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Marie-Christin
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Anzahl der Antworten 505
zuletzt 18. Jan.

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Jörg
11. Jan. 16:40
Ja, hatte meine Nachbarin im Sommer, Shorts an, der Fremdhund wuselt um sie rum, um an ihren Hund zu kommen, wickelt die Flexi um ihr Bein. Am Ende hatte sie eine lange Schramme am Bein, wie verbrannt, entzündete sich, jetzt hat sie eine Narbe.
Gibt Menschen die haben sich Finger abgeschnitten mit der Flexi.
 
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Michaela Braun
11. Jan. 21:35
Baxter ist zweimal vom gleichen Hund angegriffen worden, da er das erste mal um die Ecke geschossen kam und das zweite mal von hinten hat mein Freund es zu spät mit bekommen

Beim ersten Mal baten wir das sein Tier an die Leine gehört wenn er nicht hört und so angriffslustig ist und beim zweiten Mal hat mein Freund eingegriffen und den Fremden Hund gesichert bis endlich der Besitzer kam auch auf die Gefahr hin dass er selber gebissen wird

Da sie weiter nicht einsichtig waren habe ich mich ans Ordnungsamt gewendet, da wir dem Besitzer im Abstand hinterher sind und dadurch wussten wo sie wohnten.

Was kam raus: nicht angemeldet und nicht versichert

Auch die Auflagen wurden nicht erfüllt und ein halbes Jahr später war der Hund nicht mehr da

Auch kleinere Hunde können gefährlich werden auch wir mussten zum Tierarzt wegen der Wunden

Das schlimmste ist aber das er seelisch einen knacks weg hat und jeder Hund erst recht Dunkle Hunde unser Baxter sehr misstrauisch ist und wir immer erst zusammen mit Leine laufen müssen damit er mit anderen Hunden warm wird und bereit zu spielen

Wir laufen seit dem zu Zeiten wo die Begegnungen anderer Hunde so gut wie ausgeschlossen sind

Und mit anderen Spielen kann er mit denen die er kennt

Traurig das andere Hunde dafür sorgen dass der eigene Hund nicht mehr so unbeschwert durchs Leben gehen kann

Aber das Spray könnte aggressiv machen und sogar je nach Wind der eigenen Hund treffen

Wir gehen nun immer zwischen der Begegnung und Baxter wenn wir es nicht vermeiden können oder gehen in einen Hof oder Vorgarten um den anderen Hund durch zu lassen
 
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Michaela Braun
11. Jan. 21:46
Mehr als das die Flexi Leine auch eine gewisse Gefahr in dieser Situation mit sich bringt kann man nicht dazu sagen.
Da gebe ich dir recht

Wir haben am Anfang auch eine und schnell festgestellt das man seinen eigenen Hund wenig Sicherheit geben kann da man ihn damit überhaupt nicht lenken kann wenn Gefahr droht

Und wenn sie mal vor Panik ausbüchsen bringen sie sich selber damit in Gefahr da sie hängen bleiben und sich sogar erhängen können

Jeder Hunde Such Staffel rät von diesen Leinen ab
 
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Jörg
12. Jan. 07:19
Da gebe ich dir recht Wir haben am Anfang auch eine und schnell festgestellt das man seinen eigenen Hund wenig Sicherheit geben kann da man ihn damit überhaupt nicht lenken kann wenn Gefahr droht Und wenn sie mal vor Panik ausbüchsen bringen sie sich selber damit in Gefahr da sie hängen bleiben und sich sogar erhängen können Jeder Hunde Such Staffel rät von diesen Leinen ab
Mir geht es dabei eher um das Material was bei der Flexi genutzt wird. Es ist so eine Art Nylon das wenn es schnell durch die Hand gezogen wird starke Verletzungen verursacht. Das ist halt dem Grund geschuldet das die Feder in der Flexi dieses Aufwickeln kann ohne einen al zu starken Zug. Eine Flexi mit Biotan zb. da wäre das nicht so dramatisch aber die Funktionalität auf Grund des Materials nicht mehr vorhanden.
 
