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Marie-Christin
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heute 22:29

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Babs
14. Jan. 08:47
Ich habe mich auch für das Ausweichen entschieden, das führt allerdings dazu, dass wir oft den Park verlassen müssen. Fast niemand nimmt seinen grossen Hund an die Leine, wenn ich mit meiner kleinen angeleinten Chihuahua Hündin erscheine. Viele Halter von Zwerghunden trauen sich schon gar nicht mehr den Park zu betreten, nach dem Motto der Stärkere hat eh nichts zu befürchten. Eine sehr traurige Entwicklung.
Wenn Du einige Hundehalter mit kleinen Hunden kennst, könnt ihr Euch doch mal treffen und gemeinsam durch den Park gehen. Das gibt Euch Selbstbewusstsein, ihr könnt gemeinsam über Lösungen reden und euch austauschen. Wenn ihr im "Rudel" (sinnbildlich gesprochen) unterwegs seid, überlegen sich fremde Hunde, ob sie überhaupt in eine Hundegruppe reinrennen (die meissten sind nicht so dumm).
 
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Uta
14. Jan. 09:14
Wenn Du einige Hundehalter mit kleinen Hunden kennst, könnt ihr Euch doch mal treffen und gemeinsam durch den Park gehen. Das gibt Euch Selbstbewusstsein, ihr könnt gemeinsam über Lösungen reden und euch austauschen. Wenn ihr im "Rudel" (sinnbildlich gesprochen) unterwegs seid, überlegen sich fremde Hunde, ob sie überhaupt in eine Hundegruppe reinrennen (die meissten sind nicht so dumm).
Das machen wir auch, aber es gibt auch Tage, wo sich keiner findet. .....und es ist tatsächlich ein Riesenunterschied , ob ich alleine unterwegs bin oder in der Gruppe mit vielen Minis, da ist es viel entspannter und die Grossen bleiben oft an der Leine. Daher erneuter Aufruf für Frankfurt, wer Lust auf ein Treffen mit uns hat, kann sich gerne melden.
 
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Jörg
14. Jan. 10:41
Naja stell dir doch vor dass ein völlig unbekannter Mensch auf dich zustürzt und dich vor Begeisterung umreißt? Du weißt ja auch nicht was er vorhat 😉
Ja da falle ich jedesmal tot um wenn ein fremder auf mich zu jogt genauso bei Fahrradfahrer. Genauso wen Oma Erna mit dem Rollator um die Ecke kommt. Ne jetzt mal ernsthaft Dynamik ist unterschiedlich bei Hunden und ja ich finde es auch nicht nett wenn die Jack Russel Terrier Dame jeden Tag in uns reinrennt um dann quietschend weg zu rennen. Passiert ist bisher nichts. Dynamik ist Hund abhängig und von Hund zu Hund unterschiedlich. Und wie ich schon geschrieben habe ist es vollkommen in Ordnung wenn ein Hundehalter die Begegnung in eine positive Bahn längt. Dennoch ist die Dynamik nicht bei jedem Hund gleich. Es gehören da noch viel mehr Sachen dazu Impuls Kontrolle Frustrations toleranzen. Auch wie Hunde mit negativen Dingen zu Recht kommen ist unterschiedlich. Und das will ich damit sagen der eine maß regelt direkt der nächste geht in Flucht ein anderer erstarrt. Auch die Nerven Stärke bei Hunden ist unterschiedlich. Daher fällt es auch Hunden unterschiedlich schwer mit der Leinenführung zb. der eine kommt damit recht gut zurecht der nächste hat damit Irre Probleme. Es gibt keine pauschale. Selbst wenn Hunde am Tag miteinander zu sammen keine Probleme mit einander haben heißt das nicht das sie am Abend miteinander keine Probleme miteinander bekommen. Ich habe hier in der Nähe ein Garten da läuft ein Hund frei Rum meiner wie auch der andere haben keine Problem miteinander. Aber wehe der kleine begegnet meinem draußen und ist an der Leine da kannste mal ein Zwerg ausrasten sehen. Yvonne ist zb. In der mehr Hundehaltung die Hunde haben gelernt wie sie sich an der Leine in ihrem Rudel zu verhalten haben. Kann ich jetzt das selbe voraussetzen die zb. nur einen Hund haben und selten das Vergnügen haben mit anderen spazieren zu gehen. Ich denke nicht klar kann ich daran arbeiten aber dafür braucht es auch eine Regelmäßigkeit. Ich habe zum Beispiel gestern Abend richtiges Hundegetöse von einer wisse aus gehört und war nicht selbst dabei. Ich kann mir aber vorstellen was dort passiert ist. Ich denke das dort zwei Rüden aneinander geraten sind weil dort gerade eine läufige Hündin wohnt. Heist aber nicht unbedingt das die Rüden generell ein Problem miteinander haben. Wären sie sich an einem anderen Ort begegnet wäre es wahrscheinlich nicht so eskaliert.
 
