Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Wann wurden eure Hunde ruhiger/erwachsen?

Verfasser-Bild
Jana
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 30
zuletzt 13. Apr.

Wann wurden eure Hunde ruhiger/erwachsen?

Mich würde aus aktuellen Anlass mal interessieren wann eure Hunde ruhiger/erwachsen geworden sind? Chester wird bald 15 Monate und wenn ich zurück denke, ist er eigentlich schon ganz schön vernünftig geworden. Natürlich kickt zur Zeit die Pubertät und wenn er wittert, dass eine seiner Freundinnen läufig wird, verliert er gefühlt den Verstand. Er klaut auch immer noch gerne die Gartenschuhe von meinem Vater und läuft dann wie ein verrückter über die Wiese. Andere fremde Rüden werden mittlerweile skeptischer betrachtet, mit Kumpels spielt er immer noch gerne aber es wird eher mehr zusammen geschnüffelt. Er hinterfragt mich öfters, ob ich manche Dinge tatsächlich ernst meine. Aber Rückblickend ist das alles kein Vergleich mehr, wie er vor 6 oder mehr Monaten noch drauf war, da lief vieles noch sehr viel wilder 😅
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kerstin
7. Sept. 17:17
Meine Holly wurde ab 3 Jahren etwas ruhiger
Sie horchte ab da besser und war ab da auch Menschbezogen
Vorher war sie eher Hundebezogen, da sie aus dem Tierschutz in Rumänien kommt
Mittlerweile spielt sie weniger und selektiert auch mit wem sie spielen möchte und mit wem nicht
Begrüßen tut sie aber immernoch jeden Hund das spielen hat nachgelassen und auch das rennen
Sie rennt nicht mehr so oft und so lang
Ist auch witterungsbedingt
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anna
8. Sept. 19:12
Ist bei uns ähnlich... ich habe eine temperamentvolle Hündin mit viel Energie aber in diesem Jahr hat sich einiges getan. Sie ist letzten Dezember 3 Jahre alt geworden und man merkt deutlich, dass sie "ruhiger" geworden ist. Hundebegegnungen verändern sich auch: Schnüffeln ist okay und kurze Kontaktaufnahme, aber dann möchte sie weiter.
Die Charakterzüge kommen nun allerdings verstärkt durch, Fremde sind gerade ganz gruselig. 🙈
Ob sie schon "erwachsen" ist, keine Ahnung... ich glaube nicht. 😅
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jenny
9. Sept. 08:07
Hat bei meiner Hündin erst so mit 3, 3,5 Jahren angefangen das sie ruhiger wird :)
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jana
9. Sept. 08:18
Amy ist nun 8 Jahre. Als sie als Pflegehündin mit 3 Jahren zu mir kam hatte sie gefühlt 180 PS, auch wenn sie mega erzogen war. Ruhiger ist sie erst seit letztem Jahr als nach der Allergie, Schäferhundkeratitis noch Mammakarzinome, Mastzelltumor und Milzmetastasen dazu kamen. Heute hat sie nur noch 120 PS - und ist deutlich ruhiger.

Erwachsene würde ich auch mit 4 Jahren sagen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jana
9. Sept. 10:06
Ich finde die Entwicklung von verschiedenen Hunden auch hier in meinem Umkreis wirklich sehr spannend, aber anscheinend sind die meisten tatsächlich so ab drei Jahren "erwachsen" geworden. Ich wurde letztens "gewarnt", dass die "schlimmste" Pubertätsphase noch kommen wird 😅 so ab 2 bis 2,5 Jahren...
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Melanie
9. Sept. 11:05
Bei Tessa (4 Jahre jung) war es so das sie nach jeder Läufigkeit ein wenig ruhiger geworden ist. Heute ist sie eine wunderbare und sehr solide Hündin. Ihre innerliche Rakete kommt aber trotzdem immer wieder raus😉.

