren zum Teil).. Beim Chow Chow allerdings sehr wohl. Er mag noch mehr Wolfsgene haben, da die Durchmischung geringer ausfiel.. ist aber inzwischen in vielerlei Hinsicht weiter entfernt von einem Wolf und nicht im Ansatz so leistungsfähig..
Wie spannend. Das macht die Frage auf, ob „Urtümlichkeit“ ein Qualitätsmerkmal für die aktuelle Zucht ist.
Oder ob es sich lohnt genauer hinzuschauen.
 
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R
23. Aug. 19:39
Ist der vergleich mit dem Wolf vlt Vorstufe auf dem Weg zum Dingo ? 🤔 Der Wolf ist ein Wildtier, selektiert nach der Natur und überleben des stärkeren... Unser Hund garantiert nicht :) Vergleich eigentlich sinnlos. Die Fehler, werden wir damit nicht korrigiert bekommen.
 
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Michi
23. Aug. 19:41
Ist der vergleich mit dem Wolf vlt Vorstufe auf dem Weg zum Dingo ? 🤔 Der Wolf ist ein Wildtier, selektiert nach der Natur und überleben des stärkeren... Unser Hund garantiert nicht :) Vergleich eigentlich sinnlos. Die Fehler, werden wir damit nicht korrigiert bekommen.
Ich verstehe auch nicht so recht, warum es scheinbar ein Qualitätsmerkmal sein soll, dass der Hund optisch oder sonstwie dem Wolf möglichst nah sein soll...
 
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Carola
23. Aug. 19:41
Wie spannend. Das macht die Frage auf, ob „Urtümlichkeit“ ein Qualitätsmerkmal für die aktuelle Zucht ist. Oder ob es sich lohnt genauer hinzuschauen.
Aus meiner Sicht ist es kein Qualitätsmerkmal und sogenannte "Urtümlichkeit " ist in vielen Fällen nicht unbedingt erwünscht.
Hier meine ich nicht unbedingt die Optik,
Die meisten wollen gar keinen Hund haben der eigene Entscheidungen trifft sondern sie wollen einen Hund haben der mit dem Menschen kooperiert. Und es ist ja auch besser so wenn man sich die Hunde unserer Zivilisation vorstellt..
Dieses Gerede von Urtümlichkeit hat für mich immer so eine falsche Romantik.
Zusatz: ich habe Hunde die relativ urtümlich sind und das ist wirklich nicht jedermanns Sache.
 
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Sonja
23. Aug. 20:12
Aus meiner Sicht ist es kein Qualitätsmerkmal und sogenannte "Urtümlichkeit " ist in vielen Fällen nicht unbedingt erwünscht. Hier meine ich nicht unbedingt die Optik, Die meisten wollen gar keinen Hund haben der eigene Entscheidungen trifft sondern sie wollen einen Hund haben der mit dem Menschen kooperiert. Und es ist ja auch besser so wenn man sich die Hunde unserer Zivilisation vorstellt.. Dieses Gerede von Urtümlichkeit hat für mich immer so eine falsche Romantik. Zusatz: ich habe Hunde die relativ urtümlich sind und das ist wirklich nicht jedermanns Sache.
Deswegen sitzen hier Collies. Wollen mit dem Menschen kooperieren, sind nicht wirklich triebig, besitzen praktisch keinen Jagdtrieb, sind sozial und auch freundlich zu artfremden Lebewesen und haben einen vitalen Körperbau. Dank des Lassie Booms gab es leider auch (mitunter große) Baustellen, die aber mittlerweile gut im Griff sind und weiter verbessert werden.
Ursprüngliche Hunde können zwar toll sein, aber dafür braucht man echt den passenden Rahmen. Und muss das auch wollen. Ist bei HSH beispielsweise ja ähnlich.
 
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Carola
23. Aug. 20:13
Deswegen sitzen hier Collies. Wollen mit dem Menschen kooperieren, sind nicht wirklich triebig, besitzen praktisch keinen Jagdtrieb, sind sozial und auch freundlich zu artfremden Lebewesen und haben einen vitalen Körperbau. Dank des Lassie Booms gab es leider auch (mitunter große) Baustellen, die aber mittlerweile gut im Griff sind und weiter verbessert werden. Ursprüngliche Hunde können zwar toll sein, aber dafür braucht man echt den passenden Rahmen. Und muss das auch wollen. Ist bei HSH beispielsweise ja ähnlich.
..... und können.