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Kirsten
14. Jan. 10:41
Im Grundsatz gebe ich dir in allem Recht. Aber ist es nicht auch so das der Hund lernen sollte mit der Dynamik anderer Hunde zurecht zu kommen ohne das er Maßregelt? Nicht falsch verstehen es ist vollkommen in Ordnung das du andere Hunde maß regelst das wenn sie in voller Dynamik in euch rein rennen wollen, bevor deine Hündin auslöst.
Ich handhabe es ähnlich wie Yvonne.
In den Augen meiner Hündin sind manche dieser heranstürmenden Hunde gefährliche Hundebegegnungen. Nicht im „Kampf-bis-zum-Tod“-Sinne. Aber potenziell schmerzhaft.

Du hattest es ja schon zuvor angeschnitten, meiner Hündin ist es wegen dem dynamischen Heranrennen eines anderen großen Hundes schon passiert, dass in ihr gebremst wurde (Hund wollte knapp vor ihr Bremsen, ist aber wegen viel nassem Laub in sie reingerutscht).
Von solchen Begegnungen hatten wir leider auch ein andere Varianten, die im Hinblick auf das Gewichtsverhältnis und Schmerzen nicht gut waren.

Die Dynamiken eines sich rasant nähernden Hundes muss sie in meinen Augen nicht aushalten, ohne das er gestoppt wird.
Wie Yvonne, bremse ich solche Hunde runter, und dann guckt man eben, ob’s nicht auch für alle etwas angenehmer geht (: Ob meine Hündin mich dabei unterstützt oder nicht, ist für mich mittlerweile zweitrangig, mir ist wichtiger, dass der Hund ausreichend früh vor meiner Hündin bremst, damit es nicht zum versehentlichen Vollkontakt kommt.
Wenn ich allerdings nichts tue, kümmert sich meine Hündin so, dass da kein Raum mehr für Missverständnisse offen bleibt.

Gemessen an der Gesamtzahl an Kontakten ist diese spezielle Situation in Summe bei uns aber eher nicht erwähnenswert. Mit den meisten Jungspunden geht es auch so, die drosseln ihr Tempo von sich aus oder laufen weniger frontal, oder grooven sich in Abstimmung mit meiner Hündin aufeinander ein.

Meine Hündin muss also eine solche Dynamik nicht aushalten lernen, während sie ihre Sicherheit gefährdet sieht. Mir ist an der Stelle wichtiger klarzustellen, dass nichts Sicherheitsrelevantes passiert.
 