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Oliver
12. Jan. 07:35
Baxter ist zweimal vom gleichen Hund angegriffen worden, da er das erste mal um die Ecke geschossen kam und das zweite mal von hinten hat mein Freund es zu spät mit bekommen Beim ersten Mal baten wir das sein Tier an die Leine gehört wenn er nicht hört und so angriffslustig ist und beim zweiten Mal hat mein Freund eingegriffen und den Fremden Hund gesichert bis endlich der Besitzer kam auch auf die Gefahr hin dass er selber gebissen wird Da sie weiter nicht einsichtig waren habe ich mich ans Ordnungsamt gewendet, da wir dem Besitzer im Abstand hinterher sind und dadurch wussten wo sie wohnten. Was kam raus: nicht angemeldet und nicht versichert Auch die Auflagen wurden nicht erfüllt und ein halbes Jahr später war der Hund nicht mehr da Auch kleinere Hunde können gefährlich werden auch wir mussten zum Tierarzt wegen der Wunden Das schlimmste ist aber das er seelisch einen knacks weg hat und jeder Hund erst recht Dunkle Hunde unser Baxter sehr misstrauisch ist und wir immer erst zusammen mit Leine laufen müssen damit er mit anderen Hunden warm wird und bereit zu spielen Wir laufen seit dem zu Zeiten wo die Begegnungen anderer Hunde so gut wie ausgeschlossen sind Und mit anderen Spielen kann er mit denen die er kennt Traurig das andere Hunde dafür sorgen dass der eigene Hund nicht mehr so unbeschwert durchs Leben gehen kann Aber das Spray könnte aggressiv machen und sogar je nach Wind der eigenen Hund treffen Wir gehen nun immer zwischen der Begegnung und Baxter wenn wir es nicht vermeiden können oder gehen in einen Hof oder Vorgarten um den anderen Hund durch zu lassen
Immer wieder die gleichen Szenarien.
 
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Vivi &
12. Jan. 09:03
Baxter ist zweimal vom gleichen Hund angegriffen worden, da er das erste mal um die Ecke geschossen kam und das zweite mal von hinten hat mein Freund es zu spät mit bekommen Beim ersten Mal baten wir das sein Tier an die Leine gehört wenn er nicht hört und so angriffslustig ist und beim zweiten Mal hat mein Freund eingegriffen und den Fremden Hund gesichert bis endlich der Besitzer kam auch auf die Gefahr hin dass er selber gebissen wird Da sie weiter nicht einsichtig waren habe ich mich ans Ordnungsamt gewendet, da wir dem Besitzer im Abstand hinterher sind und dadurch wussten wo sie wohnten. Was kam raus: nicht angemeldet und nicht versichert Auch die Auflagen wurden nicht erfüllt und ein halbes Jahr später war der Hund nicht mehr da Auch kleinere Hunde können gefährlich werden auch wir mussten zum Tierarzt wegen der Wunden Das schlimmste ist aber das er seelisch einen knacks weg hat und jeder Hund erst recht Dunkle Hunde unser Baxter sehr misstrauisch ist und wir immer erst zusammen mit Leine laufen müssen damit er mit anderen Hunden warm wird und bereit zu spielen Wir laufen seit dem zu Zeiten wo die Begegnungen anderer Hunde so gut wie ausgeschlossen sind Und mit anderen Spielen kann er mit denen die er kennt Traurig das andere Hunde dafür sorgen dass der eigene Hund nicht mehr so unbeschwert durchs Leben gehen kann Aber das Spray könnte aggressiv machen und sogar je nach Wind der eigenen Hund treffen Wir gehen nun immer zwischen der Begegnung und Baxter wenn wir es nicht vermeiden können oder gehen in einen Hof oder Vorgarten um den anderen Hund durch zu lassen
Pico wurde auch mehrfach gebissen.
In den ersten Wochen, als er frisch bei mir war, wurde er von drei verschiedenen Hunden gebissen. Ich konnte ihn noch nicht ableinen und war überfordert damit die Hunde zu blocken, weil ich so ein Verhalten bis dahin nicht kannte.
Es waren alles kleine, weiße Hunde vom Typ Malteser. Die ließen sich nicht blocken, sind hinten um mich rumgelaufen und haben dann Pico von hinten gebissen. Von dem Tag an war er schwierig kleinen, weißen Hunden. Das war kein Thema, als ich ihn übernommen habe und wurde mir gründlich versaut. Und noch heute, fünf Jahre später, tickt der an schlechten Tagen aus, wenn er solche Hunde sieht. Und das finde ich richtig, richtig Scheiße. Wenn Pico, nämlich auf die Idee käme was zu machen, könnt er einen Hund in der Kategorie schwer verletzen oder töten. D.h. ich muss jetzt immer ein Auge darauf haben, was uns für Hunde entgegenkommen und im Zweifelsfall meinen Hund komplett aus der Situation rausnehmen.