Unsere Enie ist jetzt 1,5 Jahre jung. Bei ihr war es ganz verrückt: als wir sie ,im Vorfeld des Einzuges, bei uns einpaar mal besucht haben, war sie die ruhigste Hündin unter ihren Geschwistern. Dann kam sie zu uns und hat erstmal ordentlich aufgedreht 🙈🤣. Wir und Tessa hatten ordentlich was zu tun🤣. Inzwischen ist sie wieder etwas ruhiger geworden.

Ich denke die meisten Hunde sind mit etwa 3 Jahren körperlich und geistig "Erwachsen", und werden dann ruhiger.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ramona
12. Apr. 07:55
Hallo 🙂ich wollte dieses Thema nochmal aufgreifen. Mein Hund ist schon mit 3 Jahren viel ruhiger geworden. Mit 1 Jahr ist er zu mir gekommen. Allerdings muss in anmerken, dass er kastriert ist und von der Straße kommt. (Aufgenommen als Angsthund-es soll ein Herdenschutzmix drin sein).
Er hat bei mir seinen Safe Place gefunden und kann im Hause viel ruhe genießen und sich zurückziehen. Ich habe keine Kinder und anderen Tiere. Er kann überall liegen drinnen und draußen im Garten. Er ist vom Wesen eher ein ruhiger Hundekumpel. Er hat nur in der Pubertät gespielt. Er wird heute nur zur Rakete , wenn er Rehe oder Hasen sieht.
Die Meinungen gehen da auseinander, ob man seinen Hund so viel ruhen lassen sollte. Ich sehe es so, dass es sein Bedürfnis ist, tagsüber viel zu ruhen. Abends ist er wacher und agiler. Gesundheitlich habe ich ihn beim Tierarzt abchecken lassen. Das große Blutbild mit Schilddrüsenwerte und Nierenwerte, ist unauffällig. Es sei nichts auffällig laut Tierarzt.

Sollte ich mir trotzdem Sorgen machen, dass er viel ruht. Er bekommt nicht schwer verdauliches Futter. Früher hat er Barf Futter bekommen, dass lag ihm schwer im Magen.
Mit seinem jetzigen Futter bewegt er sich auch mehr und ist agiler.
Morgens und Abends kann ich besser mit ihm trainieren und er hat mehr Lust was zu machen, als Mittags. Ist das besorgniserregend, dass er tagsüber eine Schlaftablette ist oder ist dies vielleicht sein Bio Rythmus und sein Bedürfnis tagsüber zu ruhen und zu schlafen? Ich hab auch schon gehört, dass Herdenschutzhunde bequem und auch grundsätzlich ein ruhigeres Leben haben.
Wie sind eure Erfahrungen und eure Meinung zu meiner Geschichte?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Carola
12. Apr. 08:18
Hallo 🙂ich wollte dieses Thema nochmal aufgreifen. Mein Hund ist schon mit 3 Jahren viel ruhiger geworden. Mit 1 Jahr ist er zu mir gekommen. Allerdings muss in anmerken, dass er kastriert ist und von der Straße kommt. (Aufgenommen als Angsthund-es soll ein Herdenschutzmix drin sein). Er hat bei mir seinen Safe Place gefunden und kann im Hause viel ruhe genießen und sich zurückziehen. Ich habe keine Kinder und anderen Tiere. Er kann überall liegen drinnen und draußen im Garten. Er ist vom Wesen eher ein ruhiger Hundekumpel. Er hat nur in der Pubertät gespielt. Er wird heute nur zur Rakete , wenn er Rehe oder Hasen sieht. Die Meinungen gehen da auseinander, ob man seinen Hund so viel ruhen lassen sollte. Ich sehe es so, dass es sein Bedürfnis ist, tagsüber viel zu ruhen. Abends ist er wacher und agiler. Gesundheitlich habe ich ihn beim Tierarzt abchecken lassen. Das große Blutbild mit Schilddrüsenwerte und Nierenwerte, ist unauffällig. Es sei nichts auffällig laut Tierarzt. Sollte ich mir trotzdem Sorgen machen, dass er viel ruht. Er bekommt nicht schwer verdauliches Futter. Früher hat er Barf Futter bekommen, dass lag ihm schwer im Magen. Mit seinem jetzigen Futter bewegt er sich auch mehr und ist agiler. Morgens und Abends kann ich besser mit ihm trainieren und er hat mehr Lust was zu machen, als Mittags. Ist das besorgniserregend, dass er tagsüber eine Schlaftablette ist oder ist dies vielleicht sein Bio Rythmus und sein Bedürfnis tagsüber zu ruhen und zu schlafen? Ich hab auch schon gehört, dass Herdenschutzhunde bequem und auch grundsätzlich ein ruhigeres Leben haben. Wie sind eure Erfahrungen und eure Meinung zu meiner Geschichte?
Wenn er Herdenschutzanteil hat würde ich das als normal ansehen. Wenn diese Hunde arbeiten dann chillen sie den Tag über mehr oder weniger und wenn die Dämmerung eintritt werden sie lebendig denn dann beginnt ihre Arbeit.