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Susa
14. Jan. 10:55
Das Problem ist die Dynamik, wenn Hunde angerannt kommen. Da kann selbst der eigene Hund die Absicht des anderen nicht erkennen und die meisten versuchen den ankommenden zu stoppen oder wieder auf Abstand zu bringen. Daher lasse ich, wenn ich es früh genug mitbekomme, unbekannte Hunde nie in meine Gruppe rein rennen. Hunde mit hoher Energie stoppe ich immer. Meine Hunde legen Wert auf Höflichkeit, Ruhe und die Gelegenheit in Ruhe schauen zu können. Meine Hündin ist da sehr klar in ihrer Körpersprache und die maßregelt Hunde mit zu viel Energie schnell mal. Damit kommen aber viele Halter nicht klar und daher greife ich erstmal ein und versuche den ankommenden Hund zu mehr Ruhe zu bewegen. Hunde, die gemütlich und entspannt angelaufen kommen, sind so gut, wie nie ein Problem. Es sind meist die dynamischen Begegnungen, die heikel werden können. Sind die Hunde ruhiger, hat man auch mehr Zeit die Körpersprache und Signale der Hunde zu deuten und kann eher erkennen, ob man etwas zulassen kann oder eben eingreift.
Genau das ist auch unser Problem! Mein Hund verscheucht die sonst auch lautstark und das hört sich gefährlich an. Und ich habe da natürlich auch die Befürchtung das der fremde Hunde sich wehrt oder die Besitzer Angst bekommen und meinen Hund zb treten

Wie stoppst du denn die Hunde damit sie nicht in euch reinlaufen? Wie bringst du deine eigenen Hunde dazu nicht selbst nach vorne zu gehen?
Wenn man den eigenen Hund an kurzer Leine hat, finde ich es besonders schwierig.
 
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Sina
14. Jan. 11:25
Genau das ist auch unser Problem! Mein Hund verscheucht die sonst auch lautstark und das hört sich gefährlich an. Und ich habe da natürlich auch die Befürchtung das der fremde Hunde sich wehrt oder die Besitzer Angst bekommen und meinen Hund zb treten Wie stoppst du denn die Hunde damit sie nicht in euch reinlaufen? Wie bringst du deine eigenen Hunde dazu nicht selbst nach vorne zu gehen? Wenn man den eigenen Hund an kurzer Leine hat, finde ich es besonders schwierig.
Meiner Erfahrung nach checken alle Hunde den Sinn des Verscheuchen, und aus Hundesicht gibt es da auch keinen Grund sich zu wehren.

Was die Besitzer angeht, gebe ich dir allerdings recht, und ich glaube dass das oft Missverstanden wird.

Meiner verscheucht zwar erst, wenn der andere zu sehr nervt, was Letztens bei einem kleinen Hund passiert ist, der super aufdringlich war.
Er hatte keine Lust mehr, dass seine Blockversuche ignoriert werden, und der Kleine weiter versucht meine Hündin zu rammeln, also hat er ihn irgendwann lautstark verscheucht.

Ich wusste natürlich, dass er nichts weiter macht, und der Kleine hat auch sofort überdramatisch quietschend den Rückzug angetreten (meiner hat ihn nicht berührt), worauf die Besitzerin aus Panik mit der Leine versucht hat, auf meinen einzuschlagen.

Sie hat sich zwar letztendlich entschuldigt, als ich ihr erklärt habe, was der Grund war. Aber ich bin mir sicher, dass auch sie später erzählt hätte, mein Hund hätte ihren angegriffen.
Ich habe mir nun vorgenommen, die Besitzer solcher aufdringlichen Kleinen immer vorzuwarnen.

Da bleibt beim Reinbrettern natürlich wenig Zeit, aber auch Hunde können mit der Zeit lernen, körpersprachlich so zu kommunizieren, dass Hunde schon im Lauf geblockt werden.

Ich finde das total interessant, denn kein Hund brettert in meinen Rüden. Ich weiss nicht wie er es macht, aber sie bremsen alle vorher ab, bzw laufen dann doch einen Bogen.
Oder sie biegen ab und brettern dann alternativ in meine auch anwesende Hündin, die leider nicht über solche Fähigkeiten verfügt.
 