Diese Hunde haben Pico verletzt. Körperlich war der Schaden kaum vorhanden (es hätte viel schlimmer ausgehen können). Aber der Schaden im Kopf ist geblieben…

Das Training gestaltet sich auch als sehr umständlich, weil ich dafür jemanden brauche, der einen Hund in der Optik hat, der gut erzogen ist. Und die Besitzer mit passenden Hunden, die ich gefunden habe, deren Hunde erzogen sind, sind für Pico dann kein Problem.
 
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Celine
12. Jan. 17:33
Ich hatte heute eine für den ein oder anderen mit Sicherheit gefährliche Situation.

Ronja lief wie immer ohne Leine und zeigte mir, dass links von uns ein Hund ist. Den habe ich auf Grund der Höhenunterschiede erst nicht gesehen. Es war ein stattlicher Schäferhund (sehr schön) und mit seinem Spielzeug beschäftigt. Ich dachte mir schon „shit“ aber hätte ich sie angeleint, wäre es problematisch geworden, da sie schon mal von einem Schäferhund während sie an der Leine war (Nachbareingang) angegriffen wurde. Ich lies es laufen und vertraute auf Ronja. So kam es auch. Der Schäferhund erblickte Ronja, lies das Spielzeug fallen und rannte los. Ronja rannte weg (paar Meter nach vorne) aber mit erhobener Rute und ohne jaulen. Die Besitzer riefen den Schäferhund und er lies sofort ab. Und ich? Was hätte ich sagen sollen, der Hund hat sofort gehört. Ronja hat auf mich gewartet, ich sagte zu ihr, gut gemacht und weiter ging es.

Wohlgemerkt hat sie damals bei einem Anblick von einem Schäferhund auf Grund des Vorfalls schon den Schwanz eingeklemmt, wäre nicht vorbeigangen und womöglich noch gejault, wenn er auf ihr zu kam.

Jetzt laufen wir durch die Gärten an einem Zaun vorbei, wo ein Schäferhund zähnefletschend in den Zaun springt.

Ich bin froh über viele dieser einzelnen Begegnungen, denn sie haben uns auch die Möglichkeit gegeben vieles zu reparieren.
 
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Michaela Braun
12. Jan. 17:41
Pico wurde auch mehrfach gebissen. In den ersten Wochen, als er frisch bei mir war, wurde er von drei verschiedenen Hunden gebissen. Ich konnte ihn noch nicht ableinen und war überfordert damit die Hunde zu blocken, weil ich so ein Verhalten bis dahin nicht kannte. Es waren alles kleine, weiße Hunde vom Typ Malteser. Die ließen sich nicht blocken, sind hinten um mich rumgelaufen und haben dann Pico von hinten gebissen. Von dem Tag an war er schwierig kleinen, weißen Hunden. Das war kein Thema, als ich ihn übernommen habe und wurde mir gründlich versaut. Und noch heute, fünf Jahre später, tickt der an schlechten Tagen aus, wenn er solche Hunde sieht. Und das finde ich richtig, richtig Scheiße. Wenn Pico, nämlich auf die Idee käme was zu machen, könnt er einen Hund in der Kategorie schwer verletzen oder töten. D.h. ich muss jetzt immer ein Auge darauf haben, was uns für Hunde entgegenkommen und im Zweifelsfall meinen Hund komplett aus der Situation rausnehmen. Diese Hunde haben Pico verletzt. Körperlich war der Schaden kaum vorhanden (es hätte viel schlimmer ausgehen können). Aber der Schaden im Kopf ist geblieben… Das Training gestaltet sich auch als sehr umständlich, weil ich dafür jemanden brauche, der einen Hund in der Optik hat, der gut erzogen ist. Und die Besitzer mit passenden Hunden, die ich gefunden habe, deren Hunde erzogen sind, sind für Pico dann kein Problem.
Unser Trainer sagte auch das Baxter durch die Vorfälle einen knax wegen hat

