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Marie-Christin
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heute 13:05

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Helen
17. Jan. 12:44
Das ist ein wirklich interessantes Thema und ich möchte gerne unsere Erfahrungen teilen.
Wenn ein fremder Hund auf uns zugerannt kommt, warte ich erstmal, ob dieser die Geschwindigkeit drosselt oder stehen bleibt. Also erstmal die Ruhe bewahren.

Sollte er auf uns zurennen, stelle ich mich vor Mia und zeige mit dem Arm weg von uns und rede laut und bestimmt mit dem anderen Hund.
Das hat bisher immer den „Druck“ rausgenommen oder ihn irritiert. Wir hatten aber auch schon öfter den Fall, dass ein unkastrierter Hund aufmüpfig und penetrant mit der läufigen Hündin( die angeleint war, der Rüde nicht) einer Freundin interagiert hat. Sie hat durch Knurren mehrfach deutlich gemacht, dass sie das nicht möchte. Herrchen stand einfach 10 Meter weiter weg und sagt nur „so schnell passiert da nichts“. Da schwoll mir der Kamm😅
Ich habe mich aufgerichtet und den Hund von der Hündin entfernt und mit dem Finger in die Richtung des Herrchens gezeigt und „ab“ gerufen. Laut und bestimmt. Wenn er versucht hatte, sie an mir vorbeizudrängen, habe ich mich wieder in den Weg gestellt. Er ging dann und Herrchen war sich keiner Schuld bewusst.

Nur vom Hochnehmen würde ich abraten. Dadurch bestätigst du dem Hund automatisch, dass eine Gefahr besteht und gerade etwas ganz schlimmes passiert. Das verunsichert den Hund und er verliert an Selbstsicherheit. Solange du die Situation gut meistern kannst, also auch Sicherheit ausstrahlst, vermittelst du deinem Hund „ich kann dir vertrauen und du sorgst um mich“.
Hochnehmen würde ich ihn wirklich erst im worst case

Liebe Grüße
 
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Verena
17. Jan. 12:58
Ich bin auch totaler Gegner vom hochheben kleiner Hunde. Ich finde man macht sie dadurch zur Beute. In meiner Jugend gab es in der Familie einen sehr tragischen Vorfall, in dem die schwangere Tochter des Lebensgefährtens meiner Mutter, die ihren Yorki bei Sichtung eines großen schweren Hundes hochnahm von diesem angesprungen wurde, damit er an den Kleinen kommt. Die Wucht des Aufpralls gegen den Bauch war so stark, das das Ungeborene gestorben ist. Eine andere Situation hatte ich mit meiner kleinen Hündin. Superlieb zu Mensch und Tier. Einer unserer Kaninchen war ihr "Lieblinghase" sie haben sogar nebeneinander gesessen und sich ein Salatblatt geteilt. Habe ich ihn aber hochgehoben, ist sie an mir hochgesprungen und wollte nach ihm schnappen. Ich würde niemals jemanden anfeinden, weil ein Hund hochgehoben wird, ihr müsst selbst wissen was ihr macht. Für mich jedoch kommt das nicht in Frage. Ich kann einen Hund auch besser blocken, wenn ich keinen Hund auf dem Arm hab, sondern wenn mein Hund hinter mir auf dem Boden ist und ich dem anderen Hund entgegenstehen kann.
Mein Kleiner wurde auch schon auf dem Boden zur „Beute“ durch einen Hund mit fehlgeleitetem Jagtverhalten. War eine Situation, welche ich nicht mehr erleben möchte.
Wie man es macht, macht man es verkehrt. Der beste Weg für uns, ist nicht der richtige Weg für jeden 🙂.
 
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Ivonne
17. Jan. 15:25
Mein Kleiner wurde auch schon auf dem Boden zur „Beute“ durch einen Hund mit fehlgeleitetem Jagtverhalten. War eine Situation, welche ich nicht mehr erleben möchte. Wie man es macht, macht man es verkehrt. Der beste Weg für uns, ist nicht der richtige Weg für jeden 🙂.
Das möchte man auch nicht erleben..aber ist der Hund am Boden hast du Arme, Beine und Körper frei und ihm entgegenzustehen..man kann einfach ganz anders eingreifen..

Wir waren irgendwann mal mit meiner Freundin und ihrem OEB unterwegs. An einem Haus, fetzte ein Dackel am Zaun lang. Der Zaun war eigentlich echt gut Dackelsicher, aber an einer Stelle machte der Dackel doch einen gekonnten Köpper unter dem Zaun her und ging gleich auf den Hund meiner Freundin los. Er ist echt gutmütig und hat das zum Glück auch nicht ganz für voll genommen und sie hat die ganze Zeit drauf geachtet, das er sich bloß nicht auf den Dackel setzt 🙈 ich bin dann hin, hab den Dackel im Nackenfell und unter unterm Bauch gehalten und so seinem Besitzer, der mittlerweile am Zaun stand in die Hand gedrückt.
 
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Uta
heute 13:05
Vorbildliche Hundebegnung

Vorgestern waren wir mit unserer angeleinten Chihuahuahündin unterwegs. Als eine Hundehalterin uns kommen sah, leinte sie gleich ihre nette Hündin an. Wir tauschten uns aus, ob die Begegnung ohne Leine für beide okay wären und so war das Zusammentreffen wunderbar.
Ihr fragt euch sicher warum schreibe ich das?
Weil diese Selbstverständlichkeit eine Ausnahme ist. Erlebe ich vielleicht so ca. 3 mal im Jahr, was mich sehr frustriert.
Daher mein Aufruf an alle, nehmt euren Hund bitte an die Leine, wenn ein anderer Hund in Sichtweite ist, egal ob Gross oder Klein.
Das würde das Leben vereinfachen und man braucht sich keine Gedanken über irgendwelche gefährliche Abwehrmassnahmen zu machen.