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Yvonne
14. Jan. 12:19
Im Grundsatz gebe ich dir in allem Recht. Aber ist es nicht auch so das der Hund lernen sollte mit der Dynamik anderer Hunde zurecht zu kommen ohne das er Maßregelt? Nicht falsch verstehen es ist vollkommen in Ordnung das du andere Hunde maß regelst das wenn sie in voller Dynamik in euch rein rennen wollen, bevor deine Hündin auslöst.
Nein, Reinrennen ist absolut unhöflich, unangemessen in Bezug auf Kontaktaufnahme und distanzlos.
Meine Hündin geht da absolut richtig mit um, wenn sie den Hund ausbremst und maßregelt.
Das soll sie aber bitte mir überlassen, denn als Mensch, hat der andere Hund eher selten das Bedürfnis dagegen anzugehen und es auf ein Kräftemessen hinauslaufen zu lassen.

Im menschlichen Alltag gelten andere Regeln, als Hunde das für sich entscheiden würden.
Ich möchte weder dass einer meiner Hunde getackert wird, noch dass der andere ein Loch im Fell hat.
Daher entscheide ich das.
Ist die Dynamik erstmal raus, dann sieht das Ganze schon wieder ganz anders aus und die Hunde dürfen sich dann gerne kennengelernt, wenn sie eine entsprechende Körpersprache zeigen.
 
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Yvonne
14. Jan. 12:34
Meiner Erfahrung nach checken alle Hunde den Sinn des Verscheuchen, und aus Hundesicht gibt es da auch keinen Grund sich zu wehren. Was die Besitzer angeht, gebe ich dir allerdings recht, und ich glaube dass das oft Missverstanden wird. Meiner verscheucht zwar erst, wenn der andere zu sehr nervt, was Letztens bei einem kleinen Hund passiert ist, der super aufdringlich war. Er hatte keine Lust mehr, dass seine Blockversuche ignoriert werden, und der Kleine weiter versucht meine Hündin zu rammeln, also hat er ihn irgendwann lautstark verscheucht. Ich wusste natürlich, dass er nichts weiter macht, und der Kleine hat auch sofort überdramatisch quietschend den Rückzug angetreten (meiner hat ihn nicht berührt), worauf die Besitzerin aus Panik mit der Leine versucht hat, auf meinen einzuschlagen. Sie hat sich zwar letztendlich entschuldigt, als ich ihr erklärt habe, was der Grund war. Aber ich bin mir sicher, dass auch sie später erzählt hätte, mein Hund hätte ihren angegriffen. Ich habe mir nun vorgenommen, die Besitzer solcher aufdringlichen Kleinen immer vorzuwarnen. Da bleibt beim Reinbrettern natürlich wenig Zeit, aber auch Hunde können mit der Zeit lernen, körpersprachlich so zu kommunizieren, dass Hunde schon im Lauf geblockt werden. Ich finde das total interessant, denn kein Hund brettert in meinen Rüden. Ich weiss nicht wie er es macht, aber sie bremsen alle vorher ab, bzw laufen dann doch einen Bogen. Oder sie biegen ab und brettern dann alternativ in meine auch anwesende Hündin, die leider nicht über solche Fähigkeiten verfügt.
Diese Situationen sind bei uns mega selten, aber kommen vor.
Blöd ist es, wenn Hunde von hinten in die Gruppe rennen, da kann ich dann auch nichts ändern.
Da hat bisher der Dobby übernommen und die Hunde von der Gruppe getrennt und weggejagt.
Das ist auch bisher immer gut ausgegangen.
Er hat verjagt, ich hab‘ ihn zurückgerufen und übernommen.

Das Gute ist ja, dass da keiner nachtragend ist. Dobby hat gerade noch verjagt und nach Rücksprache, ist das dann in Ordnung, wenn der fremde Hund nochmal in langsam und nett zu uns kommt. Dann kann ich da auch ein bisschen moderieren, wenn es nötig ist.
Meistens sind dann aber auch schon die Halter angekommen und sammeln ihren Hund wieder ein.