Meine Hunde sind Wachhunde und auch sie sind tagsüber eher ruhig und am Abend werden sie sehr lebhaft.
Sicherlich hängt es auch von der Rasse ab und von der Auslastung. Wenn wir viel trainiert haben oder wenn es für die Hunde aufregend war dann sind sie am nächsten Tag ziemlich ruhig. Nach der Läufigkeit sind sie sowieso die reinsten Schlaftabletten für 14 Tage.
Sicherlich hängt es auch von der Rasse bzw der Mischung ab.
So lange aus tierärztlicher Sicht alles in Ordnung ist und der Hund gesund ist würde ich mir keine Sorgen machen. Abgesehen davon schafft ein erwachsener Hund locker 20 Stunden Schlaf.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Arinka
12. Apr. 08:58
Meine ist jetzt 5 und wird nicht ruhiger. Sie wurde aber auch nicht für Ruhe gezüchtet. Ihre Mutter ist 8 und immer noch Junghund.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ramona
12. Apr. 09:05
Wenn er Herdenschutzanteil hat würde ich das als normal ansehen. Wenn diese Hunde arbeiten dann chillen sie den Tag über mehr oder weniger und wenn die Dämmerung eintritt werden sie lebendig denn dann beginnt ihre Arbeit. Meine Hunde sind Wachhunde und auch sie sind tagsüber eher ruhig und am Abend werden sie sehr lebhaft. Sicherlich hängt es auch von der Rasse ab und von der Auslastung. Wenn wir viel trainiert haben oder wenn es für die Hunde aufregend war dann sind sie am nächsten Tag ziemlich ruhig. Nach der Läufigkeit sind sie sowieso die reinsten Schlaftabletten für 14 Tage. Sicherlich hängt es auch von der Rasse bzw der Mischung ab. So lange aus tierärztlicher Sicht alles in Ordnung ist und der Hund gesund ist würde ich mir keine Sorgen machen. Abgesehen davon schafft ein erwachsener Hund locker 20 Stunden Schlaf.
Danke, dass Du auf meinen Beitrag eingehst. Ich finde es ja auch gut, dass er viel ruht. Auch im Garten liegt er gern und beobachtet einfach nur oder döst vor sich hin. Wenn ich dann von ihm verlange, dass wir trainieren, da zeigt er mir ganz klar, dass er keine Lust hat, weil er seinem Bedürfnis nachgehen möchte. Sollte ich das dann trotzdem verlangen? Mir wurde da schon mal der Hinweis gegeben, der Hund soll tun, was der Mensch möchte. Aber das kann ich nicht. Und wurde ich gefragt, ob der Hund körperlich gesund ist. Ja, das ist er.