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Dogorama-Mitglied
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heute 15:46

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Das Frauchen
heute 15:39
Aber was mir noch nicht klar ist... Wenn man einen Sicht Jäger hat, so wie ich. Wie bekommt man dann die Verknüpfung von Fährten anzeigen und gemeinsam erkunden ( was mir klar ist ) , zu : dem sichtbaren und flüchtigen Wild schauen wir nur gemeinsam zu, aber wir hetzen nicht, nicht gemeinsam und auch nicht alleine. Da ist dann ja doch eine andere Dynamik im Spiel und es ist ja auch nicht ohne Weiteres trainierbar, weil man ja nicht auf Abruf Wild zur Verfügung hat und man nie weiß, wann es einem vor die Nase kommt. Das würde mich wirklich interessieren. Ich habe es ja nicht nach dem Ulliweg aufgebaut. Oder geht es da nur darum, dass man etwas mit dem Hund zusammen macht, wobei er seine " Jagdambition " gewissermaßen ausleben kann und nicht unbedingt darum, dass man den Hund zuverlässig ohne Leine immer Wald führen kann?
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum meinem Hund möglichst das zu bieten, was er für ein zufriedenes dasein braucht.
Das er seine Art eigenen Bedürfnisse, und die seiner Rasse befriedigt werden.
Dabei geht es nicht um völlige Leinenlose Freiheit, aber es ist ein netter Nebeneffekt.

Ich gehe auch nicht zu 100% den Ulli Weg, sondern meinen eigenen.
 
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Michi
heute 15:45
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum meinem Hund möglichst das zu bieten, was er für ein zufriedenes dasein braucht. Das er seine Art eigenen Bedürfnisse, und die seiner Rasse befriedigt werden. Dabei geht es nicht um völlige Leinenlose Freiheit, aber es ist ein netter Nebeneffekt. Ich gehe auch nicht zu 100% den Ulli Weg, sondern meinen eigenen.
Ok, dann verstehe ich es und finde auch gut.
Das war mir so nicht klar.
Ich dachte, dass es noch irgendeinen Schritt gibt, um den Hund leinenlos zuverlässig zu machen.
Bedeutet es dann, dass der Hund an der Leine in die Leine springt, weil er hinterher will oder bleibt er cool.
Aber ist für mich völlig ok, jeder setzt da ja andere Prioritäten, das ist ja auch gut so.
Wenn Müsli am Pferd mitläuft, dann ja auch frei, da muss ich mich weitgehend drauf verlassen können, dass er nicht abhanden kommt.
Auch sind wir ja auch sonst immer ohne Leine unterwegs.
Ich denke, dass wir Teile des Ulliwegs auf jeden Fall gehen und er damit auch glücklich ist.
Das sind eure Hunde aber sicherlich auch !
 
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Michi
heute 15:46
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum meinem Hund möglichst das zu bieten, was er für ein zufriedenes dasein braucht. Das er seine Art eigenen Bedürfnisse, und die seiner Rasse befriedigt werden. Dabei geht es nicht um völlige Leinenlose Freiheit, aber es ist ein netter Nebeneffekt. Ich gehe auch nicht zu 100% den Ulli Weg, sondern meinen eigenen.
....deinen Nachsatz habe ich gerade erst gelesen und finde ich gut !