Bin ich mit meinen Hunden alleine, passiert sowas nicht, aber mit der Gruppe ist das manchmal doch was anderes.
 
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Jörg
14. Jan. 13:02
Nein, Reinrennen ist absolut unhöflich, unangemessen in Bezug auf Kontaktaufnahme und distanzlos. Meine Hündin geht da absolut richtig mit um, wenn sie den Hund ausbremst und maßregelt. Das soll sie aber bitte mir überlassen, denn als Mensch, hat der andere Hund eher selten das Bedürfnis dagegen anzugehen und es auf ein Kräftemessen hinauslaufen zu lassen. Im menschlichen Alltag gelten andere Regeln, als Hunde das für sich entscheiden würden. Ich möchte weder dass einer meiner Hunde getackert wird, noch dass der andere ein Loch im Fell hat. Daher entscheide ich das. Ist die Dynamik erstmal raus, dann sieht das Ganze schon wieder ganz anders aus und die Hunde dürfen sich dann gerne kennengelernt, wenn sie eine entsprechende Körpersprache zeigen.
Sinna hat da ein schönes Beispiel gebracht und ich finde das Super wenn ihr Rüde erstmal Recht neutral mit der Situation umgeht und nicht gleich in Gegenwehr verfällt. Er scheint erstmal eine gute Kontrolle über seine eigene Befindlichkeit zu haben. Und sieht eine Dynamische Annäherung nicht gleich als Grund für eine Gegenreaktion. Was nicht heißt das er sich in Dauerschleife Beträgen lassen muss. Von dieser art Hund gibt es nur sehr wenige. Ich bin vollkommen auf Yvonne Seite das es unhöflich ist vom Hund wenn er in andere Hund Menschen Teams Rein rennt. Aber ich finde das Verhalten von Sinna ihrem Rüden als souveräner an.

Bei Sinnas Hund müsste man jetzt wissen ob da der Rüde ein Unterschied sieht bei der Größe oder Rasse oder Örtlichkeit. Wenn er immer egal auf Umstände so reagiert, top.
 
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Anja
14. Jan. 13:11
Ja, es tut jedem Hund gut, wenn er lernt, dass es Grenzen gibt. Aber das ist vorrangig Aufgabe des Hundeführers. Wenn man einen Hund als "Trainer" hinzuziehen möchte, dann sollte dieser auch gelernt haben, dem anderen Hund Grenzen zu setzen. Nur so ist es effektiv. Für Beide. Ansonsten ist es für Beide Stress. Also kontrollierte Situationen schaffen, Vorarbeit für Beide Hunde ist Voraussetzung. Der "Trainer" muss stabil sein und der Schüler sollte einen Grundgehorsam haben.
Das ist richtig. Ich meinte auch nicht irgendwelche Hunde, sondern Begegnungen mit sozialkompetenten Hunden (hätte ich dazuschreiben müssen, sorry)
Selbstverständlich sollte man den Hauptteil der Erziehungsarbeit beim eigenen Hund übernehmen.
Das erspart anderen HuHa das Gefühl, meinen Hund reglementieren zu müssen (und mir die Empörung, warum xy meinen Hund reglementiert 😉)
Man sollte aber auch nicht alle HuHa mit "verhaltensspeziellen" Hunden über einen Kamm scheren. Es gibt die, die sich aufrichtig bemühen, ihren Hund gesellschaftstauglich zu erziehen (der Hund also eine Dampfwalze in Ausbildung ist) und die, die ihre bepelzte Kanonenkugel so mögen wie sie ist und nichts dagegen tun. Die zweite Gruppe ist die, um die es der Threaderstellerin geht.
Und ja, das Problem ist größen- und rasseübergreifend.
Mal abgesehen von Hundebegegnungen, Menschen, die Angst vor Hunden haben, haben vor dem zähnefletschenden Zwerghund genausoviel Angst wie vor dem bellenden Riesenhund. Soll heißen, von der Notwendigkeit erzogen zu werden, ist kein Hund ausgenommen.