Aber gott seid dank taut er schnell auf wenn er die Chance bekommt das man die erste Runde an der Leine nebeneinander braucht er fürs Vertrauen finden 👍
 
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Celine
12. Jan. 17:43
Ich hatte heute eine für den ein oder anderen mit Sicherheit gefährliche Situation. Ronja lief wie immer ohne Leine und zeigte mir, dass links von uns ein Hund ist. Den habe ich auf Grund der Höhenunterschiede erst nicht gesehen. Es war ein stattlicher Schäferhund (sehr schön) und mit seinem Spielzeug beschäftigt. Ich dachte mir schon „shit“ aber hätte ich sie angeleint, wäre es problematisch geworden, da sie schon mal von einem Schäferhund während sie an der Leine war (Nachbareingang) angegriffen wurde. Ich lies es laufen und vertraute auf Ronja. So kam es auch. Der Schäferhund erblickte Ronja, lies das Spielzeug fallen und rannte los. Ronja rannte weg (paar Meter nach vorne) aber mit erhobener Rute und ohne jaulen. Die Besitzer riefen den Schäferhund und er lies sofort ab. Und ich? Was hätte ich sagen sollen, der Hund hat sofort gehört. Ronja hat auf mich gewartet, ich sagte zu ihr, gut gemacht und weiter ging es. Wohlgemerkt hat sie damals bei einem Anblick von einem Schäferhund auf Grund des Vorfalls schon den Schwanz eingeklemmt, wäre nicht vorbeigangen und womöglich noch gejault, wenn er auf ihr zu kam. Jetzt laufen wir durch die Gärten an einem Zaun vorbei, wo ein Schäferhund zähnefletschend in den Zaun springt. Ich bin froh über viele dieser einzelnen Begegnungen, denn sie haben uns auch die Möglichkeit gegeben vieles zu reparieren.
Und wir hatten keinen guten Start.

Ronja wurde von unserem Nachbar Schäferhund angegriffen. Durch Ihren Wintermantel konnte sie raus schlüpfen und parallel schnappte schon der Halter seinen Schäferhund. Ein Labrador hat sie auf die Hauptstraße gejagt (da dachte ich, das wars). Ein Dobermann ging auf sie los und ich konnte sie noch hochreißen.
Sie hatte dadurch panische Angst vor großen Hunden, die sich durch „schreien“ äußerte. Ich konnte an der Leine kaum an großen Hunden vorbei.
Ohne Leine lief es besser, weil sie mehr Raum hatte.

Und seit dem wir an das Selbstvertrauen und Vertrauen gearbeitet haben, sind die Rassen im allgemeinen kein Problem mehr. Wir können entspannt dran vorbei. Nur die altbekannten Pappenheimer im Kiez, sprich der Nachbarschäferhund und der Dobi..die bereiten Ronja immer noch unwohlsein. Beim Dobi nehme ich sie sogar auf den Arm, weil der Typ die Flexi nie einfährt.
 
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Babs
12. Jan. 17:51
Unser Trainer sagte auch das Baxter durch die Vorfälle einen knax wegen hat Aber gott seid dank taut er schnell auf wenn er die Chance bekommt das man die erste Runde an der Leine nebeneinander braucht er fürs Vertrauen finden 👍
Grundsätzlich sollte man eh mit den Hunden, die man zusammen lassen möchte, erst mal eine gemeinsame Runde gehen. So können Sie schon Gerüche aufnehmen und sich ein bissel körpersprachlich unterhalten. Als Mensch kann man wunderbar diese Kommunikation (Meidebogen laufen oder entspannt nebeneinander hergehen...) beobachten und dann entscheiden, wie es weitergeht. Egal ob der Hund unsicher oder selbstbewusst ist. Ein gemeinsamer Spaziergang nimmt bei allen (Mensch und Hund) die erste Spannung raus.